Drogen im Toxizitätsvergleich

Gestern sah ich mir einen Tatort mit Borowski an, es ging dabei um einen rätselhaften Leichenfund bei dem man zuerst nur den Kopf hatte. Sehr bald stellte sich heraus, das der Tote Drogenabhängiger war und Crystal-Meth konsumierte. Am Ende kam dann raus, das er im Rausch eine weitere Frau getötet hatte und als er einen anderen strangulieren wurde, von ihm erschlagen wurde. Das erinnert mich an Geschichten die ich über die Droge gehört habe und auch an Spots der USA, die vor Verhaltensveränderungen warnen und brachte mich auf den heutigen Blog:

Wie gefährlich sind die unterschiedlichen Drogen wirklich? Klar ist die Frage schwer zu beantworten. Als Wissenschaftler nehme ich den Ansatz der zumindest einigermaßen zufriedenstellend beantwortbar ist. Es ist relativ schwer das Suchtpotential in Zahlen zu fassen, also ab welche Menge wird man von einer Substanz abhängig. Selbst wenn man Populationsdaten nimmt, gibt es da große Schwankungen und im Endeffekt nützt der Wert nichts bei individueller Vorprägung. Auch schwer zu quantisieren, aber immerhin abschätzbar sind die gesundheitlichen Risiken bei Langzeitexposition. Am besten Greifbar sind die experimentell abgesicherten Daten. Das sind zum einen LD50 Werte einiger Substanzen die im Tierversuch bestimmt wurden. Zum anderen bei ungeklärten Todesfällen durch Überdosis, die bei der Obduktion, bestimmten Mengen. Man kann dann diese in Verhältnis zu dem „normalen“ Konsum setzen, wobei ich „normal“ in Klammern setze, weil wie jeder weiß die Menge individuell sehr unterschiedlich ist, das sieht man schon bei normalen Drogen. Einer raucht 3 oder 4 Zigaretten am Tag, ein anderer eine ganze Schachtel. Der eine trinkt nicht jeden Tag und dann vielleicht ein Glas Wein zum Abendausklang, der andere bei jeder Hauptmahlzeit eine Flasche Bier. (mehr …)

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Was bringt „Galileo 2“

Nach zwei Jahrzehnten ist der Jupiter wieder in den Blickpunkt der Forschung mit Raumsonden gerückt. Derzeit umrundet Juno den Planeten. Geplant ist die europäische JUICE Mission zu den Monden Ganymed und Kallisto. Die NASA hat nun auch eine Europa-Mission „Europa Clipper“ angeleiert. Pläne für eine Europa Mission gibt es seitens der NASA schon lange und auch jetzt ist noch nicht sicher, ob sie kommt.

Was diese Missionen aber beides nicht leisten, ist das, was mal die Aufgabe von Galileo war. JUICE und Europa Clipper führen die Erkundung der drei äußeren großen Monde durch. Juno nur die Magnetfelduntersuchungen und Teilchenbeobachtungen von Jupiter. Aber Io und die inneren Monde bleiben außen vor und zumindest JUICE und Europa Clipper werden recht teure Missionen.

Ich will in diesem Aufsatz skizzieren, dass meiner Ansicht nach heute eine Mission „Galileo 2“ mit den Zielen von Galileo für einen moderaten Preis möglich wäre und auch sinnvoll ist. (mehr …)

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Ja wenn der große Vorsitzende das sagt …

Irgendwie zeigt SpaceX immer mehr Züge, die ich sonst nur von kommunistischen Regimen kenne. Es wird wahnsinnig viel angekündigt, das dann nicht kommt. Sie sind immer besser als alle anderen. Sie geizen mit technischen Details zu ihren Raumfahrtprogrammen (wann fällt die Mauer bei SpaceX – danach bekam man zumindest von den russischen Programmen etwas mehr Informationen). Dann gibt es die Sprache mit Ausdrücken, die bestimmte Sachverhalte immer anders bescheiben. Beim Kommunismus waren es oft Wörter, die mit „ismus“ endeten wie Revanchismus, Materialismus, Sozialismus, Kaptalismus, Bei SpaceX sind es englische Abkürzungen wie RUD = Rapid Unscheduled Disassembly oder Verharmlosungen wie „Anomaly“. Außerdem siegt der Kommunismus (fast) immer und Neiderlagen werden erst zugegeben, wenn jeder andere sie auch schon bemerkt hat. So hat Spacex trotz mehrfacher Abweichungen von den Bahnparametern oder torkelnden Nutzlasten im Orbit und ausbleibenden Wiederzündungen ein 100% Success bis zum Juni 2015 reklamiert. Dann sind auch Raketen nicht explodiert, sondern es gab eben einen RUD. Wäre also das Ereignis etwas später passiert (im Schedule anstatt unscheduled) alles wäre in Ordnung gewesen. Bei Tschernobyl wurde der Gau auch erst zugegeben, als die radioaktive Wolke schon über Mitteleuropa abregnete. (mehr …)

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Alle bauen größer, nur Europa kleiner

Auf diesen Nenner könnte man die jüngeren Raketenentwicklungen bringen. Wir haben ja derzeit eine Reihe von Raketen in der Entwicklung die ich mal in diesem Blog vergleichen will. Alle größeren Weltraumnationen planen neue Raketen, die USA sogar mehrere unterschiedliche Modelle. (mehr …)

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Mondumrundung à la SpaceX

Die wievielte meiner Prophezeiungen geht in Erfüllung? Vor 4 Jahren rechnete ich vor, das man mit der Falcon Heavy eine Mondumrundung schafft aber wohl keine Mondumlaufbahn, aber man könnte eine Mondumrundung schaffen.

Nun kündigt man genau das an. Zwei Personen sollen mit einer Dragon 2 Ende nächsten Jahres auf eine Mondumrundungsbahn geschickt werden. Diese Flüge sollen nach dem ersten operationellen Flug zur ISS, das ist der zweite bemannte Mission nach einem unbemannten Testflug.

Die weiteren bekannten Details: (mehr …)

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