Die Lösung für ein überflüssiges Problem: Wie schnell wäre man mit dem SM bei Apollo 13 zu Hause gewesen?

Siegfried Marquardt ist ja ein untriebiger Bursche. Bei mir landen seine Troll-Kommentare auf der Genehmigungsseite, doch woanders scheint er damit noch Erfolg zu haben. In diesem Fall beweis er das Apollo 13 nicht mit dem Servicemodule zur Erde zurückkommen konnte. Das inspirierte mich zur heutigen Fragestellung – wäre ein Abbruch möglich gewesen und wie schnell wäre man wieder zur Erde zurückgekommen.

Wie immer verrechnet sich Marquard, bzw. geht von Annahmen aus, die schlicht und einfach falsch sind. So soll z.B. bei dem Punkt wo Erd- und Mondgravitation sich die Waage halten die Geschwindigkeit 0 sein. Das ist falsch. Bei keiner Umlaufbahn um die erde ist die Geschwindigkeit 0. Das ist nur gegeben bei Parabeln und dort auch nur in unendlicher Entfernung. Das kann man mathematisch leicht anhand der Bahngleichung (siehe unten) nachweisen. Es reicht aber auch ein bisschen Verstand. Wäre die Geschwindigkeit an einem Punkt der Bahn 0 so wurde durch die Erdgravitation der Körper dann beginnen senkrecht auf den Erdmittelpunkt zu fallen, anstatt eine Kurve um die Erde zu beschrieben. Beim erdfernsten Punkt der Bahn kann die zur Erde gerichtete Komponente 0 sein, doch die Komponente senkrecht dazu nicht.

Apollo flog bei den ersten Missionen auf freien Rückkehrbahnen, das heißt Bahnen die den Mond umrundeten und wenn es keine Zündung gab zur erde zurückführten. Für Apollo 13 habe ich keine Bahnelemente gefunden, doch für Apollo 11 und zwar folgende: (mehr …)

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Die römische Armee Teil 2

Im zweiten Teil über die römische Armee geht es um die Armee zwischen etwa 100 v. Chr. bis 27. n. Christus. Es ist die römische Armee der Bürgerkriegszeit. Nachdem Karthago im Jahre 146. V. Christus gefallen war, hatte Rom im Mittelmeer keinen ebenbürtigen Gegner mehr. Zwar hatte Rom damals noch viele Gebiete nicht erobert die später zu seinem Herrschaftsbereich gehörten, es umfasste damals Teile Spaniens rund um die Südküste, das Gebiet um Tunis, Griechenland und die Mittemeerküste der Türkei. Doch es gab nun keine Großmächte mehr die ein wirklicher Gegner waren. In Spanien, Frankreich, Mittel und Westeuropa gab es z.B. anstatt eines Staates viele kleine Stämme. Die beiden verbliebenen Diadochenreiche (das mazedonische wurde 168 besiegt) waren militärisch schwach. Ägypten hatte schon Probleme sein eigenes gebiet zu verteildigen und das letzte Diadochenreich, die Seleukiden das die Nachfolge des Perserreiches antrat war im Abwehrkampf mit den Pathern aus Iran.

So fragt man sich warum die Römer ihre Armee änderten. Sie war doch so erfolgreich? Nun zwar hatte man inzwischen zahlreichen italienischen Bürgern das Bürgerrecht verliehen, damit waren diese auch zum Kriegsdienst verpflichtet (das Bürgerrecht war so wichtig, das es zwischen 91 und 88 v.Chr. sogar einen Krieg zwischen Rom und seinen italienischen Bundesgenossen gab. So gab es eigentlich so viele potentielle Rekruten, dass man zu einer Freiwilligenarmee überging. Die Soldaten wurden also nicht mehr eingezogen, sondern sondern meldeten sich freiwillig zum Dienst, allerdings gab es immer noch die Unterteilung nach Ständen und jeder Soldat musste seine Ausrüstung selber stellen. Vor allem für Adelige und die die eine höhere staatslaufbahn anstrebten war der Militärdienst wichtig, ohne ihn hatte man im Staat keinen Anspruch auf ein politisches Amt. (mehr …)

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Ich werde alt ….

So bevor ich morgen mit dem Teil zwei der Serie über die römische Armee fortfahre, heute mal ein Beitrag in der Rubrik: „Verschiedene Dinge die mir so auffallen“. In der letzten Zeit waren das einige Sachen bei denen ich den Kopf geschüttelt habe. Vor allem habe ich mich gefragt, warum ich da der erste und anscheinend einzige bin.

Fangen wir mal mit der ct‘ an. Sie ist die einzige Computerzeitschrift die ich lese. Früher waren auch Zeitschriften über meinen damaligen Heimcomputer (CPC464), die Chip und ab und zu PC Professionell bei meiner Lektüre. Die ct‘ habe ich eher selten gelesen. Es kam zu wenig für mich interessantes drin, dafür viele Bastelprojekte, die für mich mit zwei linken Händen nichts waren (oder die falsche Hardware). Seit 1996 bin ich Abonnement, auch weil die Bastelprojekte weniger wurden und mehr und mehr über den PC kam. Seit einigen Jahren habe ich eher das Gefühl ich bin über das Niveau der Zeitschrift herausgewachsen. Es kommen immer mehr Beiträge mit denen ich gar nichts anfangen kann wie über Smartphones und vor allem internetfähige Geräte die keine Computer sind. Da gibt es ja schon den Bereich der Heimautomation, also steuerbare Heizungsregelungen, Lichtschalter und Steckdosen. Ich betrachte das alles als Spielerei. Sicher mag es für jemanden interessant sein, wenn er später oder früher nach Hause kommt von einer App aus die Heizung zu regeln. Aber meiner Erfahrung reicht es auch sie hochzudrehen wenn man ankommt, so lange dauert es nicht bis es warm wird und man wird die App wahrscheinlich wenn man sowieso im Stress ist sowieso vergessen. Das naheliegende beherrschen die Geräte noch nicht: Anstatt dass sie über eine App gesteuert werden (also eher umständlich anstatt einfach auf einen Schalter zudrücken oder einen Regler zu drehen) sollte es über die Anwesenheit des Menschen geschehen, also über einen Bewegungsmelder oder anderen Sensor. Dann ginge das Licht automatisch an und aus und die Heizung wurde die Temperatur absenken, wenn man den Raum verlässt. Zumindest für mich, der ich ein ganzes Haus bewohne, aber nur in einem Raum zu einer Zeit bin, wäre das eine sinnvolle Anwendung. Nur befürchte ich wird das nicht so leicht. Den Bewegungssensor für ein Nachtlicht lösen z.B. schon meine Katzen aus und die streifen dauernd durchs Haus … (mehr …)

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Die römische Armee Teil 1

So, da entweder meine Titel aus meinen Lieblingssongs zu schwer zu erraten sind, oder hier nur noch die Generation Z anwesend ist (die offensichtlich sich nur noch von Blogs berieseln lässt aber nicht mehr selbst aktiv wird und keinen Kommentar verfasst sondern lieber bei YouTube anschaut wie man einen Kommentar verfasst, gehe ich wieder über zu normalen Titeln. Wenn es weiter so wenige Kommentare gibt sollte ich vielleicht auch keine Blogs mehr schieben sondern nur noch Videos anschauen wie andere Blogs schreiben ….

(Einschub: gestern habe ich im Radio einen Bericht über die „Generation Z“ gehört. Das sind alle nach 1995 geborenen. Die wollen: keine Überstunden, ein eigenes Büro mit Schreibtisch, kein Großraumbüro oder wechselnde Arbeitsplätze und einen Arbeitsplatz den man in 10 bis 15 Minuten erreichen kann. Klingt bei mir traumhaft. Solange ich denken kann war ich mindestens 45 Minuten zu Ausbildung und Arbeitsplatz unterwegs, bei meinem wichtigsten Kunden sitze ich immer in einer Ecke mit gerade so viel Platz das man Tastatur und Monitor unterbringen kann, schon die Schubladen sind mit Werkzeug belegt,  und keine Überstunden oder Arbeit am Samstag? Generation Z müsste man sein).

Ich interessiere mich nicht nur für die Raumfahrt, sondern auch die Antike. Das brachte mich auf die Idee mal etwas über die römische Armee zu schreiben, schließlich begründete sie das römische Weltreich und erhielt dieses über lange Zeit. Die römische Armee änderte sich im Laufe der Zeit, daher eine Einteilung in drei Perioden. Heute geht es um die Armee der frühen Republik bis etwa 100 v. Christus. (mehr …)

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Buchkritik: Dieter Huzel: "Von Peenemünde nach Cape Canaveral"

Dieter Huzel? Wer ist das? So denke ich mal wird die erste Reaktion sein, wenn ihr obige Titelzeile lest (ich mache mal bei Buchkritiken eine Ausnahme von den Titelzeilen aus Songs). Auch mir sagte der Name nichts. Er ist einer der Peenemünder. Doch war er mir namentlich nicht bekannt, na ja zumindest nicht im Gedächtnis. Denn beim Nachschauen in meinen eigenen Büchern (US-Trägerraketen S.66) taucht er natürlich auf. Man sieht: ich schriebe die Bücher auch für mich selbst. Ich selbst bin auch ein bisschen reingefallen, denn bei Amazon stand auch als Autor Wernher von Braun und er ist auch auf dem Titelbild abgebildet, er hat aber nur ein Vorwort verfasst.

Warum kennt man heute nicht mehr Dieter Huzel? Nun er ging nicht mit Wernher von Braun zuerst zur US-Army und dann zur NASA, sondern nach der Internierung in Fort Blizz zu North American, wo er später Chef der ausgegliederten Abteilung für Raketentriebwerke, wurde, die man Rocketdyne taufte. Da in den Medien eigentlich nur die Peenemünder auftauchen, die prominent bei der NASA auftauchten wie Ernst Stuhlinger, Kurt Debus oder Wernher von Braun verwundert es nicht, dass man ihn ein bisschen vergessen hat. (mehr …)

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