Doch noch ein Geschäftsmodell für Stratolaunch?

Stratolaunch und ihr Konzept waren mir immer schon ein Rätsel. Die Firma begann zuerst mit dem Flugzeug, das inzwischen die Testflüge durchführt und dann mit der Rakete. Über die gab es nur nebulöse Ankündigungen. Zuerst sollte SpaceX sie bauen, dann wurde die Zusammenarbeit wieder beendet und Orbital beauftragt, was verwundert, weil Orbital eigentlich keine geeignete Rakete für die geplante Nutzlast von 5 t in den LEO hatte. Dann bestellte die Firma noch RL-10 Triebwerke, scheint also selbst eine Oberstufe zu konstruieren. So habe ich schon vor über zwei Jahren, das kommende Ende der Firma vermutet. (mehr …)

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Wie die Kameras von Spionagesatelliten funktionieren

Auf mein heutiges Thema bin ich gekommen, nachdem ich mich wieder den Apollo-Büchern zugewandt habe, diesmal jedoch dem Band 3 mit dem Mondauto, dem Raumanzug und Experimenten. Dabei las ich bei der Recherche gestern über die Apollo Lunar Panoramic Camera und diese war eine Modifikation einer ITEK-Kamera für die Corona Spionagesatelliten. Das erinnerte mich daran, dass ich mir lange Zeit die Arbeit dieser Spionage-Satelliten völlig falsch vorgestellt hatte.

Spionagesatelliten oder besser gesagt Foto-Auflärungssatelliten (es gibt ja auch noch die Spionage mit Radar oder das Abhören des Funkverkehrs) waren schon immer etwas Mystisches. Man wusste bis in die Neunziger Jahre praktisch nichts über sie. Man konnte nur anhand der Trägerraketen und Nutzlasthüllen ihre ungefähre Größe erraten und die größten Exemplare müssten über 10 t wiegen und größer als ein Omnibus sein. Das gilt für die neuesten Exemplare übrigens immer noch. (mehr …)

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Mit SAFE zur Heliopause

Eines meiner Dauerrechenprojekte ist eine Mission bei der eine Raumsonde zur Heliopause gelangt. Zur Erklärung: Von der Sonne geht ein Strom von Teilchen aus, der Sonnenwind. Er wird immer dünner und irgendwann durch das interstellare Medium abgebremst. An dieser Stelle endet die Einflusssphäre der Sonne, zumindest die der Strahlung. Gravitativ reicht sie noch weiter hinaus. Die Heliopause muss man sich wie die Magnetosphäre der Erde vorstellen. Auch bei ihr gibt es eine Schockzone in Bewegungsrichtung und einen Schweif. Voyager 1+2 als einzige Raumsonden sind derzeit in einer Übergangszone, in der sich beide Einflusssphären durchmischen. Voyager 1 könnte eventuell noch funktionsfähig das interstellare Medium erreichen, das man ab 150 astronomischen Einheiten vermutet. (mehr …)

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Mit dem Sonnensegel zu Merkur

Bei der Renovierung meines Berechungsprogramms habe ich mir nun auch das Modul für Sonnensegel vorgenommen und damit wieder experimentiert. Ein Ergebnis will ich euch heute vorstellen. Aber fangen wir mal mit den Basics an. (mehr …)

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Wir bauen uns eine New Glenn

Da ich das Gefühl habe, wenn ich in den letzten Wochen Ergebnisse von Berechnungen vorgestellt habe, das das Echo etwas mau war, habe ich mir heute etwas rausgesucht, wo jeder seinen Senf beitragen kann und wo man mangels Fakten wild spekulieren kann.
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