Heute hätte die Artemis 3 Mission stattfinden können…

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… Wenn es nach Donald Trump gegangen wäre. Als Donald Trump 2017 Präsident wurde, setzte er am 30.6.2017 das National Space Council wieder ein. Das gab es unter verschneiden Namen von 1958 bis 1973 und 1989 bis 1993 und war ein Beratergremium des Präsidenten. Das reflektiert so ein bisschen die Bedeutung der Raumfahrt für die aktuelle Regierung, wenn es ein Gremium gibt, das in diesem Falle vom Vizepräsidenten Pence geleitet wird, so scheint dieser Teil der US-Politik wichtiger sein, als wenn der Präsident nur den NASA-Administrator unregelmäßig trifft.

Am 11. Dezember 2017 gab es dann die Kehrtwende in der bemannten Raumfahrtpolitik, die unter Obama sich vor allem darauf konzentrierte die ISS-Versorgung auf kommerzielle Services umzustellen und Orion/SLS nur auf Sparflamme weiter entwickelte. An dem Tag wurde die Space Policiy Directive 1 verabschiedet. Wie bei solchen Direktiven ist die Beschreibung vage, aber ein Kernpunkt war die „bemannte Erforschung des Sonnensystems“. Diese Space Policiy gilt als Geburtsstunde des Artemisprogramms, auch wenn Donald Trump eigentlich den Mars als Ziel meinte: (mehr …)

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Ariane 6 Weiterentwicklungen – durchgerechnet 2

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Ich schließe an den ersten Teil der Ariane 6 Erweiterungen an, die hier aufgeführten sind anders als die im ersten Teil nicht mehr als Planspiele, wenngleich einige Komponenten wie Prometheus und Themis Stufe derzeit entwickelt werden. Eine Beschreibung der Erweiterungen findet ihr im ersten Teil dieser Trilogie. (mehr …)

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Ariane 6 Weiterentwicklungen – durchgerechnet -1

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Nachdem ich die Pläne im letzten Blog vorgestellt habe, will ich heute die Rechnungen dazu präsentieren. Sie wurden dann doch etwas umfangreicher, sodass ich einen bruch gemacht habe. Hier kommen zuerst die Verbesserungen an denen schon gearbeitet wird. Im nächsten Blog dann die die nur theoretisch angedacht sind.

Doch zuerst muss ich etwas zur Ariane 6 sagen. Bei ihr sind nicht alle für die Modellierung relevanten Daten bekannt, es fehlen insbesondere die Leermassen von Zentralstufe (LLPN) und Oberstufe ULPM. Ich habe diese geschätzt auf Basis der Planungen der ESA für die ESC-B Stufe, die fast dieselbe Treibstoffladung hat, bei der Zentralstufe habe ich dann die Masse so lange erhöht bis die Nutzlast für einen GTO-Orbit dem der Ariane 64 (11,5 t) entspricht. Bei der Ariane 62 kommt meine Modellierung auf etwa 0,5 t mehr Nutzlast als angegeben (5 anstatt 4,5 t in den GTO). Das klingt erst mal nach viel, wenn man aber die Gesamtmasse in dem Orbit ansieht sind es nur 4 % mehr. (mehr …)

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Ariane 6 Weiterentwicklungen

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Ich habe mich mal wieder mit der Ariane 6 beschäftigt, nachdem nun ja der Jungfernflug anstand. Meine vage Hoffnung war, das zu diesem Termin man nun endlich etwas mehr über die Technik erfährt. Schließlich würde ich gerne noch ein Buch über die Ariane 6 schreiben, aber meine Bücher beschäftigen sich eben vor allem mit Technik weniger mit Projektgeschichte. Aber dem war nicht so, das offizielle Mediakit geizt auch mit Angaben zur der Technik.

Stattdessen stieß ich auf zwei Seiten von Airbus, dem Hersteller der Ariane 6. Beziehungsweise inzwischen heißt der Teil von Airbus ja „Arianegroup“. Die erste Seite stellt die geplanten Weiterentwicklungen vor, die zweite eine neue Oberstufe namens Susie. Eine dritte Seite dann eine weitere Kickstufe namens Astris. Ich will die Weiterentwicklungen mal kurz beleuchten. (mehr …)

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Eine kleine Raumfahrtnachlese

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Aktuelle Ereignisse erlauben es das ich genügend Material habe, um mal einen kleinen Zwischenblog zu machen. Wir haben derzeit drei Missionen mit Problemen, der erste Starliner, der Junggenflug der Ariane 6 und die Explosion eines Merlintriebwerks beim letzten Falcon 9 Start.

Ich fange mal mit dem Starliner an, der eigentlich die wenigsten Probleme hat. Er startete ja schon einen Monat verspätet. Der Grund waren Helium-Leaks, die schon beim Startversuch im Mai auftrat. Helium wird als Druckgas verwendet, um die Tanks zu druckbeaufschlagen. Direkt nach dem Start gab es zwei weitere Helium-Lecks, die aber schlussendlich abgestellt werden konnten. So dürfte der Starliner einen Tag nach dem Start am 5. Juni am 6. Juni an die ISS andocken. (mehr …)

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