Der chinesische „Wetterballon“

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Zwei Tage lang hat ein Ballon Schlagzeilen gemacht. Er überflog den Bundesstaat Montana und soll angeblich eine US-Air Force Base ausgekundschaftet haben. Ich habe das Thema mal aufgegriffen. Auch weil es ein Wissensgebet tangiert zu dem ich was beitragen kann nämlich Fernerkundung aus großer Höhe.

Zuerst einmal: so neu ist die Idee nicht. Die USA selbst haben in den fünfziger bis frühen Jahren genauso Spionage mit hochfliegenden Ballons betrieben. Diese wurden nahe der russischen Grenze steigen gelassen und wenn sie es schafften jenseits von Russland wieder geborgen. Als der Flug über Russland zu riskant wurde, beschränkte man sich auf die innerdeutsche Grenze um zumindest einen Blick über den eisernen Vorgang zu werfen. In genügender Höhe kann ein Ballon weit in die damalige DDR blicken, aber wenn er mit eine Seil am Boden fixiert ist nicht den Luftraum der DDR betreten. So wurde diese Ballonaufklärung in den frühen sechziger Jahre noch durchgeführt. Seitdem nicht mehr und sie gilt daher als veraltet. (mehr …)

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Russische Mondprogramme: E-6: Luna 4 bis 9, 13

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Zum 57-sten Jahrestag der ersten erfolgreichen Landung einer unbemannten Mondsonde, Luna 9 – nur drei Jahre vor der ersten bemannten Landung folgt in meiner lockeren Reihe über russische Raumsonden heute das Programm E-6, das anders als das Vorgängerprojekt nun viele Sonden umfasste die (ungeplant) über mehrere Jahr gestartet wurden.

Das Kapitel ist wie die vorherigen über die frühen Marsprogramme und das erste Mondprogramm meinem Buch „Mit Raumsonden zu den Planetenräumen“ entnommen. Es gibt zwei Bände: Band 1 mit den Jahren 1958 – 1992 und Band 2 mit den Jahren 1993 – 2018. Wer dem Autor was gutes tun will kauft die Bücher direkt beim Verlag – kostet dank Buchpreisbindung genauso viel wie bei Amazon Libre und iTunes, aber die Marge für mich ist höher. Für alle die es genauer wissen wollen: Hier der Artikel über alle Lunas auf der Website. (mehr …)

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Lebensmittel unter der Lupe: Spaghetti Napoli

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Heute lege ich mal in der Rubrik „Lebensmittel unter der Lupe“ einen Gang zu und befasse mich mit einem kompletten Gericht. Ich will auch zeigen wie man zu den Werten kommt, ist eigentlich ganz einfach, letztendlich Addition und Dreisatz.

Es geht um ein allseits bekanntes Gericht: Spaghetti mit Tomatensoße, oder wie es vornehm (oder bei Italienern) heißt „Spaghetti Napoli“. Ich mache dieses Gericht seit einigen Jahren das selbst, bis dahin habe ich immer die Fertigpackungen gekauft und mit Zwiebeln aufgepeppt. Das Markenprodukt ist Miraculi, es gibt die Packung bei jedem Discounter aber auch eigene Marken mit derselben Zusammensetzung, die erheblich günstiger sind. Die Fertigpackung ist bequem, hat aber für mich als Alleinstehenden den Nachteil, das selbst die kleinste Packung für 2-3 Portionen 250 g Spaghetti enthält. Einmal angefangen muss man zumindest Tomatenmark, Kräutermischung und Käse bald verbrauchen, die Spaghetti nicht. Zudem reicht mir die Soße nie, sodass ich sowieso mit Tomatenmark verlängere. So habe ich jahrelang die ganze Packung gemacht und auf zweimal – mittags und abends oder am nächsten Tag gegessen. Doch aufgewärmt schmeckt es nicht besser, die Spaghetti sind zu weich und warum soll ich zwei Tage (oder Mahlzeiten) hintereinander das gleiche essen? (mehr …)

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Was an mir vorbeigegangen ist … das Smartphone

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In meinem heutigen Beitrag in der Rubrik „Was an mir vorbeigegangen ist … „ – über Dinge die die meisten haben oder tun, ich aber nicht, widme ich mich einem verhältnismäßig neuen Phänomen, dem Smartphone. Der Begriff wurde 1999 von Erikson geprägt, aber als Vorreiter gilt Apple mit dem iPhone, das 2007 auf den Markt kam. 2021 hatten 88,9 Prozent der Bevölkerung ein Smartphone, ich gehöre zu den restlichen 11,1 Prozent. Berücksichtigt man, dass Kleinkinder wahrscheinlich noch kein Smartphone haben weil sie noch nicht lesen und es noch nicht bedienen können und ganz alte auch seltener, dann gehöre ich in meiner Altersgruppe der 50 bis 60-Jährigen wohl zu einer Ausnahme, das scheint so selten zu sein, dass ich deswegen schon Interviewanfragen bekam.

Warum dem so ist, dafür gibt es vier Gründe. Ich fange mal mit dem ältesten. Das Smartphone ist wie der Name schon sagt, ein Telefon mit „intelligenten“ Zusatzfunktionen, Apps, wenn man es aber herunterbricht einfach ein Telefon mit Internetzugang und Anwendungen, die Daten austauschen. Also eine Art tragbarer Computer mit Mirko und Kopfhörer. Die Kernfunktion ist bei den meisten nicht mehr das Telefonieren, aber das ist der Ursprung der Technik. (mehr …)

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Multiplanetare Spezies – nötig oder nicht?

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Elon Musk spricht im Zusammengang mit seiner Marskolonie gerne davon, dass die Menschheit eine „multiplanetare Species“ sein muss, um der Vernichtung zu entgehen. Ich möchte jetzt nicht darauf eingehen wie sinnvoll ich diese Pläne halte, bzw. in wie weit sie mit dem Starship umgesetzt werden können. Ich werde nur am Schluss des Artikels darauf eingehen wie sinnvoll eine solche Kolonie gegenüber anderer Alternativen auf der Erde ist.

Der grundlegende Gedanke ist das die Menschheit aussterben könnte und da will ich zuerst einmal einige Ereignisse in der Vergangenheit diskutieren, die das Überleben der Menschheit gefährden können. (mehr …)

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