Einführung in Teleskope – Teil 1

Ich habe ja in meiner Website auch einen Teil über Teleskope und eine Beratung dazu und ich will das Thema nun in einer losen Reihe auch im Blog aufnehmen. Heute geht es um die nackten technischen Daten und ihre Bedeutung.

Gerne werden Teleskope verglichen mit dem menschlichen Auge, doch das ist kein besonders guter Vergleich. Zuerst einmal haben wir zwei Augen, während ein Teleskop nur einen Einblick in ein Okular erlaubt (es gibt auch Binokularaufsätze, doch dieses Extra ist recht teuer und es gibt dann andere Nachteile). Die Veränderung merkt jeder, wenn er ins Okular blickt, es ähnelt ein bisschen dem Blick in eine Röhre. Wer mal ein Auge abdeckt merkt auch so, wie sich das beim Sehen auswirkt. (mehr …)

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Das falsche Amt

Westerwelle ist eine besondere Figur. Im Normalfall sind Außenminister bei uns beliebt. Sie düsen durch die Welt, erscheinen in den Nachrichten wenn sie Deutschland bei internationalen Konferenzen präsentieren. Kurzum: sie kommen positiv rüber. Sie müssen sich nicht mit Zuschlägen für Solarstrom (Umweltministerium), Abhörung von Internetusern (Justizministerium), Kürzungen der Kinderfreibeträge und Bafög (Finanzministerium), oder Gammelfleisch-Skandalen (Verbraucherministerium) unbeliebt machen. Fern jeder deutscher Politik, die meistens die Wähler verärgert, erscheinen sie als positive Ausnahme. Genscher war beliebt, Kinkel hat zwar nichts gemacht, war aber trotzdem beliebt. Selbst Fischer war für einen Grünen-Politiker extrem beliebt.

Was macht Westerwelle falsch? Nun, alles was ich so an Vorurteilen über den Mann hatte, bekam ich von Ulrich Wickert bei Beckmann bestätigt: er hört nicht auf seine Mitarbeiter, wenn er schon keine eigene Sachkenntnisse hat und übernimmt gerade mal einige Sätze die er für ein Pressestatement braucht, anstatt sich voll in die Materie einweisen zu lassen. Schwerer Fehler: Natürlich hat er bisher nichts mit Außenpolitik zu tun gehabt. das haben die wenigsten Politiker. Es gibt ja genügend eigene Probleme in Deutschland und ein Parteivorsitzender hat noch weniger Zeit, sich um das Ausland zu kümmern. Doch dann sollte man wenigstens auf die Mitarbeiter hören, die damit vertraut sind. Dafür sind sie ja da. (mehr …)

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Kampf der Entropie

So, nun bin ich zurück vom Arbeitsurlaub aus unserem Ferienhaus. Das ist die beste Umschreibung von dem was ich dort mache. Primär geht es darum ein bis zweimal pro Jahr nach dem rechten zu sehen, Großputz zu machen, das Unkraut aus den Terrassen- und Gehwegfugen zu entfernen und selbiges mit dem Hochdruckreiniger zu putzen und die Sträucher wieder zurechtzustutzen. Aber es bleibt auch immer etwas Zeit für mich, wobei im Allgäu ohne Auto die Möglichkeiten etwas zu unternehmen natürlich begrenzt sind. Dazu kommen immer ein paar Instandhaltungsarbeiten, diesmal waren einige Möbel und die Türen neu zu lackieren.

Interessant ist für mich eines: ich putze dort so viel, wie niemals daheim, mit einer Intensität die ich auch zuhause nie machen würden, wie z.B. alle Möbel die beweglich sind, wegrücken um an die Fugen und versteckten Stellen zu kommen. Dabei ist es dort in der Regel schon recht sauber (diesmal nicht, weil die Gäste die vor mir drin waren, einen Hund hatten). Vielleicht weil ich ein enges Zeitfenster habe, wahrscheinlich aber auch, weil ich bei den Gästen vorher die Endreinigung abbestelle und das Geld dafür bekomme, sofern die nachfolgenden Gäste zufrieden sind. (mehr …)

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Virenschutz und wie ich es damit halte Teil 2

So, nun geht der Gastblog von Frank weiter. Der Text schließt sich an den ersten Teil an:

Damit stellt sich die nächste Frage: in wie weit sind die Laborbedingungen der Tests für mein Nutzerverhalten und damit mein persönliches Risiko eigentlich repräsentativ?

Ich hab in der vergangenen Jahren auf verschiedenen Rechner unterschiedliche Virenschutzsoftware genutzt. Kostenpflichtige als auch kostenlose. Ich konnte nicht feststellen, ob ich durch ein Programm besser geschützt war als durch ein anderes. Aber das ist natürlich auch stark vom Nutzerverhalten abhängig. Eindeutig nachvollziehbar war, dass die Programme die Rechner unterschiedlich stark belasten und damit verlangsamen. Deutlich wurde der Unterschied auf verschiedenen Rechnergenerationen. Derzeit nutze ich einen 4 Jahre alten PC mit Dualcore Prozessor und ein Notebook mit aktuellem i7 Prozessor. Der Unterschied fällt besonders beim Booten auf und der Zeitdauer, bis das Gerät dann wirklich einsatzfähig ist. Aber auch hierbei sind für mich 10 Sekunden kein wirkliches Kriterium. Da ich die Rechner nur für Büroarbeiten und Internet nutze, kann ich natürlich keine Aussage treffen, ob z.B. bei Spielen ein merklicher Leistungsverlust auftritt.
Trotz des erheblichen Leistungsunterschiedes der beiden Rechner ist kein bedeutender Unterschied in der Verlangsamung durch verschieden Antivirenprogramme feststellbar. (mehr …)

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Virenschutz und wie ich es damit halte 1

Heute zur Füllung meines Urlaubs mal ein Gastbeitrag von Frank:

Immer wieder stößt man beim Lesen diverser Computerzeitschriften auch auf Tests von Virenschutzprogrammen. Beim Vergleich dieser Tests fiel mir auf, dass die Tester zu teilweise erheblichen Bewertungsunterschieden kommen. Ein Produkt, das in der einen Zeitschrift hoch gelobt wird versagt in der anderen völlig, ein anderes, das nur mittelmäßig bewertet wird gilt auf einmal als Lösung erster Wahl. Bei mir haben diese Tests jedenfalls mehr Verwirrung als Klarheit geschaffen. Auch ein Blick in diverse Nutzerforen war nicht sehr erhellend. Die Diskussion wurde ehr emotional geführt und welcher Nutzer hat schon die Möglichkeit wirklich objektiv zu testen, welches Produkt vermeintlich gut und welches schlecht ist? Es geht mir auch nicht darum, eine Bewertung der am Markt befindlichen Produkte vorzunehmen. Da muss ich ganz klar auf die einschlägigen Testberichte verweisen. Dazu bin ich auch gar nicht kompetent und in der Lage. Also hab ich versucht, mir die Hintergründe etwas zu erhellen, um zu einer für mich hinreichenden Lösung zu kommen. Damit wendet sich dieser Artikel an den interessierten Laien, der ebenfalls eine sinnvolle Lösung für seine Daten sucht und vielleicht auch verunsichert ist. Auch ich bin selber 2 oder 3-mal Opfer eines Virus geworden, was aber ohne schlimme Folgen für mich blieb. Meine Daten waren extern gesichert und die Fehlfunktionen des PC willkommener Anlass sich mit der Sache mal genauer zu befassen. Das ist allerdings schon einige Jahre her und heute ist die Situation bei mir auch eine andere als damals. Heute kann ich nicht mal eben einige Stunden damit verbringen den PC wieder zu richten. Auch sind die Datenmengen erheblich größer geworden. Waren es früher nur ein paar Textdateien, geht es heute um einige GB diverser Daten, die nicht so leicht wiederherzustellen oder neu zu beschaffen sind. Auch habe ich heute nicht mehr nur einen PC sondern zeitweise mehrere, die gemeinerweise auch noch untereinander vernetzt sind. Hinzukommt, dass ich natürlich vermeiden will via Netzwerk, USB Stick oder sonstigem Datenträger zur Verbreitung von Schadprogrammen beizutragen. Sehr wichtige Texte (Hausarbeiten usw.) hab ich früher sogar nach jedem größeren Bearbeitungsfortschritt ausgedruckt um sie im unwahrscheinlichsten aller Katastrophenfälle neu abtippen oder scannen zu können. Das will und kann ich heute natürlich nicht mehr so handhaben. Virenschutz und damit eng verbunden Redundanz in Form von Sicherheitskopien sind heute unvermeidlich. (mehr …)

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