Die Suche nach Leben außerhalb des Sonnensystems – geeignete Sterne

Die Entdeckung von Exoplaneten hat die Diskussion um die Wahrscheinlichkeit von Leben bei anderen Sternensystemen oder Galaxien neu belebt. Zeit sich das mal genauer anzusehen.

Der Auswahlprozess geht los mit den Sternen und dies ist auch inzwischen recht gut verstanden, weil wir recht zuverlässige Modelle von dem haben, was in den Sternen vor sich gehen wird.

Alle Sterne entstehen aus einer Gaswolke, die z.B. aus dem Überrest einer Supernova stammen kann. Diese Wolke ist anfangs sehr ausgedehnt und sehr dünn, nur 1000 Wasserstoffatome pro Kubikzentimeter gelten als ein typischer Ausgangswert. Ihr Durchmesser ist weitaus größer als das heutige Sonnensystem. Etwa 5 Millionen  Sonnnenradien, das ist etwa ein Lichtjahr, ist ein typischer Wert. Sie beginnt dann unter dem Einfluss der eigenen Gravitationskraft zum Zentrum hin zu kollabieren, wo dann ein Protostern entsteht, der wenn er sein nukleares Feuer zündet durch den entstehenden „Sonnenwind“, einen Partikelstrom aus Protonen und Heliumkernen, das das bis dahin noch verbliebene Gas „wegfegt“. (mehr …)

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Die Falcon 9 – zum Nachrechnen

Nun, da man sehr bald meine Wette einlösen kann – der nächste Start wird der letzte der „v1.0“ Version sein. Diese war die, die aktuell war als ich die Wette vor vier Jahren startete.Ich will an der Stelle mal eigen, warum ich mir damals so sicher war, dass die Angaben falsch waren. Meine Werte kamen durch Simulation mit Nutzung der damals bekannten Angaben von SpaceX und Ergänzung durch Schätzung aufgrund bekannter Werte ähnlich aufgebauter Werte zustande, doch will Ich hier mal zeigen wie auch ein Laie mit einem Taschenrechner sehr einfach beweisen kann, dass SpaceX da einen Wurm drin hat, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Es geht im detail um die angaben für GTO und LEO. Basis ist dafür nicht die dauernd sich ändernden Angaben auf der Website, sondern der seit 2009 unveränderliche Users Guide, der sich an zahlende Kunden wendet. Man sollte diese Angaben also als Verbindlich anzusehen. (mehr …)

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Fragen zu Vitaminen

An dieser Stelle zusammengefasst einige Fragen rund um Vitamine

Verlieren Gemüse alle ihre Vitaminen beim Kochen?

Die Hauptnährstoffe Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette sind chemisch stabil. Wären sie es nicht, so wäre dies schlecht für unseren Körper, denn er müsste dauernd die sonst auftretenden Abbauprozesse stoppen. Natürlich können Mikroorganismen alles abbauen, doch alleine durch Licht und Sauerstoff dauert es Jahrzehnte, bis unser Körper zersetzt ist. Das demonstrieren auch die Mumien, bei denen durch verschiedene Einflüsse die mikrobiellen Prozesse unterbunden sind.

Der einzige Nährstoff, der durch Umgebungseinflüsse sehr schnell verändert wird, sind die essenziellen Fettsäuren. Ihre Doppelbindungen können leicht gespaltet und oxidiert werden. Das Vitamin E benötigt der Körper vor allem, um diese Schäden zu reparieren. (mehr …)

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Buchkritik: Herrmann-Michael Hahn: Unser Sonnensystem. Sonne und Planeten im Fokus der Forschung

Das heutige Buch ist von einem in Deutschland recht bekannten Astronomieautor: Herrmann Michael Hahn ist seit 30 Jahren Autor diverser Bücher, jährlich erscheinender Astronomie-Kalender und auch aktiv als Coautor. Amazon listet (mit Dubletten) 104 Bücher. Zwanzig Jahre vor diesem Buch erschien vom selben Autor „Sonne, Erde und Planeten“ und dieses Buch könnte man als aktualisierte Auflage dieses Buches ansehen.

Ich suchte für meinen Urlaub in Nesselwang etwas Gutes zu Lesen und das erste Buch das ich dafür auswählte (Kritik siehe hier) eignete sich so recht dafür. Immerhin gibt es bei Hin- und Rückfahrt rund 6 Stunden Zugfahrt. Und da ich bekennender Schwabe bin, kaufe ich Bücher, vor allem wenn sie nicht mehr ganz taufrisch sind, dafür billig zu haben. (mehr …)

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Weitere Fragen rund ums Übergewicht

Stimmt die Theorie der „guten und schlechten Futterverwerter?“

Noch in Ernährungsbüchern der achtziger Jahre fand man Passagen wie „Wer jeden Tag nur ein Brötchen mehr isst, als sein Energiebedarf beträgt, der nimmt pro Jahr 8 kg zu“. Wäre dem so, so wäre es für viele recht schwer sein Gewicht zu halten, da die Nahrungsaufnahme doch laufend schwankt. Es gab aber schon immer Zweifel an diesem Model, die auch zur Set-Point Theorie führten.

Heute weiß man das jede Person individuell unterschiedlich reagiert. Nach Untersuchungen nahmen Adipöse bei einer bilanzierten Diät (also genau vorgeschriebenen Zusammensetzung) bei gleichen Ausgangsvoraussetzungen unterschiedlich stark ab und auch nach einer Diät unterschiedlich schnell wieder zu. Würden alle gleich reagieren, so wäre dem nicht so. Vielmehr vertritt man heute die Theorie, dass jemand der zu viel Energie aufnimmt, Fett bildet, bis ein individuelles Körpergewicht erreicht ist, dieser Punkt soll bei Adipösen höher liegen. (mehr …)

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