Der tägliche Coronawahnsinn

Selten habe ich einen Blog geschrieben mit so viel Wut und Unverständnis im Bauch, ja das Thema würde gut zum 1. April passen.  Geschrieben habe ich das am Freitag, aber erscheinen wird es weil es schon einen Blog am Freitag gab am Samstag.

Ich schwimme viel, im Winter dreimal in der Woche, im Sommer, wenn das Freibad offen hat, täglich. Ich brauche das auch nicht nur um fit zu bleiben sondern auch mein Gewicht zu halten. Seit alle Bäder zu sind – seit dem 3.11.2020, also fast sieben Monaten muss ich drei Tage in der Woche fasten damit ich ohne diese sportliche Betätigung mein Gewicht konstant halte. Ich fühlte mich daher schon bisher als Coronaopfer der Politik denn auch beim ersten Lockdown letztes Jahr waren die Schwimmbäder, die ersten die schlossen und die letzten die wieder aufmachten. Zudem ist eine wichtige Einnahmequelle für mich, mein Ferienhaus ebenfalls seit dem 3.11.2020 geschlossen und schon vorher zwischen März und Juni 2020. (mehr …)

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Die „Tricks“ der Lebensmittelindustrie

Den Aufhänger für meinen heutigen Blog lieferte eine Sendung, die ich gestern sah, „Die Tricks mit Wurst und Schinken“. Es gibt eine Reihe dieser Sendungen, in fast allen findet man das Wörtchen „Tricks“ im Titel. Ich bin nun ja von der Ausbildung her Lebensmittelchemiker, arbeite aber seit 20 Jahren nicht mehr aktiv. Man sollte also meinen, ich könnte bei den Sendungen angesichts dieser Zeit weg vom Beruf noch was hinzulernen, aber dem war nicht so. Der einzige neue Trick in der obigen Sendung, den ich nicht kannte, war der das man durch Hochdruck Lebensmittel entkeimen kann. Das gab es zu meiner Studienzeit noch nicht. Gut andere Tricks gab es auch nicht, aber die chemischen Grundlagen dafür gab es schon zu meiner Zeit, so dass man durch Eiweiß Wasser binden kann und so mehr Wurst aus einer bestimmten Menge Fleisch herausbekommt. (mehr …)

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Warum sank die Hood in 6 Minuten?

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Heute erneut ein Blog inspirier durch das Buch, das ich gerade lese, „Schlschtschif Bismarck“. Ich habe mich ja schon mit dem Untergang beschäftigt, heute geht es um das Islandgefecht, bei dem die Bismarck in wenigen Minuten die HMS Hood versenkte und die Prince of Wales in die Flucht schlug.

Die HMS Hood war das Flagschiff der englischen Marine und es war anders als die meisten anderen englischen Kriegsschiffe ein Einzelstück, während sonst die Schiffe in kleinen Serien, genannt „Klassen“ gebaut wurden. Das war und ist so üblich. So hatte die Bismarck auch ein Schwesterschiff, die Tirpitz und das zweite englische Schiff der Schlacht, die Prince of Wales, gehörte zur „King George V Klasse“, von der fünf gebaut wurden – der Namensgeber King George V als erstes Schiff, die Prince Of Wales, Duke of York, Amson und Howe. (mehr …)

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Spiele, die in Erinnerung blieben – Teil 1 vor dem PC

Mit Computern beschäftige ich mich seit knapp 40 Jahren, noch etwas älter ist der Kontakt mit Computerspielen, die damals nicht mal Computerspiele hießen, sondern Videospiele – es gab Ende der Siebziger sogar eine eigene Show, die dann „Telespiele“ hieß, die auch den Beginn der Fernsehkarriere von Thomas Gottschalk markiert. Ich will in zwei Artikeln mal ganz subjektiv an einige Spiele erinnern, die mir in Erinnerung blieben. Ich betone das subjektiv, weil jeder Vorlieben für bestimmte Spiele hat. Ich bin ein Fan von Simulationen und Strategiespielen, besonders rundenbasierten, dass man Zeit zum Nachdenken hat. Was mich nie angezogen hat, sind Arcadespiele oder First Ego Shooter. Im Allgemeinen ist bei mir die Optik nicht so wichtig, als vielmehr das mich das Spielprinzip gefangenhält. Entsprechend habe ich auch einen PC mit im Chipsatz integrierter Grafik, der, wenn es nicht um Realzeitdarstellung geht, meist gut ausreicht. Subjektiv heißt aber auch: ich habe viele spiele nie in meinem Leben gespielt die sehr bekannt sind, wie die ganzen FIFA Sportspiele, GTA oder WoW. Wenn diese also nicht erwähnt werden, dann nur deswegen. (mehr …)

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Wo steht Chinas Raumfahrt?

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Der neue NASA-Administrator Nelson nutzte die erfolgreiche Landung von Zhurong um vom Kongress neue Mittel zu erbeten. China wäre nach Nelsons Aussage ein starker Konkurrent im Weltraum und plane weitere Mondmissionen, auch bemannt. Nun ist eines unbestreitbar, China startet immer mehr Raketen. Letztes Jahr waren es mehr als die USA und dies obwohl die meisten Starts der USA kommerzieller Natur waren und die wenigsten Starts von China kommerzieller Natur. Allerdings sind dies vor allem Anwendungssatelliten und militärische Satelliten, relativ wenige wissenschaftliche Satelliten und darum geht es ja bei der NASA. In den letzten zehn Jahren hat sich die Startzahl verdoppelt und sie liegt höher als bei den USA, zumindest wenn man bei den USA die kommerziellen Starts und Starlink Starts abzieht. Nur so macht der Vergleich Sinn, da China ja keiner kommerziellen Aufträge an Land ziehen kann und selbst bisher kein Netz aus erdnahen Satelliten aufbaut. Vergleichen wir also die von den Regierungen beider Länder finanzierten Starts, so liegt China schon heute vor den USA. Daneben gibt es immer mehr Semi-staatliche Firmen die neue Trägerraketen, vor allem für leichte Nutzlasten (unter 500 kg Maximalnutzlast) entwickeln und etliche hatten schon ihren Jungfernflug, wenngleich diese meistens scheiterte. Semi-Staatlich heißt, das diese als Ausgründung der Universitäten entstehen die Weltraumforschung betreiben und diese Universitäten auch die Anschubfinanzierung leisten.
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