Die Zahl für heute: 5.173

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Bevor ich zu der Bedeutung der Zahl für heute komme, will ich erst mal alle die noch einen klassischen Desktop-Pc haben, also einen mit einem einfach zu öffnenden Gehäuse, bei dem man auf das Motherboard schauen kann, bitten mal auf diese Platine zu schauen und die Chips zu zählen. Das ist heute recht einfach, denn es steckt das Meiste in wenigen großen Bausteinen, dazu noch einige kleinere. Die meisten Chips dürften in den RAM-Modulen stecken, immer vielfache von 8 Chips. Also ich denke die meisten werden unter 50 Chips kommen, wer nicht gerade enorm große DIMM-Module hat, liegt auch bei vier Modulen noch unter 100. Wie lange hält so ein PC? Also meine beiden letzten habe ich bis technische Defekte auftraten genutzt, jeweils etwa sieben Jahre lang. Beim letzten lag es an einem defekten RAM Riegel. (mehr …)

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Eine Kickstufe für das Starship

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Oft komme ich auf Ideen , wenn ich einen Artikel schreibe, so auch diesmal. Ich habe ja im letzten Artikel über Wiederverwendung angesprochen, dass ich einen suborbitalen Einsatz des Starships für sinnvoll erachte, da man so die Nutzlast deutlich steigern kann, nur braucht man da eine Kickstufe. Also warum konstruieren wir nicht eine? Gesagt, getan, es wird sich im Laufe des Artikels zeigen was rauskommt, ich mache die Berechnungen parallel zum Schreiben. Inzwischen hat die Wirklichkeit mich überholt, denn während ich mir Gedanken über die „idealen“ Starships mache, die realen erreichen ja bei weitem nicht die geforderte Nutzlast bzw. schaffen nicht mal die Missionsvorgaben ohne zu versagen, explodieren nun schon die Starships am Boden. Fragt sich wie lange SpaceX ein so riesiges Gefährt finanzieren kann, das nicht in die Gänge kommt. Da dürften sich auch keine Investoren finden und Anteile von SpaceX kann man dann auch nicht für Mondpreise verkaufen. Oder um es in einem abgewandelten Zitat eines Raketenspezialisten zu sagen „SLS – sccchhh zum Mond! Starship pfft-pfft Boca Chica Beach“ (mehr …)

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Die glorreichen 10 – Coversongs deren Original kaum einer kennt

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Jeder kennt das Phänomen eines Coversongs. Manche Künstler machen sogar ganze Alben nur mit Covers, meist wenn die Karriere sonst nicht vorwärts kommt, so Kim Wilde und Nena. Andere Künstler beginnen oft am Anfang der Karriere mit Covern, so hat Deep Purple anfangs einige Beatles Songs gecovert, bevor sie sich dann zum Hard Rock und langen epischen Songs zuwandten und die Beatles haben das auch getan.

Oft kennt man aber das Original, außer man hört nur einen Sender oder neuerdings eine Playlist, wo nur das aktuelle Programm gespielt wird. Ich selbst habe bei vielen Liedern erst nach Jahren herausgefunden, das es Cover waren. Relativ einfach ist das Erkennen, wenn das Original populär ist, so ist eigentlich jedem klar das „With a little Help from my friends“ nicht von Joe Cokcer, sondern den Beatles stammt. Manchmal gibt es auch Streit. Der wohl teuerste Coversong war „My Sweet Lord“ bei dem George Harrison 1,6 Millionen Dollar zahlen musste, weil die Melodie von dem unbekannten Song „He’s so fine“ von den Clifftons übernommen wurde. Die Clifftons sahen von dem Geld übrigens keinen Penny, das strich alles die Plattenfirma ein.

In dieser Liste findet ihr 10 Songs – es gibt noch mehr, vielleicht lege ich mal bei Interesse eine Zweitauflage auf – bei denen das Cover bekannter als das Original ist, oft ist das Original sogar weitestgehend unbekannt. Weiterhin sind es echte Covers, also nicht nur die Melodie, sondern auch der Text wurde erneut verwendet. (mehr …)

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Wiederverwendung zum erneuten Mal – Teil 2

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Die Wirtschaftlichkeit

Dieser Teil schließt an den ersten Teil von gestern an, bei dem es um die technische Seite des Aspekts geht, heute geht es um den wirtschaftlichen Aspekt.

Schlussendlich will man bei einer Wiederverwendung Geld sparen und nicht das Gegenteil, was durchaus der Fall sein kann, dazu später noch mehr. Da sich nun sicher wieder SpaceX Fans einfinden, fange ich bei den Grundlagen an, und zwar mit einem Beispiel aus dem täglichen Leben: Man kann Schuhe von der Stange kaufen oder sich diese Maßanfertigen lassen. Der Preisunterschied ist enorm, maßgefertigte Schuhe können mehrere Tausend Euro kosten. Das liegt nur zum Teil an besseren Materialien oder mehr Sorgfalt, selbst das Maßnehmen und das Herstellen der individuell angepassten Leisten fällt nicht so ins Gewicht, wie man denkt. Maßanfertigung ist die Produktion eines Einzelstücks. Jedes Einzelteil wird von Hand zugeschnitten, vernäht etc. Das dauert und Arbeitszeit eines Schustermeisters ist teuer. Hat ein Schuster viele Kunden, so kann er daran denken weitere Personen einzustellen und die beste Möglichkeit die Preise zu senken ist die, das jede Person nur noch eine Aufgabe hat, also nicht mehr den ganzen Schuh macht, sondern z.B. nur zuschneidet, nur vernäht oder nur Löcher für die Schnürsenkel stanzt und mit Nieten versieht. Sehr bald ist sie da schneller als der Schuster, weil sie mehr Übung hat. Sie muss auch nicht die Arbeit unterbrechen und dann eine andere Tätigkeit ausführen und sie muss nicht den ganzen Prozess beherrschen, es reicht also eine angelernte Kraft und die verdient weniger als ein Schustermeister. So produzierte Schuhe können billiger sein als Einzelexemplare. Bei noch höherer Nachfrage kann der Schuster daran denken Maschinen einzusetzen, zum Nähen, Schneiden oder stanzen. Dann geht es noch schneller und die Kosten sinken weiter, denn wir alle wissen: Arbeitszeit ist teuer und wenn Maschinen Menschen ersetzen hat man zwar anfangs hohe Anschaffungskisten, spart dann aber bei den laufenden Ausgaben. Bei noch höherer Nachfrage kommen wir dann zu einer Serienproduktion in einer Fabrik, aber eben nach Maßtabelle ohne individuelle Anpassung. (mehr …)

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Wiederverwendung zum erneuten Mal – Teil 1

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Das Thema ist nicht neu. Ich habe es auch schon zur Anfangszeit von SpaceX mehrmals durchgekaut. Aber die Beiträge rutschen nach hinten, selbst ich hätte heute Probleme, sie zu finden, weil selbst mit Google das Stichwort „Wiederverwendung“ sich in unzähligen Artikeln von mir irgendwo findet. Da wird es an der Zeit die Thematik nochmal aufzugreifen, auch weil SpaceX Fans mir Aussagen unterschieben wollen, die ich nie getätigt habe und natürlich völlig ignorieren, dass der rapide Anstieg der Starts seit 2020 die Situation geändert hat. Aber das Ignorieren das die Situation zum Zeitpunkt des Statements eine andere war, eine Art von Desinformation oder Fake-News was ist man ja gewohnt. Es gibt auch dieses Zitat von Thomas Watson CEO von IBM: „Es gibt meiner Einschätzung nach lediglich einen Weltmarkt für 5 Computer.“. Wird immer wieder gerne zitiert um zu zeigen, das er sich da enorm geirrt hat. Was nicht erwähnt wird: Das Zitat stammt von 1943, zwei Jahre, bevor der erste US-Computer fertiggestellt war und es war gültig bis 1950, erst dann, fünf Jahre nach dem ersten Rechner, wurde der fünfte in den USA in Betrieb genommen. Finde ich für eine Vorhersage im Bereich Computer nicht mal so schlecht. Heute würden Intel und AMD keine Vorhersage über die nächsten fünf Jahre machen, obwohl die Entwicklung heute viel weniger schnell verläuft.

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