Balkonkraftwerk Nummer 2

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Seit zwei Wochen habe ich das zweite Balkonkraftwerk in Betrieb und ich will erneut von Erfahrungen berichten und meine Leser animieren sich selbst eines anzuschaffen. Eines vorweg: bei mir liegt eine etwas andere Situation vor als bei den meisten Käufern von Balkonkraftwerken. Ich habe schon auf dem Dach zwei PV-Anlagen, die zusammen etwa 13.000 kWh im Jahr liefern. Der Strom geht ins Netz und wird vergütet, wenn man auch nicht reich davon wird, finanziert das über 20 Jahre in etwa die Anlagekosten. Die Vergütung erfolgt auch mit dem nicht genutzten Strom eines Balkonkraftwerks. Wer diesen Luxus nicht hat, der bekommt für den eingespeisten Strom keine Vergütung. Dafür spart er anders als ich Netzstrom ein, meine Anlagen liefern in der Spitze 14 kW, so viel kann ich nicht mal verbrauchen, wenn ich alle elektrischen Geräte im Haus simultan anschalten würde.

Es hat sich ja auch was getan. Der Gesetzgeber hat die Grenze für Balkonkraftwerke von 600 auf 800 Watt angehoben. Sprich Geräte die mit einem Schukostecker angeschlossen werden, dürfen maximal 800 Watt einspeisen. Natürlich gibt es auch größere Solaranlagen in einem Leistungsbereich der zwischen einem Balkonkraftwerk und einer Solaranlage auf dem Dach liegt, aber die fallen nicht unter diese Regelung und kommen in der Regel mit einem Wielandstecker für den ein Elektriker eine eigene Steckdose installieren muss. (mehr …)

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KI in der Raumfahrt

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In den Anfangszeiten der Raumfahrt hatte diese eine Vorreiterrolle im Einsatz von Computern. Während diese sonst in der Technik – Maschinen jeder Art – keine Rolle spielte, setzten schon Raumfahrzeuge und Raumsonden Computer ein. Sie ermöglichten erst viele Missionen, bei denen in kurzer Zeit viele komplexe Messprogramme abgewickelt werden mussten.

Allerdings änderte sich an der Vorgehensweise in den vergangenen Jahrzehnten nichts. Die Computer bekamen von einer Bodenstation ein komplexes Messprogramm überspielt, in dem stand, was sie zu welchem Zeitpunkt tun sollten: wie sie sich drehen sollten, welche Instrumente eingeschaltet werden sollten etc. Auch wenn diese Programme immer komplexer wurden und schon bei der HRSC-Kamera mehrere Tausend Anweisungen für eine einzige Sequenz umfassen, so entscheiden doch nicht die Computer was sie wann tun, und wie sie die Daten verarbeiten. (mehr …)

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Die Modellierung des Starship Testflugs ITF-3

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Zeit einmal den Flug des Starships zu modellieren. Diesmal erreichte es ja fast einen Orbit, es fehlten weniger als 100 m/s für einen echten Orbit. Der suborbitale Flug war Teil der Strategie, da er kein Verlassen des Orbits nötig machte, um den Wiedereintritt des Starships über dem Indischen Ozean zu testen. Da wie sich zeigte das Starship im Orbit heftig taumelte (Video hier) und so auch die Zündung eines Raptor ausblieb, mit dem man sonst den Wiedereintritt aus einem Orbit einleiten würde, war dem auch gut so. Man kann nun aber relativ gut von der für diesen Orbit erreichten Nutzlast auf die theoretische Nutzlast für einen Orbit schließen. Errechnet wurde nach Jonathan McDowell ein Orbit von -55 x 234 km. Für Laien: Das Starship steigt bei einem solchen Orbit bis auf eine Entfernung von 234 km und sinkt dann. Gäbe es die Erdoberfläche nicht, so würde es eine Minimalentfernung von 55 km UNTER der Erdoberfläche erreichen. Da dies aber nicht der Fall ist, wird es in die Atmosphäre eintreten und verglühen, wie ja auch geschehen. (mehr …)

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8 Bitter mit 24 Bit Adressierung – eine verpasste Chance

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Ich nehme an, viele der älteren Blogleser haben in den Achtziger einen Heimcomputer gehabt, Geräte wie der C64, die CPC Serie oder Sinclair Spectrum (um nur die am weitesten verbreiteten Marken zu nennen, es gab noch unzählige andere) waren selbst noch populär als Heimcomputer mit 16 Bit gab. Erst Anfang der Neunziger Jahre sanken die Preise von PC aber auch Amigas und Ataris soweit, das es keinen Sinn machte einen 8 Bitter zu kaufen.

Kurz: die 8-Bit Rechner hatten ein langes Leben, es hätte meiner Ansicht nach noch länger sein können, wenn ihr Adressspeicher größer gewesen wäre. Die drei populärsten 8 Bit Prozessoren und ihre Nachbauten/Nachfolger (Intel 8080, Mos 6502 und Motorola 6800) hatten alle einen 16 Bit Adressbus, konnten also 216 = 65536 Bytes adressieren. Der Adressbus eines Prozessors muss nicht zu seinem Datenbus passen und der wiederum nicht zur internen Registerbreite. Der erste Mikroprozessor Intel 4004 hatte einen 12 Bit Adressbus bei 4 Bit Datenbus. Der Intel 8086 hatte 16 Bit Datenbus und 20 Bit Adressbus, die Motorola 68000 16 Bit Daten- und 24 Bit Adressbus. Nur bei der 32 Bit Generation war es so, dass Daten und Adressbus gleich groß waren, aber bei den aktuellen Prozessoren gilt das auch nicht mehr. Intels iCore 13600 Prozessor unterstützt z.B. maximal 192 GByte RAM, das sind 38 Bits. Das gilt übrigens auch für Großrechner. Es ist nicht unbedingt „natürlich“, dass es bei 8 Bittern so 16 Bit für den Adressbus sind. (mehr …)

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Die geclusterte Mondrakete

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Als letztes Beispiel für eine Clusterung möchte ich das Extrembeispiel eine Schwerlastrakete skizzieren. Eine Schwerlastrakete ist meiner Ansicht nach der sinnvollste Einsatz dieses Konzepts. Das ergibt sich aus den Anforderungen:

  • Eine Schwerlastrakete muss eine hohe Nutzlast aufweisen.
  • Damit ist ihre Entwicklung teurer als die einer Rakete für mittelgroße oder kleine Nutzlasten.
  • Gleichzeitig gibt es nur wenige Missionen für eine solche Rakete, was auch ihre Herstellung verteuert.

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