Das Deorbitieren der ISS mit der Orion

Wenn man die ISS einmal deorbitieren will, ist das nicht so einfach. Sie wiegt 420 t und unkontrolliert will man sie nicht verglühen lassen. Kontrolliert eine so große Masse zu deorbitieren, ist aber nicht ganz einfach. Es ist erst mal eine Frage der Treibstoffmenge. Wenn man von eine 400 km hohen Kreisbahn ausgeht und diese Bahn auf eine 120 x 400 km Bahn absenken will, muss man die Geschwindigkeit um 82 m/s ändern. 120 km dürften das Minimum sein, ab da bremst die Atmosphäre die Station so schnell ab, das sie verglüht. Mehr Kontrolle über den Punkt wo die Trümmer niedergehen wäre ein Perigäum in 80 km Höhe, wie es zumindest vor einigen Jahren mal geplant war, ein ATV hat deswegen seinen Wiedereintritt auf diesen Punkt ausgerichtet, um dies schon zu simulieren. Leider ging der Datenrekorder, der dies aufzeichnen sollte, verloren. Für ein Perigäum in 80 km Höhe benötigt man schon 94 m/s Abbremsung. Je niedriger es ist desto mehr braucht man, das ist logisch, desto steiler ist aber auch der Eintritt und desto kleiner der Streifen, auf dem die Trümmer niedergehen. (mehr …)

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Ein Mondlander mit Ionenantrieb

Ich möchte heute mal untersuchen, ob man einen Mini-Mondlander als Sekundärnutzlast mit einer normalen Mission starten kann, ob man eine nennenswerte Nutzlast noch landen kann. (mehr …)

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Das Apollo-Programm – zum Ersten

Nun ist der erste Band raus, und zwar zum Apolloprogramm. Das wird insgesamt ein dreibändiges Werk, weil ich von den ganz dicken Wälzern abkomme, auch wegen des Handlings. So wird bei Neuauflagen der US-Trägerraketen geteilt und auch bei den internationalen Raketen. Das erlaubt auch flexiblere Anpassungen. So dürfte es z.B. keine neuen Deltas, Atlas und Titan mehr geben und bei den russischen Trägern ist der Zuwachs auch eher bescheiden. Dagegen gibt es zahlreiche neue chinesische Träger. (mehr …)

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SpaceX – Mai 2019

Es wird mal wieder Zeit mich mit der Firma mit dem X zu befassen. Man sollte ja meinen nach 17 Jahren und acht Jahre nach dem ersten Falcon 9 Start haben sie es raus etwas zu entwickeln, was nicht gerade neueste Raumfahrttechnik ist. Nehmen wir mal Fallschirme oder druckgeförderte Triebwerke. Fallschirme um schwere Lasten abzusetzen gibt es schon lange. Soweit ich weiß, hat man im zweiten Weltkrieg damit begonnen Lasten während des Flugs mit Fallschirmen abzusetzen. Also nichts, was eine besondere Innovation erfordert. (mehr …)

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Bahnen von Konstellationen

Nachdem nun zwei Flotten im Aufbau sind und eine dritte angekündigt ist, ist es an der Zeit mal zu erklären, warum man so viele Satelliten braucht und welche Rückschlüsse man über die Starts ziehen kann. Ich nähere mich dabei iterativ dem Problem. (mehr …)

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