Die Sache mit dem RAM

Zeit mal wieder für einen Aufsatz über Computer – diesmal ein Grundlagenkapitel, wobei ich ja weis, dass wir hier einige gut vorgebildete Leser haben. Die bitte ich schon jetzt um Nachsicht, weil ich mich auf das wesentliche beschränken will, damit alle was davon haben. (Das mache ich eigentlich immer, nur gibt es nicht viele Leser mit der entsprechenden Vorbildung in anderen Gebieten oder sie melden sich nicht).

Das heutige RAM in Form von Halbleiterspeichern entstand Anfang der siebziger Jahre. Vorher gab es zwar schon etwa 10 Jahre lang IC’s mit integrierten Schaltungen, aber sie ersetzten Logikschaltungen, die vorher ganze Platinen einnahmen. Das RAM war lange Zeit noch Ringkernspeicher, also ein magnetischer Speicher, kein elektronischer Speicher. (mehr …)

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Skylab

So, nachdem nun auch bei Amazon das Bild zu sehen ist, will ich (wie nach jedem Buch), an dieser Stelle mal Werbung für das Skylab Buch machen. Für die die schon das Gemini Buch haben, muss ich wenig sagen – der Aufbau ist im Prinzip der gleiche, nur ist es knapp dreimal dicker. Für alle anderen: es ist ein Buch, das weniger den Hauptaugenmerk auf die bemannten Missionen legt, sondern auf die Station, das heißt sehr ausführlich wird die Projektgeschichte, der Aufbau der Station und ihre Subsysteme beschrieben, weniger stark das Besatzungstraining und die bemannten Missionen. Ein umfangreiches Kapitel gibt es auch über die Saturn IB und Saturn V. Danach folgen die Bemühungen die Station zu retten oder wenigstens den Schaden beim Verglühen zu minimieren. Es gibt auch eine kurze Beschreibung jedes der rund 80 Experimente an Bord der Station und einen kleinen Vergleich mit der ISS. Abgerundet wird das Buch durch Statistiken (Skylab in Kürze) und ein ausführliches Abkürzungsverzeichnis mit den entsprechenden Erklärungen. Kurzum ein typisches Buch nach dem Muster "Wo Bernd Leitenberger drauf steht sind Fakten drin".

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Mein Senf zu Franks Blogeintrag

Etwas spät (was primär daran liegt, dass ich die Blogs für mehrere Tage im Voraus schreibe, wenn mir was einfällt). Heute mein Kommentar zum Eintrag von Frank. (Nebenbei: bald wird es lustig wenn Doppelnamen auftauchen: Wir haben nur unter den Dauerkommentierern schon drei Franks und  zwei Arne, allerdings nur je einer nicht unter Pseudonym).

Also das Thema bemannte Raumfahrt hat viele Aspekte. Ich halte wenig davon, grundsätzliche philosophische Aspekte da rein zu bringen wie das Zitat von St. Exupery (beliebt ist auch das von Ziolkowski mit der Wiege der Menschheit). Mal abgesehen davon, dass auch Prominente nicht immer recht haben bleibt ja noch die Übertragbarkeit der Zitate auf die Raumfahrt. Genauso wenig macht es Sinn Forschungsreisen oder Eroberungszüge früherer Jahrhunderte auf die heutige Situation zu übertragen, wobei ich aber wette das in den Diskussionen jemand diese Argumente bringen wird und es dann schnell off-toipic wird.

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Die Space Shuttles – Hätte es unbemannt geklappt?

Heute mal wieder ein Beitrag in der Reihe – „Was wäre wenn?“, also mal eine Überlegung wie bestimmte Dinge anders gelaufen wären, wenn man sich anders entschieden hätte. Was wäre gewesen, wenn die NASA schon dem dem Verlust der Challenger beschlossen hätte die Shuttleflotte aufzuteilen – zwei bemannte Shuttles und zwei nur für unbemannte Starts?

Warum dies? Nun zwar waren die Shuttles damals schon nicht preiswert. Auch wenn die NASA nie die ganzen Kosten reinholen wollte und schon damals nicht die wahren Kosten publizierte. 1985 starteten die Shuttles neunmal und kosteten die NASA 1314 Millionen Dollar. Dabei war die Atlantis gerade erst zur Flotte gestoßen. Realistisch wären wohl 10 Starts pro Jahr gewesen. Jeder Start kostete also rund 140 Millionen Dollar (die NASA rechnete mit 110 bis 129 Millionen Dollar für den Zeitraum von 1988 bis 1991).

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Die USA und das SI-System

Oder : eine unendliche Geschichte. Man kann es sich nicht vorstellen – vor knapp 200 Jahren gab es überall in Europa unterschiedliche Maße und Gewichte. Nicht nur in Deutschland wo es zig eigenständige Monarchen gab, sondern auch im zentralistischen Frankreich. Das hemmte Handel und beschwor Streit gerade zu heraus. Daher war eine der Dinge, die uns die französische Revolution brachte und die bis heute nachwirken, die Schaffung eines Systems das alle Maße und Gewichte ablösen sollte. Ursprünglich nur gedacht für die Masse und Länge gibt es mittlerweile einige weitere Basisgrößen.

Und obwohl man im restlichen Europa nicht viel von der französischen Revolution hielt, hat man die neuen Maße schnell übernommen – der Vorteil war offensichtlich. Nach und nach hat es sich so auch in der ganzen Welt durchgesetzt, bis auf drei Staaten: Liberia, Myanmar und … die USA. (mehr …)

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