Raumfahrt 2008

Zwischen den Jahren kommt normalerweise ein Rückblick auf das letzte Jahr, ich möchte vorab schon beginnen mit einem Ausblick auf das nächste Jahr.

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120 g Kohlendioxid

Soviel soll ein neuer Wagen ab 2012 nach einer EU Verordnung maximal ausstoßen. Die Maßgabe ist typisch EU: Korrekt auf ein Ziel ausgerichtet, nämlich der Reduktion des Kohlendioxidausstoßes und dabei ohne jeden Praxisbezug. Denn was der Verbraucher kennt, ist sein Verbrauch, entweder pro 100 km oder wahrscheinlich eher seinen Verbrauch pro 10000 km, einer typischen Strecke die man so im Jahr fährt, und bei der sich dann auch Stopps und Staus ausmitteln.

Ich möchte mal wieder auf meine ursprüngliche Intension für den Blog zurückkommen und Wissen in kleinen Häppchen vermitteln. Diesmal: Wie komme ich von meinem Benzinverbauch auf die Kohlendioxidmenge.

Nun zuerst muss man einige chemische Grundlagen kennen. Das erste ist: Woraus bestehen Benzin und Diesel und wie hängt das mit dem Kohlendioxid zusammen?

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Ranga Yogeshwar und Wissenschafts-TV

Am Dienstag hatte Quarks & Co nur ein Thema: Ihren Moderator Ranga Yogeshwar und seine Neigung zu Selbstversuchen im Dienste der Wissenschaft. In dem Maße wie dies dann aber über 45 Minuten kam, drängte sich viel mehr der Eindruck auf, dass viele Einsätze mehr und mehr unnütz sind. Ich denke, das eine oder andere hätte ich auch gerne probiert, weil es eine neue Erfahrung ist, wie z.B. Im Windkanal zu stehen oder eine Zero-G Parabel zu fliegen. Doch in der Anhäufung wirkt es anders. Es sieht mehr nach Selbstdarstellung aus, und ich bezweifele auch, dass es in vielen Sendungen notwendig gewesen ist, dass der Moderator sich einem Experiment unterzieht. Um es gleich klar zu sagen: Quarks und Co schaue ich regelmäßig an und ich denke das Ranga Yogeshwar seinen Job gut macht und durchaus auch kritisch an viele Dinge herangeht und nicht an der Oberfläche bleibt, aber ist auch nur Teil eines sich verändernden Systems.

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Das Beamen

Beschäftigen wir uns heute einmal mit einem Science Fiction Problem: Dem Beamen. Star Trek Anhänger wissen was gemeint ist (ich gehöre nicht dazu, und musste mich beim Nachschauen belehren lassen, das es „beamen“ und nicht „beemen“ geschrieben wird…). Das ist eine futuristische Transportmethode, bei der soweit ich weis der Körper in Atome zerlegt, diese durchs Weltall geschickt und an anderer Stelle wieder zusammengesetzt werden. Das ganze ist äußerst praktisch und würde mir jeden Tag 100 Minuten Fahrzeit ersparen und es mir auch erlauben daheim Mittag zu essen. Leider funktioniert es nur in der Fernsehserie.

Wie bei fast allem bei Star Trek gibt es natürlich eine Reihe von naturwissenschaftlichen Einwänden, warum es grundsätzlich nicht funktionieren kann. Wenn man einen Körper in Atome zerlegt und diese sendet, so stoßen diese natürlich mit anderen Atomen auf dem Weg zusammen und werden so abgelenkt. Das mag vielleicht theoretisch gehen im Vakuum des Weltraums, doch benutzt wird es ja auch um auf Planeten zu gelangen und da hindert die Atmosphäre die Atome an einem geradlinigen Weg. Das ist wie wenn man mit einem Tintenstrahldrucker unter Wasser drucken würde. Selbst mit nicht wasserlöslichen Farben würden die Tröpfchen mit dem Wasser zusammenstoßen, an Energie verlieren und anstatt einer feinen Zeichnung erhält man einen schwammigen Fleck. Selbst im freien Weltraum würde der Strahl auffächern, wenn er geladene Teilchen enthält – und dies hat der menschliche Körper in Form von Ionen – Metalle wie Natrium und Kalium liegen so vor, aber auch Anionen wie Phosphat und Chlorid und auch organische Ionen gibt es zumindest kurzzeitig als Stoffwechselzwischenprodukte. Geladene Teilchen folgen Magnetfeldern und davon gibt es selbst im interstellaren Raum das galaktische Magnetfeld.

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