Das etwas andere Arbeitszeitkonzept

Ich arbeite ja derzeit wieder bei einer Firma und programmiere dort. Das mache auch recht gut oder um einen Mitarbeiter dort zu zitieren: „Bernd programmiert schneller als ich Pflichtenhefte schreiben kann“. Aber es ist auch recht anstrengend. Abends bin ich richtig fertig und wenn ich dann was mache, dann nur ein kleines Spielchen oder ich lege mich aufs Sofa und lasse mich berieseln und warte bis ein Kätzchen auf mich drauf hüpft, was derzeit sehr wahrscheinlich ist, da einer meiner Katzen wieder eine Intensivkuschelhase hat.

Es macht mir viel Spaß, zumal ich auch die Rückmeldung habe, dass mein seit 2001 gepflegtes Programm dort fleißig im Einsatz ist und auch genutzt wird. Aber es ist eben sehr anstrengend. Und das bringt mich zu meinem heutigen Thema: Arbeitszeit. Bei uns in Deutschland haben wir so um die 3 Millionen Arbeitslose und von den ALG-II Empfängern wollen ja auch einige arbeiten. Nicht zu vergessen die die aus der Statistik rausfallen wie die in Altersteilzeit befindlichen, die bei Umschulungen etc.

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Apollo 23 – oder wofür der Staat die Moonhoaxer brauchte

Heute ein Gastblog von Michael K.:

Der dritte Weltkrieg, der auch der Kalte Krieg bezeichnet wurde, war ein Stellvertreterkrieg. Die Massenmedien wurden dabei zum wichtigsten Kriegsschauplatz. Doch die Massenmedien sind ein zweischneidiges Schwert.

Alles was das Volk weiß, weiß auch der Feind, womit das Volk zum Feind wird. Die Propaganda in Ost und West, lief auf beiden Seiten in der Form:

Unsere zivile Raumfahrt ist friedlich, während der Gegner mit Atomraketen auf die Vernichtung der Menschheit hinarbeitet. (mehr …)

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Der Jo-Jo Effekt

Unter dem Jo-Jo Effekt versteht man, dass nach einer Diät das ursprüngliche Gewicht wieder weitgehend erreicht wird, ja wenn man einigen Fernsehmagazinen glauben darf, soll es sogar Beispiele geben wo die Personen nach der Diät wieder dicker als zuvor waren. Glaubt man manchen Propheten, so soll dieser Effekt unumgänglich sein.

Nun eines ist sicher. Eine Diät bedeutet für den Körper eine Mangelsituation. Es gibt außer den energieliefernden Prozessen auch sogenannte Leerlaufzyklen, welche Nährstoffe abbauen, aber keine nutzbare Energie erzeugen. Es wird nur Wärme produziert. Derartige Zyklen können bis zu 500 kcal pro Tag ausmachen. Wenn der Körper mit einem Mangel  konfrontiert ist, dann kann er diese Leerlaufzyklen reduzieren. Darüber hinaus sind die Verluste bei der Nahrungsaufnahme und Verarbeitung geringer wenn man weniger ist. Diese Mechanismen sorgen dafür, dass man beim Abnehmen möglichst wenig Energie verbraucht, was auch bewirkt dass es schwerer ist abzunehmen als zuzunehmen. (mehr …)

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Das Märchen vom Reinheitsgebot oder warum man sein Bier lieber selber brauen sollte

So, und heute ein zum Blog über Alkohol passender Beitrag über Bier und das Selbstbrauen von Elendsoft. Den nächsten von Michael K. folgt übermorgen.

Immer wieder wird hierzulande ein großer Rummel um das Reinheitsgebot gemacht. Bei genauerer Betrachtung platzt das Ganze aber wie eine Seifenblase. Zuerst einmal: Das so hoch gelobte Bayrische Reinheitsgebot von 1516 ist weder das erste, noch hat es etwas mit Verbraucherschutz zu tun.

Es gab schon vorher in einer Reihe von Städten ähnliche Vorschriften, so in Weimar 1348 (nur Malz und Hopfen), München 1363 (nur Gerste, Hopfen und Wasser), Weißensee (Thüringen) 1434 (nur Wasser, Malz und Hopfen).

Mit dem Reinheitsgebot von 1516 ist es also wie mit der Entdeckung Amerikas, das Columbus als letzter entdeckt hat. (mehr …)

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Macht nur weiter wie bisher…

Kennen sie das Lieblingszitat von Joachim Bublath? Selbst Switch hat es gut herausgearbeitet: „Ein Ergebnis der modernen Weltraumforschung ….“. Ja Raumfahrt ist hipp, Raumfahrt steht an der Spitze des Fortschritts. Heute erfunden, morgen in der nächsten Raumsonde. Manche glauben es sogar, so unsere Kanzlerin Frau Merkel, die bei der Übergabe von Columbus doch meinte, der Raumfahrt verdanken wir den CD-Spieler.

Hah! Weit gefehlt. Keine andere Branche ist so konservativ. Seit 10 Jahren testet die NASA den Einsatz des Ka-Bandes bei Raumsonden. Bei gleicher Sendeleistung und gleichen Antennen ist es fähig 4,3 mal mehr Daten als das X-Band zu übertragen. Routineeinsatz? Fehlanzeige. Oder mein Lieblingsthema Ionenantriebe. Seit Mitte der sechziger Jahre erprobt und bis heute Nischenlösungen, dabei könnten sie bei dem Brot- und Butterorbit dem geostationären Orbit glatt die Nutzlast verdoppeln und noch mehr Treibstoff bei dem betrieb einsparen.

Wohin man schaut, überall derselbe Konservatismus. Curiosity startet 2011 mit 2 MPixel Kameras und fester Brennweite – es waren mal welche mit Zoomfunktionen geplant, doch das war der NASA zu riskant. Selbst als Malin Space sie auf eigene Rechnung entwickelte, waren sie der NASA noch nicht ausgereift genug. (mehr …)

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