Wunschkonzert – Nachlese

So an dieser Stelle noch eine kleine Nachlese zu den Wünschen, ihr könnt übrigens immer noch weitere äußern.

Zum Aerospike Triebwerk: Es sieht gewöhnungsbedürftig aus, gehorcht aber denselben Gesetzen wie eine normale Düse. Der Gasstrahl hat eine so hohe Geschwindigkeit beim Verlassen des Düsenhalses, dass er der Rundung der Düse folgt und nicht zur Seite expandiert. Der Hauptvorteil ist das es ohne eine zweite, äußere Wand keine Unterexpansion oder Überexpansion gibt. Ein eigener Artikel wird das nicht, aber vielleicht ergänze ich mal die Grundlagen um diese Sache.

Zu den Exoplaneten: Das ist nicht unbedingt mein Fachgebiet, da gibt es schon jemanden, der ein ganzes Buch darüber geschrieben hat, nämlich Sven Piper, der ab und auch mal meinen Blog studiert. Vielleicht regt ihr ihn zu einem Gastblog oder zu einem Blog auf seiner Website an. Ich könnte sicher ein paar grundsätzliche Dinge über habitable Zonen, Sterntypen die geeignet sind, etc. sagen, aber besser ist das überlässt man jemand der sich mit dem Thema eingehender beschäftigt hat.

Zu den Firmen: Alle Firmen haben einen Riesennachteil. Es gibt fast keine Informationen über ihre Projekte, also technisch harte Informationen, die man als Basis für einen Artikel nehmen könnte. Die meisten haben dazu noch Konzepte die nur teilweise etwas mit dem zu tun haben von dem ich was verstehe. Wenn es Gemischtantriebe wie bei der Sklyon sind oder die zweite Stufe eine Rakete (die erste ein Flugzeug, wie bei SpaceShip on/two, dann kann ich noch was dazu schreiben, aber über Kanonen, die Wasserstoff ins All schießen, kann ich nichts sagen. Ich bleibe bei dem Spruch: „Schuster bleib bei deinen Leisten“, von dem von dem Ich nichts verstehe lasse ich die Finger.

Dazu muss ich ehrlich gestehen, habe ich von einigen Projekten nie etwas gehört. Immerhin, ich habe jetzt mal angefangen, über Bigelow zu recherchieren – und das auch nur, weil die Technologie, die sie umsetzen von der NASA stammt und man bei der NASA einiges über ihr Transhab Modul findet. SpaceX ist da deswegen die Ausnahme, weil die Informationslage fast schon „super“ ist für diese Firmen. Vor allem aber weil die Art wie informiert wird, einen auf die Palme bringen kann: Misserfolge herunterspielen oder verheimlichen, vieles Ankündigen, was man nicht umsetzt und bei Erfolgen so tun, als hätte man das Rad neu erfunden. Dabei gehe ich nicht mal auf alles dieser Firma ein, so nicht auf die neue Trägerrakete der 160-200 t Klasse oder was ich schon lange mal machen wollte, kurz schreiben, wie man mit einem Taschenrechner nachweisen kann, dass die Nutzlastangaben falsch sind (und dabei nur offizielle Zahlen von SpaceX verwendet).

Morgen gibt es einen Gastblog zu MarsOne von Thierry Gschwindt, er meinte ich sollte auch noch was dazu schreiben, doch auch MarsOne gehört zu den Firmen, von denen ich nichts vorher gehört habe.

Die Auflösung des Musik Rätsels war übrigens richtig, auch wenn ich an die Strecihholzettiketen am Ohr dachte. Ich muss es wohl noch etwas schwerer machen….

Alos hier ein neues: Wessen nassen Tag versüßten Personen die Kleingeld sammelten?

3 thoughts on “Wunschkonzert – Nachlese

  1. Wie wäre es mit einem Artikel über bemannte „Deep space exploration Vehicles“ und ihre Anforderungen? Eines wurde ja schon entwickelt (Apollo), eines ist in der Mache (Orion), einige sind als Konzept vorgestellt worden (z.B. Nautilus-X, Deep Space Habitat). Die anderen bemannten Raumschiffe sind ja praktisch alle nur für den LEO gedacht (obwohl, sollte die Sojus nicht auch mal zum Mond fliegen?).

  2. Eine Sojus-Variante (Sond/Zond) flog sogar mehrmals um den Mond… ich hätte da noch eine Idee: Solarzellen übersteigen an Leistungsgewicht die üblichen RTGs inzwischen in Erdnähe. Welches Leistungsgewicht hätte aber ein richtig großer Kernreaktor (es gibt ja Kraftwerksblöcke mit bis zu 1000 MW) für sehr große Sonden oder sehr große bemannte Raumschiffe? Von der Sicherheitsproblematik mal abgesehen, ob sich ein solcher lohnt?

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