Die neue russische Rakete

Wie Jewgeni-7 schon mehrfach schrieb wird in Russland fleißig an neuen Technologien gearbeitet. Ich konnte ihn leider nicht dazu überreden diese in einem Gastblog zusammenzufassen. Er bevorzugt es lieber diese in zig verschiedenen Blogs als Kommentare einzustreuen, ohne Rücksicht auf das Blogthema. Bitte bezeichnet ihn aber nicht als Troll. Er legt offensichtlich russische Vorstellungen über Meinungsfreiheit als Basis und sieht das als einen Verstoß gegen §185 STGB (Beleidigung) (in Russland würde ich wohl längst eine Zelle mit Pussy Riot teilen.

Offensichtlich meint man einen Rückstand aufholen zu müssen oder sieht sich wie andere Firmen und Weltraum Organisationen durch SpaceX gefährdet und entwickelt daher an verschiedenen Fronten neuen Raketen oder zumindest neuen Konzepten und erforscht neue Technologien und Triebwerke. Nun gab es das schon früher. In Russland gab es schon immer Rivalitäten zwischen verschiedenen Kombinaten heute sind es Firmen. So wird gerade die Angara eingeführt, die von Chrunitschev gebaut wird. Nun präsentiert Progress die Sojus 5, die praktisch denselben Nutzlastbereich abdeckt. Schon die Sojus 2-1v ist eine Konkurrenz zur kleinsten Angara Version. Das führte schon früher und führt heute auch noch zum Test zahlreicher Technologien. (mehr …)

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Ein Vorschlag für die Weltraumorganisationen

OneWeb will ja wie sicher allgemein bekannt, von 2017 bis 2019 720 Satelliten für ihr Internet-by-Orbit Projekt starten, weitere 180 Stück sollen als Reserve am Boden bleiben. Die Kosten des Projektes sind noch nicht so genau umrissen. Im Juni hieß es 1,5 bis 2 Milliarden Dollar, wenig später war von 2,5 Milliarden die Rede. da alleine der Start rund 1 Milliarde kosten wird ist das nicht verwunderlich. Doch lassen wir es auch 3 Milliarden sein, davon 2 Milliarden für 900 Satelliten, das sind dann 2,3 Millionen pro Stück – enorm preiswert für einen Satelliten. Ein Nachbau eines Forschungssatelliten, also keine Neuentwicklung kostet mindestens 100 bis 150 Millionen Euro, in der Größenordnung liegen Cryosat 2 (109 Millionen Euro) und Tandem X (165 Millionen Euro), aber mit Start. Selbst der experimentelle Kleinsatellit Probe-A kostete 13,5 Millionen Euro.

Natürlich sind die Satelliten klein. Sie sollen weniger als 150 kg wiegen. Doch wenn man gängige Faktoren für den Nutzlastanteil anlegt könnte ein 150 kg schwerer Satelliten dann durchaus noch 25 bis 40 kg Nutzlast tragen. Die Kommunikationsausrüstung für hohe Datenraten und eine leistungsfähige Stromversorgung für den Strombedarf sind ja schon vorhanden. Ich sehe hier eine Chance für die Weltraumorganisationen sich einzuklinken und für wenig Geld 100 Satelliten mit den für ihre Zwecke nötigen Modifikationen dazu zu bestellen und diese dann sukzessive zu starten. (mehr …)

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Was ist die beste Nuss?

Eigentlich wollte ich im Blog einen Artikel veröffentlichten der sich mit Nüssen beschäftigt. Doch wie es so kommt, beschäftigt man sich mit dem Thema intensiver, so vergeht nicht nur ein Tag, sondern das Ergebnis ist auch viel zu lang für einen Blog. Also für alle die fundiert informiert werden wollen, geht es hier weiter. Auch für mich war einiges neu, so hätte selbst ich nicht gedacht, das Macadamianüsse den Energiegehalt von Butter haben.

Aber die Frage kann ich mal aufgreifen: Was ist die beste Nusssorte, zumindest ernährungsphysiologisch? (mehr …)

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Die Lösung für ein überflüssiges Problem: Wie weit fliegt ein Golfball auf dem Mond?

Alan Shepard, im Privatleben wohl begeisterter Golfer lies es sich nicht nehmen auch auf dem Mond zu golfen. Der Golfball flog als Teil seiner persönlichen Dinge mit (das war noch vor dem Brief-Skandal von Apollo 15 als die Astronauten Briefe zum Mond mitnahmen und die später teuer verkauft wurden) der Schläger bestand aus einem Geologenhammer mit einer Verlängerung der dann ein „Eisen 6“ ergab.

Über das Resultat gibt es unterschiedliche Versionen. Nach Alan Shepard flog er bis er aus seinem Gesichtsfeld kam (das wäre auf dem mond wenn es keine Hügel gibt in 1,5 m Blickhöhe rund 2283 m entfernt), nach den Worten seines Kollegen aber nur ein par Hundert Meter weit.

Doch wie weit kann ein Golfball auf dem Mond fliegen? (mehr …)

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Die Satellitenentsorgung 2

Heute nun ein Beispiel wie so ein Gefährt aussehen kann und was man von ihm erwarten kann. Da die meisten alten Satelliten nicht so schwer sind und das Gefährt auch finanzierbar sein soll, habe ich mich für die Vega als Träger entschieden und so die Startmasse auf 1600 kg begrenzt die in eine 500 km hohe Umlaufbahn gelangen.

Die Hälfte soll auf das Antriebsmodul und die andere Hälfte auf den Satellitenkörper mit dem Servicemodul und der Ankupplung. Das sind dann 800 kg für das Antriebsmodul, das wichtig ist für die Anzahl der Transfers, bzw. der gesamten Masse. 100 kg ziehe davon ab für Triebwerke, Strukturen und Spannungskonverter für die Hochspannung die die Ionentriebwerke brauchen. Bleiben 700 kg für Treibstoff, Tanks und Solargenerator, der den benötigten Strom liefert. (mehr …)

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