Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Platz

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Im dritten Anlauf hat nun Südkorea ihren Satelliten in den Orbit gebracht – zwei Monate früher und sie hätten Nordkorea geschlagen, so sind und bleiben sie aber nur zweiter. Immerhin werden offizielle Nachrichtenagenturen nicht müde zu betonen, dass das eigene Programm nur friedlicher Natur sei und offen, und natürlich dass Nordkorea mit ihrem Programm eine UN-Resolution verletzt. Ich habe das schon mal thematisiert, daher zu dieser Heuchelei nichts. Aber zu etwas anderem: ich würde mal ganz meine Klappe halten, wenn ich als industrialisierter Staat mit Weltkonzernen wie Samsung es erst nach drei Jahren fertig bringe einen eigenen Satelliten zu starten und das auf einer Rakete, die gewichtsmäßig zu 90% in Russland gebaut wurde, und technologisch vielleicht zu 95%. Das ist ein Armutszeugnis, da ist ja selbst die Beteiligung Deutschlands an der Ariane größer. Und so weit ist es mit der Offenheit auch nicht her – von der Naro-1 weis man auch nicht mehr als von der Unha. Continue reading „Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Platz“

Die Reparatur von Satelliten

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Elon Musk, CEO und Chief Designer von SpaceX hat große Pläne, nicht nur für das Langzeitziel Mars, dass ja nach der Wiederverwendung der Falcon 9 primäres Ziel von SpaceX ist. Nun wird die Firma nicht weniger als den kompletten kommerziellen Satellitenmarkt umkrempeln. Auf den Trichter brachte ihn ein film der NASA „The Space Shuttle for Dummies“. Was Musk faszinierte waren die Reparaturen von Satelliten. „I always remembered the Hubble Service Mission, but in never knew, that the Astronauts repaired more commercial payloads than NASA Satellites“. When i read about a communication Satellite damaged after a Sealaunch start, and i thought – why we don’t fix this?“. Continue reading „Die Reparatur von Satelliten“

Trash Fernsehen vom Feinsten: Traumfrau gesucht Teil 2

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Ich muss euch nicht sagen, dass ich von dem trash-Fernsehen, oder wie es offiziell heißt „dokusoap“ nichts halte. Ich schaue inzwischen kaum noch Privatfernsehen in Realzeit, als Konsequenz, dass ich meistens bei der ersten Werbepause zum Computer gehe um irgendwas kurzes zu machen – und dann hängen bleibe. wenn ich bei meiner Mutter zum Kaffee bin, so um 3, dann läuft das aber meistens. Immer so ein Programm wo sich die Leute anschreien. Wenns geht schalte ich dann um zu Planet Wissen auf dem SWR.

Wenn das ganze aber ein bestimmtes komödiantisches Niveau erreicht hat, dann macht es wieder Spaß, oder wie Philip Walulis sagt „Fernsehen macht blöd, aber auch viel Spaß“. Vor einem Jahr kam ich durch eine Kritik beim Fernsehkritiker auf die Sendung „Traumfrau gesucht“, montags 21-15 auf RTL2. Also die Sache ist relativ einfach: Männer suchen in dem Osten (Ukraine, Russland, Weißrussland, nun auch Tschechin, Slowakei) nach Frauen, die sie hier nicht finden. Sie finden auch dort keine und das aus relativ einfachen Gründen, sie benehmen sich schlicht und einfach wie die Axt im Walde. Manchmal hat man das Gefühl sie meinen das ist wie im Versandkatalog: Da entspricht eine Dame nicht den Wünschen, dann wird nach wenigen Minuten verabschiedet oder die Betreuerin, die wohl besser gefällt angebaggert. Nun gibt es davon die zweite Staffel. Die erste war so erfolgreich dass sie sogar einige neue Folgen geschnitten haben. RTL beweist sogar unfreiwilligen humoristsiches Talent: Titelsong ist von Brittney Spears „Toxic“, was zu Walther, Elvis und Carsten wie die Faust aufs Auge passt….

Natürlich ist es nicht so, dass RTL einfach die Leute so begleitet als Dokumentation. Die wurden vorher gecastet und anders könnte sich „Elvis“ als HARZ-IV Empfänger auch die Reisen nach Russland samt Vermittlungsprovisionen gar nicht leisten (für ihn sind ja bei einem Rendezvous 6 Euro Eintritt schon zu viel und wenn er ein Wodka Museum besucht wo es Wodka umsonst gibt lässt er sich volllaufen, was natürlich bei russischen Frauen, die ja das Problem des Alkoholismus kennen, einen noch verheerenden Eindruck als bei deutschen Frauen hinterlässt). Aber ich denke die Typen sind echt. So blöd kann sich eigentlich kein normaler Mensch verstellen. Gerade dadurch hat es aber einen hohen Unterhaltungswert.

Also anschauen oder als Download runterladen….

Auflösung Computerrätsel

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Also es kamen ja einige Lösungen, heute mein Kommentar dazu.

Mein Vorschlag wäre der Laserdrucker gewesen. Der erste war der Laserwriter von Apple, der damals von Apple als „unser bisher leistungsfähigster Rechner“ bezeichnet wurde. Er kam 1985 auf den Markt und kostete in Deutschland ab 15.000 DM aufwärts. Der Grund für den hohen Preis war dass er Postscript nutzte und damit einen MC68000 im Kontroller hat mit 1 MB RAM und ziemlich großem ROM (ich glaube 1,5 MB, bin mir aber nicht sicher). Allerdings fand HP auch hier eine einfachere Lösung, die Seitenbeschreibungssprache PCL. Damit wurden sie etwas billiger. Doch 1987 kostete ein Laserdrucker immer noch 8000 bis 10.000 DM. Heute sind die billigsten Exemplare für 40 Euro zu haben. Das ist der Faktor 200 in 25 Jahren. Continue reading „Auflösung Computerrätsel“