Galileos Kommunikationssatellit

Da ich gerade an der Erweiterung der Aufsätze über Galileo arbeite, will ich heute mal auf eine Idee kommen, die aufkam als man entdeckte das die HGA blockiert ist: Die einen Kommunikationssatelliten hinter Galileo hinterher zu schicken und über diesen die Signale zur Erde zu senden. Diese Idee wurde nie wirklich verfolgt, weil es einfach keine Mittel gab und auch die Zeit knapp war. Doch ich möchte sie mal kurz durchdiskutieren. Zum ersten: Ist es technisch möglich?

Datenrate und Sendeabstand

Nun man muss zuerst einmal die Datenrate beachten: Ein Kommunikationssatellit muss nicht die vollen 134.4 KBit/s von Galileo erreichen. Der Grund dafür ist, dass man in einer regulären Mission niemals einen 24 Stundenkontakt zur Sonde hätte, sondern normalerweise etwa 4-6 Stunden pro Tag, schließlich gibt es auch noch andere Raumsonden, die Unterstützung brauchen. Bei 6 h pro Tag würde ein Viertel der Datenrate reichen, da man allerdings dann auch nur 18 Stunden pro Tag Zeit um Daten zu sammeln kann sind es effektiv 44.8 KBit/s (6/18) und bei 4 Stunden müsste der Kommunikationssatellit 26.8 Kbit erreichen (4/20).

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Jupiters Strahlengürtel

Jupiters Aurora im UVSch… habe ich doch gestern glatt den Mauerfall verschlafen – immerhin ein Zeichen, das nach und nach ein vereintes Deutschland normal wird, obwohl einige persönliche Erfahrungen im letzten Jahr in mir den Wunsch aufkommen ließen bestimmte Leute wären nie nach Westdeutschland gekommen.

Gestern bekam ich eine Mail, in der ich gebeten wurde doch einmal die Strahlenbelastung von Galileo zu erklären. Ursache dessen ist Jupiters gigantisches Magnetfeld: Es ist durch den großen Kern aus metallischem Wasserstoff und die schnelle Rotation des Planeten riesig. auf der sonnenzugewandten Seite erstreckt es sich 10 Millionen km zur Sonne hin, der Schweif auf der abgewandten Seite reicht bis 25 Millionen km hinter die Saturnbahn, d.h. über 1400 Millionen km Entfernung. es steckt in diesem Magnetfeld die 20.000 fache Energie wie im irdischen Magnetfeld. Galileo kreuzte die Bugwelle des Magnetfeldes am 16.11.1995, mehr als 2 Wochen bevor sie Jupiter erreichte. (mehr …)

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Die Rettung der ISS

Haben Sie es bemerkt? Die ISS wurde beim letzten Shuttle Einsatz gerettet! Die Astronauten haben etwas ungeheuerliches getan: Sie haben eine Reparatur durchgeführt, die nie vorher trainiert haben, für welche sie die Werkzeuge an Bord isolieren mussten. Die NASA hat etwas riskiert. Das wurde in den Tagesthemen groß herausgehoben. Ohne das reparierte Sonnensegel hätte man die ISS aufgeben müssen.

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Chis Kraft: Flight

Nachdem wir das 42 ste Weblog (ohne die Zahl besonders zu erwähnen) hinter uns gebracht haben, sind wir zwar nicht schlauer geworden und haben nun die Antwort auf das Leben, das Universum und alles gefunden, aber wir können voranschreiten zum nächsten Weblog.

Derzeit lese ich das Buch "Flight" von Christopher Kraft. Christopher "Chris" Kraft ist denen, die sich mehr mit der bemannten Raumfahrt beschäftigt haben, sicher bekannt. Er war Flugdirektor bei Mercury und Gemini und Missionsleiter bei Apollo. Schon vorher wusste ich, dass er kein sehr umgänglicher Mensch ist. Wer bei den Übungen mehr als einmal einen Fehler machte, oder zu lange brauchte um eine Lösung zu finden, flog aus dem Team. Das Buch vertieft diesen Eindruck noch. Bei Chris Kraft gibt es eigentlich nur Schwarz-Weiß. Wen er mag hinter dem steht er und wen er nicht mag, der kann machen was er will und ist bei ihm immer unten durch. Damnn wartet er eigentlich nur darauf ihn aus dem Programm zu boxen.

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Zukunftsprognosen im Allgmeinen und Speziellen

Kürzlich bekam ich eine Mail in der sich der Autor gegen meine Kritik an der Besiedlung des Mars aussprach, dabei fiel unter anderem das Argument, man sollte da nicht in Jahrzehnten, sondern in Jahrhunderten denken. Ich habe dann geantwortet, dass jede Prognose über Jahrhunderte schief gehen muss, einfach weil heute der technische Fortschritt so schnell voranschreitet. Wir alle kennen Spielfilme, in denen jemand aus der Neuzeit in vergangene Zeiten zurückbefördert wird und plötzlich werden aus Alltagsgegenständen "magische Dinge", weil sie jenseits der Technologie und selbst der Vorstellungskraft von Menschen aus dem Mittelalter sind.

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