Das Geschäftsmodell von SpaceX
In der letzten Zeit häufen sich ja die Meldungen von SpaceX. Erst die Ankündigung einer Rakete für die es keine Nutzlasten gibt, dann die Pläne auf dem Mars zu landen…
In der letzten Zeit häufen sich ja die Meldungen von SpaceX. Erst die Ankündigung einer Rakete für die es keine Nutzlasten gibt, dann die Pläne auf dem Mars zu landen…
Ich kannte bis vor ein paar Monaten den Ausdruck „Bash“ nur als Namen einer populären Unix Shell, deren zig verschiedene Möglichkeiten ich während des Studiums kennen lernte. Dann las ich das „SpaceX Bashing“ betreibe. Also, wenn man die Verlautbarungen dieser Firma kritisch auf Wahrheitsgehalt untersucht oder basierend auf den letzten 50 Jahren Weltraumfahrt feststellt, dass es keinen Markt für 20 Flüge zu je 50 t Nutzlast pro Jahr gibt, dann betreibt man Bashing.
Ich sehe das so: Es gibt diese Firma, die im Abstand von mehreren Wochen immer unglaublichere Dinge ankündigt. Derzeit ist glaube ich der Stand der Dinge, dass sie in 10 bis 15 Jahren auf dem Mars landen wollen. Ich denke bis Jahresende wird noch was unglaublicheres kommen. Das wird auf den entsprechenden Portalen wiederholt und manchmal auch von Nachrichtenagenturen. Ja das von KlausD vertretene Portal ist da keine Ausnahme – es gibt also nirgendwo einer kritische Auseinandersetzung. Im Gegenteil , vergleiche ich die letzte Meldung von SpaceX mit der von raumfahrer.net so stehen dort sogar Dinge dein, die man bei SpaceX nicht findet, wie das die NASA bestimmte Dinge nicht wiedersprechen würde (als ob die NASA sich jemals überhaupt zu irgendwelchen Ankündigungen von SpaceX geäußert hätte). Das ist eine sehr komische Vorstellung von Berichterstattung. Sicher sie ist hier nicht neutral, aber ich bin ja auch kein Portal, das bei anderen Meldungen diese einfach 1:1 von englisch in Deutsch übersetzt, sondern eine private Website. (mehr …)
Ich habe vor zwei Wochen das Manuskript des Skylab Buchs von Arne zurückbekommen, der erstmals bei diesem Buch Korrekturleser war und wie ich finde recht gute Arbeit geleistet hat. Derzeit bin ich dabei nach Bildern zu suchen und danach werde ich wohl die geeignetsten ausselektieren müssen und diese ins Manuskript einfügen. Ich hoffe das Buch kann dann noch im Mai erscheinen. Bisher habe ich 318 Seiten Text, die Bilder vergrößern die Länge typischerweise um ein Viertel, sodass ich rechne dass es dann rund 400 Seiten werden.
Ich will das mal nutzen um über die kommenden Projekte zu referenzieren. Es wird längere Zeitabstände zwischen den Büchern geben, weil ich eine gewisse Sättigung verspüre. Nach zehn Titeln (die beiden Manuskripte eingeschlossen) ist so ein bisschen die Luft raus. Ich habe es inzwischen aufgegeben um Rezensionen zu bitten. Es scheint als bekäme man die nur durch „Vitamin B“. Anders kann ich mir nicht erklären das die neuen Bücher anderer Autoren immer zeitnah rezensiert werden und ich zehnmal nachfragen kann und keine Antwort bekomme. Prinzipiell gibt es für mich drei Gründe ein Buch zu schreiben: der Verdienst, die positive Leserresonanz und das eigene Interesse an einem Thema. Über den Verdienst gäbe es nur zu sagen, dass sich die Verkaufszahlen der meisten Titel unter 100 pro Jahr bewegen, dafür lohnen sich mehrere Monate Arbeit pro Buch nicht. Eine große Resonanz von Lesern oder durch Rezensionen habe ich auch nicht erhalten, bleibt also noch der letzte Punkt. (mehr …)
Eine Frage, dieh ich mir nach einem Kommentar gestellt habe: braucht man noch Bücher? Noch Nachrichtensendungen und Magazine? Kann man sich nicht im Internet viel einfacher mit Informationen versorgen? Nun ja. Zum einen gibt es nicht alles im Internet. Die Wissenschaft hat vor schon vor dem Internet ein System aufgebaut wie Artikel, Forschungsberichte etc. publiziert und auch die Information verkauft wird. Bis heute kosten Artikel von Nature, Scientific American oder den zahllosen anderen spezialisierten Zeitschriften nur gegen bares.
Die Frage ist aber auch ob die andere Aussage stimmt. Auf den ersten Blick ja, ja es geht sogar noch weiter als die obige Aussage suggeriert. Im Internet steht nicht nur alles was man in einer Fernsehsendung erfährt, nicht nur alle Nachrichten aus der Tagesschau sondern sogar noch die von Hinterdupfing. Nein, es gibt zig verschiedene Meldungen, Webseiten etc. Wer heute bei Google News „Osama bin Laden“ eingibt erfährt, dass es rund 5.000 Nachrichtenartikel zum Tod des Terroristen gibt. (mehr …)
Passend zum vorletzten Space Shuttle Start in knapp einer Woche ein kleiner Rückblick auf die Geschichte dieser. Alles begann im Jahre 1969, als kurz nach der Mondlandung Nixon eine Space Task Group einsetzte, welche den Kurs für die bemannte Raumfahrt für die siebziger Jahre festlegen sollte. Die Kommission unter Vizepräsident Spiro Agnew schlug einige Projekte vor. Das wichtigste war eine bemannte Marslandung, die jedoch jährliche Kosten von 6 bis 8 Milliarden Dollar verursachen würde. Das war nicht finanzierbar. Schon das Apollo Budget sank seit 1966 und es lag niemals so hoch. Ein preiswertes Projekt war das einer Raumstation für bis zu 12 Personen, die von einer Raumfähre aufgebaut und versorgt werden würde. Dabei war eigentlich die Raumstation das Hauptprojekt und die Raumfähre war nur als Zubringer gedacht um die Kosten für die teuren bemannten Kapseln einzusparen.
Dies erschien preiswerter und wurde weiter verfolgt. Von 1969 bis 1972 machten die Entwürfe gravierende Wandlungen durch. Die ersten basierten noch aus zwei geflügelten Stufen. Beide wären bemannt gewesen. Die Ausmaße der Unterstufe waren riesig und in etwa so große wie eine B-747 oder ein Airbus 380. Das erschien technisch zu anspruchsvoll und zu teuer und so wandelten sich die Entwürfe über flüssige Zusatzraketen wie sie später in der Energija eingesetzt wurden, zu dem heutigen Konzept.