Die glorreichen 10 – Weird Al Yankovics Parodien

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Ich mute mal Weird Al Yankovic teilt meine Leserschaft in zwei Teile: die einen kennen ihn, die anderen nicht. Okay das ist trivial, aber ich wage zu behaupten, das die erste Gruppe 50 Jahre und älter ist und die zweite jünger.

Weird al Yankovic ist bekannt vor allem durch seine Parodien von Songs, auch wenn er jede Menge eigene Sachen veröffentlicht hat. Er hat eine Vorliebe für Polkas, wohl von seinem Elternhaus aus und die erste Parodie „My Bologna“ das „My Sherona“ von den Knacks auf die Schippe nimmt, hört sich auch so ein bisschen wie eine Polka an, was auch daran liegt, dass er als Instrument das Akkordeon am besten beherrscht. (mehr …)

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Vor 60 Jahren: Mariner 4 erreicht den Mars

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Heute, am 15. Juli 1965 um 1 Uhr UTZ, also vor genau 60 Jahren flog Mariner 4 am Mars vorbei. Mariner 4 war nicht die erste Marssonde, aber die erste, die es auch bis zum Mars schaffte. Ihre Schwestersonde Mariner 3 schaffte das nicht, ebenso fünf Raumsonden der Sowjetunion die 1960 und 1962 gestartet wurden. Ich will nicht die ganze Mission hier wiedergeben, weil es auch einen ausführlichen Artikel auf der Website gibt. Aber eine kleine Zusammenfassung und dann ein Vergleich zu heute.

Mariner 3+4 sollten den Mars passieren. Es gab sieben Experimente an Bord, die meisten Instrumente maßen aber die Umgebung der Sonne, detektierten Staub, geladene Teilchen oder energiereiche Strahlung. Das war damals nicht unüblich, denn die Sonden waren monatelang unterwegs und diese Zeit konnte man so ausnutzen. Die einzigen beiden Experimente, die nur für den Mars ausgelegt waren, war eine miniaturisierte Kamera und ein Magnetometer. Dazu kam als passives Experiment, damals noch als Test gedacht die Funkverbindung der Sonde die man nutzen konnte um Eigenschaften der Atmosphäre zu bestimmen, wenn kurz vor dem Eintritt in den Marsschatten das Signal die Atmosphäre passieren muss. (mehr …)

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Die glorreichen 10 – Computerarchitekturen (2)

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So, heute geht es weiter mit dem zweiten Teil über die Fortschritte in der Computerarchitektur, die Geschwindigkeit brachten. Beide Teile bilden zusammen einen Artikel, den ich auch auf der Website online stelle – dort findet man ihn einfacher als im Blog, wo er nach hinten rutscht, auf der Startseite sieht man ja nur die letzten Artikel. Er schließt nahtlos an den ersten Teil von gestern an. (mehr …)

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Die glorreichen 10 – Computerarchitekturen (1)

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Heute wieder ein kurzweiliger, trotzdem informativer Blog in meiner locken Reihe „Die Glorreichen 10„, angelehnt an das gleichnamige Fernsehformat von ZDFneo. Es geht um Elemente von Computerarchitekturen also Dingen die den Rechner schneller oder besser machten.

Ich will mich von dem Ranking lösen, also keine Platzierung wie „1-ter Platz“ vergeben und das aus einem guten Grund – es hängt von dem jeweiligen Computer ab. Ein kleines Beispiel: In der x86 Entwicklung brachte die Einführung der Pipeline den größten Performancesprung nämlich 250 Prozent beim Übergang vom 8086 zum 80286. Der nächste Sprung – die Einführung des Caches beim 80386 brachte nur 160 Prozent Geschwindigkeit (so zu verstehen = alte Architektur = 100 %). Langfristig ist der Cache aber der Teil der den Prozessor am stärksten beschleunigt. Der Grund liegt daran, dass langfristig die Geschwindigkeit von Arbeitsspeicher kaum gesteigert wurde. Heute kann DRAM Daten mit einer Verzögerung von 7 bis 10 ns liefern. Das ist zwar 15-mal schneller als 1986, als der 80386 eingeführt wurde, der Takt steig in derselben Zeit aber um den Faktor 300 bis 400. Ein zweiter Grund ist, dass es auch von der Anwendung abhängt. Heute haben alle PC Vektoreinheiten. Wären sie nicht da, der normale PC Nutzer würde nichts bemerken. Supercomputer die dieselben Prozessoren einsetzen, würden aber auf einen Bruchteil ihrer Leistung zurückfallen.

Also legen wir los. Ich weiß, dass es Blogleser gibt, die sich in der Materie noch besser als ich auskennen, ich versuche aber aus didaktischen Gründen und Platzgründen mich auf das Wichtigste zu beschränken. Also habt Verständnis, wenn alles sehr einfach erklärt ist und ihr noch viel dazu beitragen könntet. (Wie wäre es mit einem Gastartikel?) Wer mehr wissen will – es gibt eine ganze Sektion zu dem Thema auf der Website. Und ja ich kann bei 10 Punkten nicht alles hereinnehmen, es gäbe noch einiges mehr zu erwähnen, wie VLIW / Branch Prediction.

Obwohl ich mich für meine Verhältnisse kurz fasse, ist der Artikel doch zu lang für einen Blog geworden, daher heute die ersten fünf Stichwörter und morgen die nächsten fünf. (mehr …)

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Die Shuttle-based SLS

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Die SLS steht in der Kritik – zu teuer, zu wenige Flüge. Ein Teil der Kritik ist nicht berechtigt denn der hohe Preis hängt direkt von der kleinen Flugrate von einem Start alle zwei Jahre (zum Vergleich die Saturn V Produktion war auf fünf Träger pro Jahr ausgelegt) ab. Aber schon die Entwicklungkosten waren exorbitant. Auf meinen heutigen Blog komme ich durch die Autobiografie von John Young die 2012 entstand. Die SLS war da gerade beschlossen und er meint das ein „Shuttle-Based SLS“ die bessere Lösung wäre. Nun ist das eine Audiobiographie und kein Technikbuch und das gibt mir die Gelegenheit mal auszurechnen was so ein Shuttle-SLS bringen könnte und wie sinnvoll es ist. Aber da das Space Shuttle schon vor 14 Jahren ausgemustert wurde, will ich damit wir alle auf dem gleichen Wissensstand sind, noch kurz das System erläutern. (mehr …)

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