Musikrätsel – Neuauflage Nr. 1

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Vor vielen Jahren habe ich mal das Musikrätsel hier im Blog gehabt. Da ging es darum, dass die Blogleser ein Lied anhand eines kurzen Ausschnittes wiedererkennen.

Nun mittlerweile bin ich schlauer geworden. Zum einen habe ich die Schwierigkeit unterschätzt: Vieles was mir damals einfach erschien, da ich das Lied ja noch im Kopf hatte, war doch recht schwer, das merke ich wenn ich die Schnipsel nach Jahren selbst mal wieder höre. Daneben gibt es nicht so viele Akkorde und charakteristische Passagen, wenn man jetzt nicht gerade einen Gesangspart nimmt, ist es oft schwer ein Lied von anderen desselben Genres zu unterscheiden. (mehr …)

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Das europäische Dilemma

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Den heutigen Artikel hatte ich schon länger vor, aber eine aktuelle Mail hat mich daran erinnert:

„Sehr geehrter Herr Leitenberger,

Seit Langem nutze ich Ihre Internet-Seiten und besitze auch Bücher von Ihnen. Die Antwort auf meine jetzige Frage ist wahrscheinlich schon implizit in Ihren Texten enthalten, aber für mich schwierig, sie dort herauszudestillieren. Sie lautet: Wie ist es möglich, dass die neuen privaten Raumfahrt-Unternehmen wie z.B. SpaceX die Transport-Kosten auf z.T. auf weniger als die Hälfte senken können, ohne irgendeine grundsätzlich neue Technologie einzusetzen – was die NASA in Jahrzehnten, trotz jeder Menge an Geld und kompetentem Personal nicht geschafft hat? (mehr …)

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Artemis: Fehler im System

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Während ich mich gerade in den Lunar Rover von Apollo einlese, fiel mir auf, dass bei Artemis bisher nichts Derartiges genehmigt wurde. Also, wie sollen sich die Astronauten auf dem Mond fortbewegen? Wenn sie dies nur zu Fuß tun wie bei Apollo 11 bis 14, so dürfte der Einsatzradius doch sehr eingeschränkt sein. Damit macht dann auch eine Forschungsstation und ein längerer Aufenthalt auf dem Mond keinen Sinn, weil man sich ja kaum von ihr entfernen kann.

Kleines Schmankerl am Rande. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an den Raketenrucksack, den es mal in einem James-Bond Film (Feuerball) gab und wenn ich mich recht erinnere, wurden auch mal in den USA olympische Spiele mit einer solchen Showeinlage (ich glaube es waren die Spiele von 1984 in Los Angeles) bei der Eröffnungsfeier bereichert. (mehr …)

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Nur ein kleiner Hinweis

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Ihr habt es schon gemerkt, es gibt weniger Blogs. Es gibt auch einen Grund dafür. Mit der Jahreswende ist mir aufgefallen, das wir 2024 haben – dieses Jahr jährt sich die erste Mondlandung zum 55-sten Mal. Es ist kein runder Geburtstag wie das fünfzigste Jubiläum letztes Jahr, aber immerhin. Bei meinen Abrufstatistiken sind diese Jubiläumsjahre immer deutlich sichtbar, wie die Grafik hier zeigt:

Mir fiel dann ein, dass ich zum letzten Jubiläum das erste Buch über das Apolloprogramm – über die Saturn Trägerraketen herausbrachte. Ich habe mir einen Ruck gegeben, und beschlossen den nächsten Band dann doch noch dieses Jahr fertigzustellen, es soll ja nicht bei mir so enden wie bei Donald Knuth bei dem zwischen Band 3 und 4 seines Werks „The Art of Computer Programming“ 38 Jahre lagen und Band 5 kommt, wenn es klappt 14 Jahre nach Band 4. Knuth ist dann 87. (mehr …)

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Strontium 90 – eine Alternative zu Plutonium 238?

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Auf den heutigen Artikel komme ich durch folgende Schlagzeile bei Spacenews: Zeno to recycle decades-old radioactive material to fuel its radioisotope power systems. Ich dachte zuerst, es ginge um das Aufarbeiten alten Plutoniums 238 für neue RTG, aber es geht um Strontium 90. Es soll eine Alternative zu Plutonium 238 sein. Die RTG aus diesem Isotop waren noch nie billig. Perseverance und Curiosity waren die beiden letzten Missionen die RTG einsetzen. Jeder der MMRTG hat 3,5 Kilogramm Plutonium als Energiequelle und kostet 36 Millionen Dollar. Neben den Kosten gibt es eine zweite Einschränkung: die Kapazität zur Produktion ist recht klein, die USA können weniger als 10 kg pro Jahr produzieren. Das liegt an der Produktion.

Das Element Plutonium entsteht als Abfallprodukt in Kernreaktoren. Uran fängt dabei Neutronen aus dem Zerfall anderer Urankerne auf und diese zerfallen in Protonen und Elektronen. Als Folge nimmt der Plutoniumanteil in den Brennstäben zu. Dies ist ein angenehmer Nebeneffekt, da alle Plutoniumisotope erheblich kürzere Halbwertszeiten als das Uran haben. Je länger man ein Atomkraftwerk betreibt, desto mehr Plutonium gibt es und um so mehr Energie liefert dieses. Im dritten Jahr stammen schon 70 Prozent des Stroms aus dem Zerfall von Plutonium obwohl dieses nur 1 Prozent der Masse ausmacht. Das Plutonium besteht dann aus folgendem Gemisch: (mehr …)

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