Mars One – Meine Meinung

Heute ein Gastbeitrag von Thierry Gschwindt:

Ihr habt sicher alle vom Mars One Projekt gehört: http://mars-one.com/en/

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob das Ding durchzuziehen ist.

Das Konzept ist es, eine Marsmission zustarten, bei dem die Astronauten auf dem Mars bleiben. Bei jedem Fenster werden zusätzliche Leute hingeschickt. Finanziert soll das ganze, mit dem als die grösste Realityshow aller Zeiten verkauft wird. Es wird dann eine Realityshow, bei dem man nie mehr aus dem Container, und bei dem die Teilnehmer auch sterben können. Findet man Leute dafür? Ohne Zweifel. Bei einem Erfolg haben die ersten einen Platz in der Weltgeschichte neben Kolumbus, Magellan, Roald Amundsen und Neil Amstrong. Geht man drauf, ist man auch ein Held (erster Mensch, der nicht auf der Erde starb) Auf einem Aspekt anderer Realityshow sollte man aber tunlichst vermeiden, dass sich die Teilnehmer hassen und dauernd die Fetzen fliegen. Braucht es auch nicht, ein Superteam bringt auch die Quoten.

Findet man Sponsoren? Momentan noch nicht, die Idee ist noch genug konkret, damit sie die Kassen öffnen, aber wenn man bedenkt welche Summen ausgeben werden, damit man an einem Grosssportanlass präsent ist, dann sieht es gut aus. Auch für die jetzigen Partner und Zulieferer kann es schon interssant, z.B. SpaceX. Für Elon Musks Ego kann es nicht gross genug geben. Schliesslich würde seine Firma, die ersten Menschen auf dem Mars bringen. Und der Name SpaceX würde allen bekannt sein, die könnten dann ihren Slogan ändern: „SpaceX – We brought the first man to Mars.“ Oder so ähnlich.

Wenn dann die Astronauten auf dem Mars in ihren Anzügen rumspazieren, werden diese vermutlich mit allerlei Logos von Sponsoren bedeckt sein. Die ersten Bilder werden bis in alle Ewigkeit präsent sein, und da tut man gut, dass das Logo drauf sein wird. Beim ersten Schritt auf dem Mars muss etwas gesagt werden, das bis in alle Ewigkeiten in den Geschichtsbücher sein wird. Da wird der Hauptsponsor schon seine Finger im Spiel haben, damit dieser spätestens im zweiten Satz erwähnt wird.

Man muss nicht vergessen, dass alle grosse Entdeckungsreisen in erster Linie kommerziell waren (Gewürze finden). Da man auf dem Mars nicht seines gleiches hat, muss die Ressource etwas anders sein: Werbung und PR.

Schauen wir uns die Technik an, angeblich soll alles schon erhältlich sein, oder bedarf nur wenig Entwicklung

Als Träger sollen Falcon Heavy verwendet werden. SpaceX arbeitet ja schon dran, und der Jungfernflug ist nächstes Jahr, nach offiziellen Angaben.

Kritisch wird es nur, wenn sie die Vorgaben nicht erreichen können, dann scheitert der ganze Plan. Auf einem anderen Träger kann man kaum weichen, es sei den die NASA stellt ihr SLS zu Verfügung (falls es gebaut wird)

Zuerst soll 2014 ein Kommunikationssatellit gestartet, der dann in einem Marsstationären Orbit platziert wird. Dieser Satellit muss zwei Antennen haben, eine für die Kommunikation zur Basis auf dem Mars und eine zu Erde. Man könnte ein Design ähnlich eines TRD behilflich sein. Wenn möglich könnte man das Ding auch mit Laserkommunikationsanlagen ausstatten, damit die übertragen in HD und 3D in Echtzeit möglich ist. Bis die Mission startet, könnte man den Geld machen, in dem man die Kommunikationsdienste an die NASA vermietet.

Als Antrieb wären am besten Ionentriebwerke, da man den Orbit um Mars nach der Ankunft erreichen muss. Und bei der Höhe die notwendig ist geht es nicht mit Aerobraking.

Gesamthaft ist dieser Punkt ziemlich leicht zu bewerkstelligen

Das nächste was folgt, ist ein Lander mit Versorgungsgütern. Der Lander ist die berüchtigte Red Dragon, also eine modifizierte Dragon Kapsel mit verstärktem Hitzeschild. Wegen der dünnen Atmosphäre wird auf einem Fallschirm verzichtet, und nur mittels Raketentriebwerke gebremst.

Bis jetzt ist die Landung das einzige was bei SpaceX immer geklappt hat. (gab ja auch nur zwei Versuche)

Als nächstes folgt ein Rover. Im Vergleich zu den NASA Robotern, soll es eher ein Arbeitstier sein, das graben kann, sowie schwere Lasten transportieren kann. Später sollen die Astronauten auf diesem sitzen, um dann über die Marsoberfläche zu fahren, ähnlich wie dem Mondauto. Ob ein Rover alles machen kann, ist aus den offiziellen Dokumenten nicht ersichtlich. Sicher ist, dass mehrere Rovers gebraucht werden.

Von handgesteuert soll einen Geschwindigkeit von 10 km/h erreicht werden, mit einer Reichweite von 80 km.

Technisch gesehen ist das nicht viel neues. Einen schweren Rover kann man auf dem Mars landen.

Das heikle wird eher sein, das Ausrüstung in einem nicht allzu grossen Umkreis zu landen.

Vielleicht können die Lander Leitstrahlen aussenden, so dass die ankommenden Fahrzeuge orientieren können.

Danach sollen noch mehrere Lander folgen, die als Behausung, Lebenserhaltung und Aufbereitung folgen. Bei den Wohneinheiten, gibt es einen aufblasbare Einheit, die dann mit Marssand überdeckt wird. Dort wird dann auch pflanzen angebaut, damit die Bewohner auch frisches haben.

Hier sehe ich viele offnene Fragen, vor allem soll das Wasser aus dem Marsboden extrahiert werden. Auch die Luft soll aus Ressourcen vom Mars hergestellt werden. Dazu muss die Basis über eine wasserhaltige Schicht gebaut werden.

Schliesslich kommt der Tag X, an dem sich die Bewohner auf dem Weg machen. Dazu wird ein Transitsschiff gebaut. Es soll auf einem ISS Modul basieren, an dem eine Antriebsektion andockt. Anschliessend komme die Astronauten, docken ihr Schiff an, und wechseln in das Wohmodul. Dann geht’s los.

Nach sieben Monate kommen sie beim Mars an. Sie wechseln in den Lander, koppeln ab. Das Schiff fliegt weiter. Die Astronauten laden in der Nähe der Basis. Für die ersten wird es jetzt hart. Nach den Photos und Feier des ersten Mensches auf dem Mars, müssen sie die Basis vollenden, d.h. die Module verbinden (das konnte der Rover nicht machen), alles in Betrieb nehmen, und sich damit abfinden, für den Rest ihres Leben hier zu bleiben.

Für die nachfolgenden Crews wird einfacher, da alles schon bereit ist, und ein Empfangskomitee da sein wird, wenn beim Aussteigen aus der Kapsel schwierig sein wird.

Ein weiteres Problem, dass bis jetzt noch nicht wirklich behandelt worden, ist man das Planetary Protection Programm handhabt, also dass der Mars nicht durch Erdleben kontaminiert wird. Dies kann leicht passieren. Der Marsbewohner geht auf die Toilette, aus irgendeinem Grund wäscht er oder sie nicht die Hände. Mit seinen dreckigen Händen bereitet er seinen Anzug vor. Beim Spazieren fällt er dann hin, so dass einige Bakterien auf dem Boden bleiben. Oder beim Anziehen hustet er mal auf seine Handschuhe, und berührt draussen massenweise Steine.

Es wird gemunkelt, dass man gar keinen Menschen wegen dem auf dem Mars schicken kann. Aber es ist nicht so, dass die Gesetze in Stein gemeisselt sind und verbindlich sind, sie wurde ja von einer amerikanischen Institution erlassen. Die Leute von Mars-One könnten sich darüber hinwegsetzen (Die Organisation ist in Holland basiert). Man muss halt dann in Kauf nehmen, dass die Umgebung um die Basis kontaminiert ist.

Interessant wird sein, wie lange die Leute in einer so sterilen Umgebung gesund bleiben können, und nicht auf alles Mögliche allergisch werden. Vielleicht müssen dann irgendwelche Schnupfen und Erkältungen importiert werden.

Das ganze soll angeblich mit 6 Milliarden finanzierbar sein. Da habe ich meine Zweifel. Machen wir die Rechung, also grob geschätzt. Eine Falcon Heavy soll 100 Mio $ kosten. Da Musk das ganze als Imageaufwertung sieht, könnte er diese zum Selbstkostenpreis verkaufen, sagen wir 80 Mio $.

Dann brauchst zwei Kommunikations Satelliten (einen für den Mars, und beim L4 oder L5, damit man auch während der solaren Konjuktion kommunizieren kann), Kostenpunkt 250 Mio $ (Preis für Venus Express). Dann braucht es drei bis vier Rover. Die MER haben zusammen 800 Mio $ gekostet. Ich glaube 100 Mio pro Rover sind liege sicher drin. Dan braucht es die Lander, das sollen 5-6 Stück sein zu anfangs. Setzen wir die bei 150 Mio das Stück. Dann braucht es das Transferschiff das kostet sicher 500 Mio. Und schliesslich die ganze Ausrüstung für die Astronauten setzten wir da auch 500 Mio.

Das macht total 3.8 Mrd $ für das Material und die Starts. Weil man jetzt wissen sollte, das alles immer doppelt so teuer wird und noch extra Marge braucht, wird am Schluss eher gegen 8 Mrd gehen. Dann noch die zusätzliche kosten, die sonst noch so anfallen werden, dann landet man schnell bei 10-12 Mrd.

Auch wenn sich das Geld zusammen kratzen lässt, steht dann das nächste Problem. Alle zwei Jahren werden zusätzliche Astronauten zum Mars geschickt. Allerdings werden nach der dritten Landung die Quoten der Realityshow garantiert sinken, die wir dann schon 7-8 Jahre am laufen sein. Und so spannend kann man über Jahre nicht halten. Der Normalzuschauer wird dann umschalten: Die Marsbewohner haben sich einen weiteren Stein angeschaut. Zusätzlich läuft der Plan nur bis 2033. Was passiert dann? Es ist nicht so, dass die Kolonie dann vollständig autark ist, sondern man wird Jahrzehnte lang jedes zweite Jahr Nachschub schicken müssen. Vermutlich keine Nahrung, aber das neuste an Ausrüstung und Ersatzteile. Bis man Computerchips auf dem Mars herstellen kann wird es eine Weile dauern. Das kann eine 20 Mann starke Kolonie nicht.

Und was passiert, falls Mars-One pleite geht und es schon Astronauten auf dem Mars hat? Oder ist es das Ziel die Raumfahrt Agenturen zum Handeln zu zwingen, in dem man dann heisse Kartoffel ihnen gibt. So in der Art: Leider können wir unsere Basis nicht mehr versorgen, aber das könnt ihr sicher für uns besorgen (und es mit Steuerngelder finanzieren).

Den Geldhahn zudrehen bedeutet, die Leute zum Tode zu verurteilen, weil früher oder später die Lebenserhaltung ausfallen wird, weil sie schlicht und einfach nicht mehr repariert werden kann.

Nehmen wir an, dass alles klappt: Was machen dann die Astronauten den ganzen Tag? In den ersten Jahren muss die Basis aufbaut und unterhalten werden, und da nur wenige Leute anwesend sein werden. Dann muss das Essen erzeugt werden. Viel Zeit für Forschung wird da nicht bleiben. Aber nach mehreren Jahren soll irgendwann mal 20 Leute dort sein. Da ist mehr als die ISS jemals hatte. Was könnte die Leute machen?

Eine Möglichkeit wäre alle Sonden zu steuern, durch die Nähe könnten sie quasi in Echtzeit gesteuert werden. Somit wäre die wissenschaftliche Ausbeute bedeutend höher, und könnten Notfälle rascher behoben werden.

Natürlich können die Astronauten selber in der Umgebung forschen, aber je nachdem wo diese aufgebaut ist, könnte die Umgebung ziemlich langweilig sein, und keine besonderen wissenschaftlichen Erkenntnisse bringen. Zusätzlich sind die Quoten wichtig für die Sendung, deshalb braucht es Panoramen von besonders spektakulären Orten, von denen die Zuschauer gehört haben. Dazu bräuchte es ein Fahrzeug mit dem tausende Kilometer zurücklegen kann. Momentan kann ein solches laut FAQ nicht auf dem Mars gelandet werden. Später könnte man ein solches in Einzelteile schicken. Und es wird auf dem Mars zusammengebaut.

Zusammenfassend gesehen, gibt es für mich nur ein grosses technische Risiko: Die Lebenserhaltung die auf Basis von Marsressourcen Wasser und Luft bereitstellen soll. Das wurde bis jetzt noch nie gemacht. Alles andere wurde irgendwann ähnlich gemacht: Grosse Rakete, Sonde zum Mars, Rover auf dem Mars, grosse Lasten au einem Himmelskörper laden und grosse Massen auf Fluchtgeschwindigkeit beschleunigen. Man weiss, dass es geht: Man braucht nur genug Geld, dann ist es möglich.

Jetzt mal schauen, was Mars-One bis jetzt so macht, denn in zwei Jahren ist der Kommunikationssatellit fällig. Hat man ihren Newsfeed abonniert, dann sieht man, dass in letzter Zeit nur irgendwelche Berater und weitere Ratsmitglieder ernannt werden. Das ist nett, aber bis in zwei Jahren sind mind. 300-400 Mio $ nötig, damit der Zeitplan eingehalten werden kann. Entweder wollen sich die Sponsoren noch nicht erkannt geben, oder es gibt keine.

Am skeptischsten sehe ich die Finanzierung mittels Realityshow, das wird gehen, bis ersten Bewohner sich gemütlich eingerichtet haben, doch irgendwann sinken die Quoten und somit die Einnahmen. Aber das ist ein Langzeitprojekt, das über Jahrzehnten Gelder braucht und das ist nicht durchdacht.

22 thoughts on “Mars One – Meine Meinung

  1. Moin,

    7 Monate in ner Dose auf dem Weg zum Mars. Wie viel Muskelmasse wird da abgebaut.

    Das erste Team bringt Bakterien mit, die auf eine Sterile Umgebung treffen, sich exponentiell vermehren, und wahrscheinlich mutieren.

    Wenn das zweite Team eintrifft, bringt es neue Viren und Bakterien mit, die zu Krankheiten beim ersten Team führen werden, während das zweite Team von Muskelschwund geschwächt von den mutierten Bakterien des ersten dahingerafft wird.

    Auch 20 Mann werden die ganze Zeit mit Wartung beschäftigt sein. Ich denke Tech Level 6 ist mindestens nötig, um auf dem Mars zu überleben, d.h. 10^6 Menschen, um diese Technologie ohne Außenhandhandel aufrecht zu erhalten.

    Die Mars Besiedelung als Reality Show, sollte also mit einem Wettbüro zusammenarbeiten, bei dem Dead Pool gespielt wird.

    Wenn das wirklich funktionieren soll dann eher nach Australischem Vorbild, z.b. alle Knasties in der USA zum Mars schicken.

    ciao,Michael

  2. Das mit den Knasties wäre eine Idee. Wenn die sich gegenseitig vor laufender Kamera ausrotten, dürfte das sicher die EInschaltquoten erhöhen. Vorausgesetzt, sie meucheln sich nicht schon alle vor der Landung. Nur irgendwann sind fast sämtliche handelnde Personen tot, dann wird es langweilig.
    Und was wird, wenn die Video-Übertragung ausfällt, und nichts mehr zu sehen ist? Dann bricht die gesamte Finanzierung zusammen, mindestens bis zum nächsten Startfenster.

  3. Wegen der Muskel masse, soll es wie handhabt gemacht werden: Die Astronauten müssen fleissig jeden Tag trainieren, dafür haben sie vermutlich jede Menge Zeit, weil es keine Forschung zu machen gibt.
    Ich habe nichts von einem Zubrinsche System gelesen, dass man die Antriebsektion und Wohnsektion mit dem Kabel verbindet, und dann die Rotation setzt.

  4. Ich wäre ja eher für Totkranke oder zur Todestrafe verurteilte als Astronauten ….

    Es gibt an dem viel zu bemängeln. Ich habe mich für morgen nur mal auf die Selbstversorgung gestürzt, man kann dann noch wie angesprochen die Fähigkeit alles selbst zu machen genauer untersuchen oder die allgemeine Berechnung der Massen selbst (die Wohnblöcke haben z.B. 50 m² Fläche, was definitiv nicht zur Dragon mit 10 m² passt und so große Dinger wuchtet dann auch die Falcon Heavy nicht zum Mars….

  5. im großen und ganzen stimme ich mit Thierry Gschwindt überein.
    doch dieser Wahnsinn hat Mars-One nicht durchgeplant !
    Bei Kosten gehen ich ehr von aufwärts AB 21 Milliarden US Dollar aus.
    weil weitaus mehr Ausrüstung und Ersatzteile zum Mars müssen, nämlich vierfach!

    das was Exobilogen befürchten, wird mit der Ersten Bemannte Marslandung Wirklichkeit.
    Konstatierung von Mars durch Irdische Mikroben und Pflanzen
    (wenn das nicht schon durch Sowjetische Mars Sonden langst der Fall ist !)

    Was Mars-One nicht bedenkt ist
    was wenn einer der Freiwilligen auf Mars zurück will ? oder deswegen Amok lauft ?
    Ebenso Sabotage durch Religiosen Fanatiker ist eine reelle Gefahr.
    Dazu kann man keine Kolonie mit 20 Personen gründen, das hier mehr ein Außenposten für Lebenslängliche.
    obwohl die Englander gründen Kolonien in dem sie ihre Strafgefangen verfrachteten…

  6. Auf dem Mars überlebt nichts. Nach Untersuchungen von Viking von Phoenix ist die Oberfläche so aggressiv wie Kloreiniger und dann kommt noch die UV-Strahlung ungefiltert an. Selbst die NASa macht sich nicht mehr die Mühe richtig zu entkeimen. es reicht wenn alles mit alkohlgetränkten Tüchern abgewischt wird, was offen ist. Bei Viking wurdec noch alles über 100°C erhitzt und in eine bakterizide Atmosphäre eingepackt ….

    Alleine Curiosity hat schon 300.000 neue Bakterien zum Mars gebracht.

  7. Ich hatte vor einiger Zeit das erste Mal von Mars to Stay gehört und die Sache möglichst schnell wieder vergessen, weil sie mir so …unglaublich vorkam.
    Um gleich zum Punkt zu kommen, ich halte Mars One vor allem vom ethischen Standpunkt aus für nicht unterstützenswert. Nicht, weil für die Astronauten keine Rückkehrmöglichkeit einkalkuliert ist, sondern wegen der Begründung dafür:
    „…to return a human to Earth, there must be a fully assembled and fueled launch vehicle (rocket) capable of escaping the gravitational field of Mars, with ample, on-board life support systems and supplies for up to a seven months voyage, and capability to either dock with a space station orbiting the earth, or perform a safe re-entry and landing on this planet.
    Not one of these is a small endeavor, each requiring substantial technical capacity, weight, and cost.“
    Der Grund ist schlicht und einfach eine (vermeintliche) Kostenersparnis. Es sei billiger, sich die Technik und den Treibstoff für die Rückkehr zu sparen.
    Ja, was ist das denn für eine Rechnung?!
    Wie wertvoll gilt Mars One denn ein Mensch, wenn sie die Kosten und Mühen für seine Rückkehr scheuen? Wichtig ist scheinbar nur das Ankommen. Wie das Ausharren sich dann gestalten soll, darauf wird schon kaum mehr eingegangen.
    Das Projekt „Mars to Stay“, auf dem Mars One wohl fußt, vertritt die gleiche menschenverachtende Philosophie. Ich finde den Aufbau und Betrieb einer Marsstation wahnsinnig spannend und unterstütze ein solches Projekt sofort, aber dann bitte eine runde Sache, keine halbe!
    Außerdem meine ich, dass die vermeintliche Kostenersparnis auf einer Milchmädchenrechnung beruht. Denn eine permanent bewohnte Station, die ständig erweitert wird, braucht eine viel größere, aufwändigere und komplexere Infrastruktur, als eine kleinere Station, deren Besatzung „rotiert“ und immer wieder wechselt. Und das Problem der autarken Nahrungsversorgung müsste vorher noch gelöst werden. Das Experiment „Biosphäre 2“ hatte seinerzeit auf einer Fläche von 1,3 Hektar acht Personen für eine Dauer von 2 Jahren versorgt. Und der Bau war extrem aufwändig und teuer! Wie will man ein Gewächshaus von über 3 Hektar Grundfläche zum Mars schießen? Stelle ich mir selbst mit mehreren Bigelow-Modulen sehr schwierig vor…
    Marsstation, ja gerne! Aber dann bitte von möglichst vielen Standpunkten aus gut durchkalkuliert und kein so halbgares Produkt!

  8. Ich denke, die Finanzierung klappt nicht.
    Nach einigen Monaten Schgwerelosigkeit werden womöglich bei der Landung auch Knochen brechen. Wenn man dann noch gesehen hat, wie die russischen Langzeitastronauten aus ihren Raumfahrzeugen gehüpft sind als sie wieder auf der Erde waren!
    Dann weiß man ungefähr, wie leistungsfähig Menschen sind, die auf dem Mars landen werden. Die benötigen einige Wochen ein Krankenhaus zur Erholung bevor sie in der Lage sind, in Raumanzüge zu steigen und Module zusammen zu montieren.
    Das Wissen darüber ist bei den Planern von Mars One nicht angekommen.

  9. Mars One entspricht dem, was ich immer schon geschrieben habe: Das größte Problem einer Mars-Mission ist der Rückflug, und deswegen sollte man es einfach ohne versuchen.

    Klar gehen die Astronauten zahlreiche Risiken ein, eines verfrühten Tods zu sterben: Neben den Gefahren des Flugs und des von Maschinen abhängigen Lebens auf dem Mars kommen die sozialen Gefahren hinzu: Was, wenn einer der Bewohner nach 5 Jahren einen „Lagerkoller“ bekommt und im Amoklauf seine Kollegen tötet (sprich, in seiner Wahnvorstellung: „befreit“)?

    Andererseits opfern wir auch in Friedenszeiten deutlich mehr Menschenleben für wesentlich weniger wichtige Ziele: Allein in Deutschland fordert die kaum limitierte Individualmobilität jedes Jahr 4000 Todesopfer. Häusliche Unfälle (ganz oben steht, von Leitern und Treppen zu fallen) fordern sogar noch mehr Tote. Von Extremen zu Kriegszeiten wie Kamikaze-Piloten will ich gar nicht erst sprechen.

    Sponsoring als Finanzierungsmethode ist bereits bewährt. Auch bei den Mondlandungen war eine der ersten Tätigkeiten, die Flagge des Hauptsponsors (der zugleich der einzige Sponsor war) zu hissen. Dass nun die Privatindustrie und nicht Nationen die Aufgabe übernehmen soll, entspricht dem Trend der letzten Jahrzehnte, dass die größten Konzerne immer größer werden und zugleich der Einfluss der Staaten zurückgeht. Alle Apple-Aktien sind zusammen doppelt so viel wert wie die nominalen Staatsschulden Griechenlands. Bei letzteren ist verständlich, dass die Investoren daran zweifeln, dass die in voller Höhe zurückbezahlt werden, aber auch bei ersteren steckt in den Kursen 70% Hoffnung, dass es mit iPhone, iPad und Nachfolgergeräten immer so weiter geht, und 30% Substanz. Denn die Beispiele Nokia, Siemens und Ericsson zeigen ja, wie schnell Handy-Hersteller weg vom Fenster sein können. Aber ich komme vom Thema ab 😉

    Im Detail habt Ihr alle mit der Kritik recht: Der Zeitplan ist extrem ambitioniert, und enthält keinerlei Reserven für Verzögerungen oder gar Fehler. Und sobald die Marsbesiedlung Realität geworden ist, stellt sich die Frage, wer die weiteren Versorgungsflüge bezahlt. Es erscheint aber auch nicht ganz unrealistisch, dafür während der ersten Phase mit den hohen Einschaltquoten Rücklagen zu bilden.

    Sobald Menschen den Mars betreten, wird dieser kontaminiert. Das ist unvermeidbar. Wenn man das nicht will, darf man nicht dort hinfliegen.

    Kai

  10. „Das größte Problem einer Mars-Mission ist der Rückflug, und deswegen sollte man es einfach ohne versuchen.“

    Das sehe ich bei weitem nicht so. Es wird ja immer wieder (Mars One / Mars to stay) argumentiert das man so viel Geld sparen könnte.

    1. Ich finde es moralisch fragwürdig den Rückflug aus finanziellen Gründen schon von vorne herein nicht vorzusehen. Freiwillige würde man sicher ohne Probleme finden. Es gab ja auch bei der Mondlandung schon diesen Vorschlag. Zum Glück wurde er nicht umgesetzt, sonst hätten wir heute wirklich einen Mann im Mond.

    2. Das ganze ist eine Milchmädchenrechnung. Wie viel kann man durch den nicht vorhandenen Rückflug sparen? Und was wird es Kosten die Leute auf dem Mars über Jahrzehnte hinweg zu versorgen? Den das wird nötig sein, eine völlig autarke Kolonie sprengt im Moment jeden technischen und finanziellen Rahmen. Unterm Strich wird dieses Konzept sogar teurer, davon abgesehen bedeutet jedes Startfenster das (aus technischen / logistischen / finanziellen Gründen) versäumt wird das sichere Todesurteil für die Leute.

    3. Solange man nicht mit irgendwas auf dem Mars verdammt viel Geld verdienen kann werden das keine privaten Firmen ernsthaft angehen. Und da sieht es momentan düster aus, sehr viel mehr als Unterhaltung in der Form einer Reality Show scheint nicht drin zu sein.

  11. Noch ein Problem, mit dem man rechnen muß: Für die Versorgung (Gewächshaus, Wassergewinnung) ist auf jeden Fall eine Menge Arbeit nötig. Was passiert, wenn die Besatzung irgendwann zum Pflegefall wird? Auch wer nicht mehr im Gewächshaus arbeiten kann, muß trotzdem essen. Bei Wasser und Luft sieht es ähnlich aus.
    Schon ein einfacher Unfall kann eine Person längere Zeit arbeitsunfähig machen. Bei einer auf Selbstversorgung angewiesenen Station kann das das Überleben der gesamten Besatzung in Frage stellen.

  12. Falls jemand plegebedürftig ist ?
    Also, falls es sich um etwas harmloses handelt wie ein Beinbruch, dann können ihn die anderen für eine Zeit versorgen. Nach etwa 6 Wochen wird er/sie wieder gehen können.
    Falls etwas schlimmeres ist, dann überlebt er eh nicht, weil die medizinische Versorgung eh limitiert ist. Falls diese Person zwar überlebt, aber nichts mehr tun kann, passiert folgendes: Nach einer Weile halten die anderen Besatzungsmitglieder eine kleine Versammlung, was mit ihm/ihr geschehen soll. Dann wird entscheiden. Wird eingesehen, dass er nur noch eine Last ist, dann wird er bei der nächsten Gelegenheit umgebracht. Am nächsten Tag heisst es, er sei gestorben.
    Es ist ja nicht so, dass die Polizei den Mord untersuchen kann, und die Besetazungsmitglieder verhaften kann. Sie sind ihre eigene Polizei und Justiz, und wenn alle damit leben können, wird dem Kontrollzentrum irgendetwas aufgetischt.
    Es wäre ja nicht das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass so etwas passieren würde.

  13. Zu Fabian:
    Eine Rückstartrakete vom Mars zur Erde mit lagerfähigen Treibstoffen und minimalem Startkomplex (die Astronauten müssen z.B. irgendwie in die Kapsel kommen, die oben drauf sitzt, und während des Hochfahrens des Haupttriebwerks muss die Rakete wahrscheinlich festgehalten werden, um gefährliche Schwankungen usw. zu verhindern) dürfte kaum unter 1.000 bis 2.000 Tonnen wiegen. Um 4 Astronauten für je 60 Rest-Lebensjahre mit täglich 5 kg des Allernotwendigsten zu versorgen, braucht man hingegen „nur“ 438 Tonnen.

    Zwar gibt es zahlreiche Ideen, die Rückflugrakete leer zum Mars zu schicken und mit vor Ort erzeugten Treibstoffen zu betanken. Doch sind diese in etwa genauso spekulativ, wie die Vor-Ort-Produktion von Wasser, Atemluft und Nahrung per Anbau von Pflanzen.

    Gemein ist diesen zahlreichen verschiedenen Projekten, dass geplant ist, die Vor-Ort-Produktion der benötigten Flüssigkeiten und Gase zu beginnnen, bevor die Mannschaft ankommt.

    Zu Thierry:
    Die Gefahr, dass mit Community-Mitgliedern, die als Last empfunden werden, ein „kurzer Prozess“ gemacht wird, ist hoch. Allerdings wissen alle „Marsonauten“, dass sie auf regelmäßige Ersatzteillieferungen von der Erde angewiesen sind. Im Worst Case könnten die „Erdlinge“ beschließen, eine Horde wild gewordener Mars-Rabauken komplett sich und ihrem Schicksal zu überlassen, und gar nichts mehr liefern. Diese Drohung mit der faktischen kollektiven Todesstrafe könnte mögliche Täter doch abschrecken und/oder dazu führen, dass die kleine Community die Täter identifiziert und von sich aus bestraft.

    Kai

  14. @Kai Du machst es aber extrem aufwendig, das erinnernt mich an die die ersten Miondlandungsentwürfe. Man wird nur eine kleine Kapsel in einen Marsorbit schiucken, dort an eine Raketestufe mit Wohneinheit ankoppeln und dann zurück zur Erde, wo man mit der Kapsel landet und nicht wieder abbremst.

    Um 5 t von der Marsoberfläche auf 4,5 km/s zu beschleunigen braucht man rund 30 t. Man kanns mal 2 nehmen weil man es zuerst ja landen muss.

    Um 30 t (Kapsel station Vorräte) um 2,2 km/s aus einem niedrigen Orbit zur Erde zu beschleunigen braucht man rund 66 t, da mans zuerst in den Orbit transportieren muss entspricht das rund 120 t von der Erde aus.

    Der Mehraufwand liegt also nicht bei 1000 bis 2000 t sondern bei 180 t. Einen Startkomplex braucht man auch nicht, nur Landebeine und eine Leiter. Das LM hatte auch keinen Startkomplex und die DC-X und Grashopper auch nicht.

  15. @Kai:
    Ich betrachte den Fall z.B., dass jemand einen Schlaganfall. Diese Person ist dann nicht mehr ganz geistesfähig vielleicht auch halbseitig gelähmt. Diese Person zu versorgen wird schwierig, weil neben ihr auch jemand abkommandiert muss, um sie zu pflegen. Ist dies nur von kurzer Dauer, ist dies handhabbar. Wird dies ein längerer oder Dauerzustand, dann ist sie nur eine Last. Also beschliessen, die anderen, das man sie von ihrem Schicksal erlösen soll, und so dem Rest der Besatzung eine bessere Überlenbenschance zu geben. Dies kann sogar im Einklang mit dem Kontrollzentrum geschehen. Sonst warteteman bis zum nächsten Funkloch, und sie wird mit einem Kissen erstickt. Sobald nicht Verbidung wird hergestellt ist, heisst es dann, es gab einen Notfall als sich ihr Zustand verschlechterte, und die Person ist tot.
    Falls ein Besatzungsmitglieg eingewillig handeln würde, dann würde er von den anderen bestraft. Das geht aber nur, falls es schon eine grössere Gruppe hat.

  16. Bernd, Du hast natürlich Recht bezüglich der Rückflugrakete, dass man das Wohnmodul für den Rückflug im Mars-Orbit warten lässt. Hatte ich ja selber auch an anderer Stelle schon so gerechnet. Wenn Du allerdings so salopp von „120 Tonnen von der Erde aus“ sprichst, ist natürlich das Problem zu bedenken, dass es derzeit keine Rakete gibt, die das mal eben so in eine Bahn mit ausreichendem parabolischen Exzess „wuppen“ könnte. Man muss also doch wieder eine Saturn V oder Ares V bauen, mit den zugehörigen Multi-Millliarden-Kosten, oder Rückflugmodul und -rakete in kleinen Häppchen starten und im Orbit zusammenbauen, mit den zugehörigen Multi-Milliarden-Kosten.

    Dieses gilt in ähnlicher Form auch für die Aufstiegsstufe vom Marsboden in den Marsorbit.

    @Thierry:
    Ich denke, bei einer einzelnen pflegebedürftigen Person wird man nicht sofort die Effizienzfrage stellen. Im Gegenteil, sich um einen Menscen zu kümmern, ist weniger langweilig, als aus dem Fenster zu gucken und den immergleichen Mars zu sehen. Nachdem die initialen Aufbauarbeiten gemacht sind (z.B. Aufbau der Wohnhabitate, Anbau der ersten Pflanzengenerationen) kehrt irgendwann Routine ein und die Arbeitsbelastung fällt auf unter 8h am Tag. Erkundungs-Ausflüge mit den Rovern wird man schon wegen des hohen Verschleiß (Raumanzüge, Räder etc. pp.) und des Gasverlusts (Atemluft, ausgeschitztes Wasser etc. pp.) nur selten unternehmen können.

    Die Schwierigkeiten kommen aber zwangsläufig, sobald die Besatzung zum „Rentnerclub“ wird und eben nicht nur eine Person intensiv pflegebedürftig ist. Ebenso stellt sich die Frage nach medizinischer Behandlung, sollte diese nötig sein. Weder eine Bypass-Operation noch ein Geschwür rauszuschneiden, dürfte dort so einfach möglich sein.

    Kai

  17. Es ist ja nicht so, daß es reicht einfach nach dem Prinzip „ein Esser weniger“ arbeitsunfähige Personen zu beseitigen. Es fehlen dann echt Arbeitskräfte, und überlebenswichtige Arbeiten können nicht gemacht werden.
    Nur mal als Beispiel: Die ISS braucht 2,5 Personen, um sie am Leben zu erhalten. Wenn von einer 3-Mann-Besatzung einer ausfällt, reicht es nicht mehr um langfristig den Betrieb zu sichern. Und die brauchen sich noch nicht um Gewächshäuser, Wassergewinnung und andere Probleme der Selbstversorgung zu kümmern.
    Bevor jetzt die Frage kommt, warum dann die ISS zeitweise mit 2 Personen ausgekommen ist: Begrenzte Zeit geht das schon mal, dann bleiben eben die nicht so dringenden Arbeiten einige Wochen liegen bis wieder genug Leute da sind.
    Eine Rentner-Station dürfte also kaum funktionieren. Wenn, dann mit jungen Leuten, die bis zum kritischen Alter genug Reserven angelegt haben, um Ausfälle abfangen zu können.
    Realistischer als eine Selbstversorgung von Anfang an ist es, diese langsam aufzubauen, und bis dahin eben alles von der Erde zu liefern. Warscheinlich wird die Transportmenge von mindestens 10 Startfenstern gebraucht, um die Selbstversorgung auch nur für eine Person aufzubauen. Und das nur für Nahrung, Luft und Wasser. Bei Kleidung, Metall, Plaste, Technik, Medikamenten und anderen sicher noch deutlich länger.

  18. Nicht unbedingt. Die maximale Masse in den Orbit ist die eines Moduls. Stufen mit Treibstoff kann man im Orbit ankoppeln, genauso Stufen um es zum Mars zu bringen. Die Trägerakete muss also nicht notwendigerweise größer als die für die „Kapseln sein“ (Außer mir hat übrigens keiner gemerkt, dass das Wohnvolumen dort 5 mal größer als bei einer Dragon ist, was auch 5-mal mehr Gewicht bedeutet.

    Da man aber auch die Versorgungsgüter zum Mars ringen muss (die 6 kg sind übrigns nur Nahrung, Gase und Wasser die nicht regneriert werden können, sonst läge man locker bei 30 kg), es auch noch Verpackungsmaterial, ein Materialtransporter und die Landung dazukommt (aerodynamische Schutzhülle, Bremstriebwerke etc). denke ich ist man wenn man keine Ersatzteile braucht nach zwei Marsoppositionen gleichauf und danach zahlt man drauf.

  19. Mars One hat heute das Astronauten-Casting eröffnet:
    http://mars-one.com/en/mars-one-news/press-releases/11-news/364-mars-one-issues-requirements-for-2013-astronaut-selection

    Casting ist keine Untertreibung, das soll wirklich so geschehen. Natürlich haben sich auf Facebook gleich die ersten für diese Himmelfahrtskommando gemeldet, aber so Leute gab es schon immer und wird immer geben.
    Grundsätzlich darf jeder Trottel mitmachen, der mehr als 18 , und ein bisschen English versteht. Falls er/sie ausgewählt wird, darf er das nachbüffeln.

  20. Zubrin und Musk sollten sich dort bewerben, die werden sicher genommen und wir wären sie zum einen los und zum anderen könnten sie mal auch zeigen dass sie nicht nur Sprüche klopfen sondern auch bereit sind ihre Himmelfahrtspläne (Zubrin) umzusetzen bzw. ihre Hardware (Musk) auch funktioniert.

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