Was fürs Auge

Heute will ich in dem Blog – Premiere – zwei Bücher vorstellen. Schließlich macht ja eine Süßwarenkette seit Jahren Werbung mit „Nimm 2“. Kann ich auch. Nur heißt es bei mir nicht „Vitamine und Naschen“, sondern „Lernen und Unterhalten“. Leider kann ich nicht einfach Vitamine in an sich ungesunde Bonbons pumpen, sondern muss dafür zwei Bücher schreiben. Im Allgemeinen gilt: je unterhaltsamer ein Buch ist desto weniger Information enthält es.

Da erste Buch habe ich euch schon vor drei Wochen angekündigt, es dauerte bis jetzt, bis es auch bei Amazon gelistet ist, das geht sonst schneller. Mit der Fotosafari durchs Sonnensystem habe ich ein ganz neues Buch geschrieben. Eines das sich nicht an Technik interessierte Laien widmet und in denen die Technik im Vordergrund, was sich bei mir vor allem in vielen Tabellen niederschlägt. Es ist vielmehr eine Mischung aus Bildband und populärwissenschaftlicher Einführung ins Sonnensystem. Das soll auch der Titel andeuten. Das Buch besteht knapp zur Hälfte aus Bildseiten, die meisten (64) farbig und seitenfüllend, manche auch aus mehreren kleineren Abbildungen zusammengesetzt, wenn das Bildmaterial nicht für hohe Auflösung reichte. Schon das ist ein Unikum, denn bisher habe ich aus Kostengründen nur S/W Abbildungen genommen. Der Text, der dann hinter dem Bild kommt, beschriebt, was man sieht, bzw. nimmt das Bild als Aufhänger für eine Beschreibung des Himmelskörpers. An den Bildern habe ich auch das Buch aufgezogen. So gibt es auch ein Kapitel für Körper die zwar klein sind aber gut durch Raumsonden abgelichtet wurden wie die Saturnmonde oder Komet 67P „Tschuri“. (mehr …)

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Neues von SpaceX und Bigelow

Es wird mal wieder Zeit die Neuigkeiten von SpaceX aufzuarbeiten. Nun ist ja erstmals eine Landung auf Wasser gelungen. Das ist anders als die Landung auf Land auch der später beschrittene Weg, denn die meisten Starts der Firma gehen in den GTO und da würde eine Landung auf Land die Nutzlast stark absenken. Die Zukunft wird zeigen, ob es eine einmalige Sache war oder man nun den Prozess wirklich beherrscht. Mit Sicherheit ist die Landung auf dem Wasser schwieriger. Ich sehe das Problem nicht so sehr in der Landegenauigkeit (die Plattform oder das Drone Ship hat man ja immer getroffen) sondern im Wellengang. Die frühen Versuche mussten ja auch teilweise wegen zu hohen Wellengangs abgesagt werden. Das dürfte beim Wetter im Atlantik auch später noch eine operative Einschränkung sein.

Etwas verwundert hat mich, dass man die Wasserung anging. Ich vermute mal, man wollte die unbedingt erfolgreich durchführen, denn wenn ich die inoffiziellen Daten, über die Dragon nehme, müsste diese mit der Beladung weit von den 30% weniger Nutzlast bei einer Landung auf der Plattform am Cape entfernt sein, also würde man sie wohl eher dort landen, das spart auch Kosten für das Droneship und die Rückführung. (mehr …)

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Zucker und die Zuckersteuer

Ein sehr beliebtes Thema in den Medien ist der Zucker, vor allem der versteckte Zucker. Zucker gilt als Inbegriff der „leeren Kalorie„. Darunter versteht man einen Nährstoff oder ein Nahrungsmittel, welches Energie liefert, (Kalorie) aber keinerlei Bestandteile, die der Körper zum Aufbau von Gewebe braucht oder einfach nur laufend essenziell zu sich nehmen muss „Leer“. Ich lasse Mal mein Lieblingsthema weg, dass man eine (noch dazu nicht mehr gesetzliche) Einheit mit der Messgröße verwechselt, und konzentriere mich auf den Zucker.

Ernährungsphysiologisch ist es ganz einfach: Zucker ist nicht essenziell, auch wenn Glucose als Energielieferant im Blut zirkuliert und das Gehirn nur auf Glucose als Nährstofflieferant angewiesen ist. Die Glucose kann aus anderen Kohlenhydraten wie Stärke gebildet werden, notfalls auch aus Eiweiß. Die DGE empfiehlt daher den Zuckerkonsum zu reduzieren, maximal 65 g sind nach der DGE erlaubt. Die Menge wurde nicht irgendwie berechnet, sondern entspricht der Menge an Einfach- und Doppelzuckern, die natürlicherweise in den Nahrungsmitteln vorhanden sind, wenn sie nicht verarbeitet wurden oder Zucker zugesetzt wurde, also Fruchtzucker in Obst, Milchzucker in Milchprodukten. Das entspricht dem Idealbild „kein zugesetzter Zucker“. (mehr …)

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Ein Vorschlag für den ersten Teststart der SLS

Nachdem ich ja schon eine mögliche Nutzlast beim Aprilscherz skizziert habe, hier mal eine ernsthafte Idee. Sie Trägt der Tatsache Rechnung das zum einen zwar der Jungfernflug kostenlos ist, zum anderen die NASA nun nicht die Gelder hat was zu entwickeln das auch die Nutzlast ausfüllt, wie vielleicht einen Titan Orbiter. Europa Clipper könnte ja auf der SLS starten, doch sicher nicht bald und er ist auch ziemlich teuer.

Meine Idee ist nicht neu, die Grundidee ist auch nicht von mir. Sie nutzt auch nicht die hohe Nutzlast der SLS aus, sondern eher ihre Größe: Seit zwei Jahrzehnten gibt es die Idee eines Mars-Wetternetzwerks. Anders als heutige Raumsonden sollten dabei nicht komplexe Lander zum Einsatz kommen, sondern relativ einfache Geräte, die nur wenige Sensoren tragen. Dafür gibt es nicht einen sondern viele, und man erhält so eine Art Netz von Wetterstationen. Durchgedacht wurde das Konzept bei dem Mars Meteorological Lander, MML, von dem ein Prototyp bei Phobos Grunt mitgeführt wurde. (mehr …)

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OOps, i did it again

Nun möchte ich euch doch einweihen, warum ich mich in den letzten Wochen doch etwas rar bei den Blogs gemacht habe, ich wollte etwas fertigstellen und zwar ein neues Buch. Ich hatte es ja schon mal als Frage in den Blog geworfen, ob sich auch jemand für ein Buch interessiert, das nicht wie die bisherigen einen technischen Fokus, sondern mehr einen visuellen Fokus hat.

Daran habe ich die letzten zwei Monate neben Verbesserungen an einem Programm gearbeitet, zuletzt relativ intensiv, weil ich es einfach fertig bekommen wollte. Seit langem hatte ich mal vor, ein anderes Buch zu schreiben, na ja anders in Grenzen, denn meinen Schreibstil werde ich wohl nicht wegbekommen. Bei meinem bisherigen Büchern stehen ja technische Fakten im Vordergrund, Bilder sollen die nur unterstreichen oder ergänzen. Nachdem nun die Druckpreise bei BOD deutlich gesunken sind, sehe ich auch Bücher mit vielen Farbaufnahmen in Reichweite. Ich habe schon bemerkt, vor allem bei meinem ISS Buch, das Leser Abbildungen und Fotos weitaus wichtiger finden als ich. (mehr …)

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