Spielekritik: Sid Meier’s Pirates

Wahrscheinlich hat keiner von euch die Lücke bemerkt, als es am Montag keinen Blog gab. Ich hatte nämlich am Samstag die Idee, ob es analog zu den OpenSource Versionen von Elite und Civilisation auch eines meines Lieblingsspiels aus den Neunzigern gab: Pirates. Und siehe: es gab sogar eine offizielle Fortsetzung von 2004. Mit Remakes ist es ja so eine Sache. So gefiel mir immer noch die Originalversion von Elite besser als die Fortsetzungen. Aber wie man an eineinhalb bloglosen Tagen sieht hat mich die Fortsetzung nicht losgelassen. (mehr …)

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The most relaible Launch Service Provider

Diese Aussage nach dem SES-8 Start schreit ja direkt nach einer Kommentierung. Mal abgesehen davon dass man natürlich bei nur einem Start immer von 100% (oder 0%) Zuverlässigkeit sprechen kann. Aber das Fällt in die Abteilung, „Lügen, verdammte Lügen und Statistiken“. Ich will heute mal – wie immer mit Fakten mal beleuchten wie zuverlässig SpaceX ist. Immer wenn ich sage, die Firma kündige viel an, informiere aber nur schlecht und habe manchmal Verhalten das man nur in kommunistischen Ländern kennt (Abschalten von Lifestreams, gezielte Fehlinformationen, zeitverzögerte Lifestreams …) heißt es ja die eigentlichen Kunden wären ganz zufrieden mit der Firma und das wäre das wichtigste. Ich kann dem nicht folgen, denn gerade Elon Musk, der denke ich pro Jahr dutzende von Interviews macht, ist genau informiert wie man eine gute Public Relation aufbaut, die auch wichtig ist, wenn die Firma Regierungsgelder erhalten will. Dazu gehört es Gallionsfiguren wie den Astronauten Ken Bowersox anzuheuern (das er kündigte wurde nicht bekannt gemacht, es kam erst raus, als das Email Postfach nicht mehr existierte und Journalisten einen Fehler beim Zustellen von Mails bekamen). aber ignorieren wir dies und sehen SpaceX nur aus der Warte eines potentiellen Kunden. (mehr …)

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Was wäre wenn … es eine dritte Voyager gegeben hätte?

Heute, fast 40 Jahre nach dem Start sind beide Voyagers noch aktiv. Etwas woran man sicher nicht glaubte, als man die Raumsonden entwarf. Man war sich beim JPL relativ sicher, dass die Sonden über ein Jahrzehnt arbeiten würden, was schon ein enormer Sprung zu den bisherigen Missionen war (die längste Planetenmission die es beim Entwurf gab war Mariner 9 mit zwei Jahren Betriebszeit), doch Budgetrestriktionen zwangen dazu die Primärmission auf 5 Jahre festzulegen. Damit waren als Ziele Jupiter und Saturn festgesteckt.

Von 1976 bis 1979, mit etwas höherer Startenergie bis in die frühen Achtziger gab es zahlreiche Bahnen die an mindestens zwei der äußeren Bahnen vorbeiführten. Das JPL untersuchte drei genauer: (mehr …)

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Der einzig wahre Mondschwindel

Mondschwindel haben ja eine lange Tradition, das fing (übrigens mein absoluter Favorit) mit der Story rund um die Entdeckungen von William Herschel (1835) Jeder kennt ja die Theorie um den Moon Hoax, doch die neueste Theorie verweist die vorherigen nur auf einen Platz in der hintersten Reihe.

Denn die anderen Mondschwindel wurden nur gemacht, um die wahre Natur des Mondes zu verschleiern. Alles begann schon 1712, als Edmond Halley begann zu berechnen wie die Gezeitenkraft des Mondes Ebbe und Flut beeinflusst. Das ist nicht so einfach, denn es ist eine unendliche Reihe, doch an welchem Glied er auch abbrach, mit den bekannten Bahndaten erhielt er viel geringere Werte für die Tide. Mehr noch, addierte sich die Sonne, so sollte der Effekt viel größer sein, als er beobachtet wurde. Er wandte sich an die größten Mathematiker seiner Zeit, darunter Isaac Newton und Gottfried Wilhelm Lebniz. Doch auch sie kamen zum Schluss, das seine Berechnungen richtig waren. Man suchte nach alternativen Erklärungen. (mehr …)

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Nachlese zum Thaicom 6 Start

Eigentlich wollt ich keine machen, doch da ich in den Kommentaren immer noch sehe, das einige meinen, das hohe Perigäum von SES-8 wäre Zufall oder unabsichtlich gewesen, hier eine kleine Aufklärung.

Physikalisch kann es nicht durch den zweiten Boost der Oberstufe resultieren. Sie brennt dafür mit einer Minute zu kurz um merklich anzusteigen. Es muss schon bei der Parkbahn vorhanden sein, das heißt man hat hier bewusst Überschussgeschwindigkeit (es ist nicht viel: der Unterschied zwischen einer 300 x 300 km Bahn und 300 x 400 km sind gerade mal 28,7 m/s) aufgebaut. Jonathan McDowell, der alle Starts der Welt erfasst und dessen Datenbasis ich auch für Diagramme, Statistiken und Bücher neheme (das Programm dazu kann sich jeder hier herunterladen) gab die Bahn mit 300 x 400 km an. (mehr …)

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