Hab‘ ich es nicht schon immer gesagt?

Eigentlich habe ich für heute schon einen Blogeintrag für SpaceX vorgehabt, das sich als Nachlese mit dem geplanten „Reflight“ einer Erststufe und mit einem Interview vor 13 Jahren beschäftigt an dem schon erkennbar ist, wie realitätsfern Musk damals war. Dazu komme ich aber weiter unten, denn SpaceX sorgt ja derzeit für andere Schlagzeilen.

Wie bekannt ist die Falcon 9 beim Betanken bei einem Test vor dem Start explodiert. Nach dem Video begann die Explosion in der Mitte der Oberstufe nahe der Trennebene zwischen beiden Tanks und zwar urplötzlich. Auch Musks Tweed gibt nicht viel mehr her. Die Ursache ist auch für SpaceX unbekannt. (mehr …)

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Hitlers Tagebücher

Als ich vor einigen Wochen eine Dokumentation über den Skandal der Hitler-Tagebücher gesehen habe, tat sich mir eine Frage auf: Was ist mit den 9,3 Millionen Mark passiert, die der Stern an Heidemann gezahlt hat. Der Beitrag lieferte nur die Antwort eines Bekannten von Kujau, der als persönliche Meinung sagte, das hätten die beiden „verprasst“. Mir kam das bei der Summe und dem kurzen Zeitraum von 2 Jahren doch etwas komisch vor und weil auch die ganze Geschichte so abstrus klang habe ich mir zuerst ein Buch, dann zwei weitere zu dem Thema gekauft und will die mal hier besprechen.

Das erste Buch war von Manuel Seufert „Der Skandal um die Hitler Tagebücher„. Manuel Seufert war nach eigenen Angaben von Henri Nannen beauftragt, den Skandal aufzuklären. Der Stern wollte das Ergebnis veröffentlichen, hat das aber ne getan (wenn man sich das Buch durchgelesen hat, weiß man auch warum) und aus diesem Material ist dann das Buch entstanden. Da Seufert damals Stern-Redakteur war, konzentriert sich die Sache auf den Stern, man bekommt viele interne Details mit auch Schriftstücke zwischen dem Verlag und Heidemann. Es ist das neueste Buch, erschienen 2008. Das hat den Vorteil, dass auch der Prozessausgang und die Vita der Betroffenen danach mit dabei ist. (mehr …)

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Nicht immer ist alles neue besser / warum darf ich nichts testen?

Am Sonntag kam ich vom täglichen Schwimmen aus dem Freibad und stelle fest das mein MP3 Player aus der Fahrradtasche verschwunden ist. Ich habe mich ziemlich drüber geärgert. Den Player (Creative Zen 100) habe ich seit vielen Jahren, ich habe ihn 2011 gekauft. Weil er so alt ist, das Display verkratzt, dachte ich eigentlich immer der wird nicht geklaut. Schließlich hat heute jeder ein Handy oder Smartphone und hört damit Musik.

Im letzten Jahr habe ich ja weil der Akku langsam nachlässt er auch ab und zu mal abgestürzt ist nach einer Alternative umgeschaut. Das Ergebnis war ernüchternd. Der Verkaufsschlager bei Amazon ein AGPTrek ist schwer zu bedienen, vor allem kommt man nicht schnell an einen bestimmten Titel ran. Beim Zen kann man mit den Pfeiltasten zwischen einer alphabetischen Liste aller Titel wechseln und eine Liste mit dem Alphabet, wo man viel schneller zwischen den Anfangsbuchstaben wechseln kann. Nach wenigen Monaten gingen erst die Tasten nicht (wahrscheinlich weil ich hunderte Mal draufgedrückt hatte um an einem Titel zu kommen) und dann streikte der ganze Player. Ersatz war ein Intenso. Der ist noch beschränkter, die Shuffle Funktion ist unbrauchbar (nach wenigen Titeln wiederholt sich alles, egal ob man 100 oder 500 Titel auf dem Player hat) und auch hier nach 6 Monaten geht die Einschalt/Vorspultaste nicht mehr. Ebenfalls nach wenigen Monaten schon Technikschrott. (mehr …)

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Aktionismus

Auf das heutige Thema kommt man ganz schnell, wenn man oder zumindest ich, an die Terrorismuspolitik denkt. Seit dem 11.9.2001 gab es zahllose Gesetze, die uns vor Terrorismus schützen sollen, besonders nachdem es in den Nachbarländern Anschläge gab. Vor allem wenn es einen solchen direkten zeitlichen Bezug gibt, liegt der Bezug zu Aktionismus nahe. Bei de Maizière habe ich noch dazu den Verdacht, dass er in einem Denken verhaftet ist, das vielleicht vor 40 Jahren gegen die RAF half, aber nicht heute. Anders kann ich mir Medienauftritte wie diesen nicht erklären, in dem er den IS „verbietet“. Als ob der sich darum scheren würde. Wahrscheinlich muss man so was aus Gesetzesgründen machen, um gegen Sympathisanten die eine IS-Fahne im Zimmer hängen haben vorgehen zu können (auch wenn ich nicht denke, dass dies dann das einzige Gesetz ist, wogegen der Sympathisant verstößt). Doch würde ich das still und leise in einem normalen Erlass machen, anstatt das vor laufender Kamera auf einer Pressekonferenz zu verkünden. So wirkt das irgendwie lächerlich. (mehr …)

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Die römische Armee Teil 3

Der letzte Teil meiner kleinen Serie beschäftigt sich mit der römischen Armee des Kaiserreiches. In der Ausrüstung unterschieden sie sich kaum von denen der Periode vorher. Etwa zur Zeit Tiberius (14-37 nach Christus) reformierte man die Ausrüstung und zwar dahingehend, das sie wirtschaftlicher herzustellen war. Anstatt des flexiblen Kettenhemdes erhielten die Legionäre einen Gliederplattenpanzer. Der bestand aus einzelnen Eisensegmenten, die mit Haken und Ösen miteinander verbunden wurden. So musste man nicht tausende von Eisenringen verflechten und konnte trotzdem durch die Abmessungen der Segmente den Panzer die Körperform anpassen. Der ovale Schild blieb noch im Einsatz bei Stadtkohorten, dem Gegenstück zur heutigen Polizei. Die Legionen bekamen aber einen hohen, rechteckigen, nach vorne gewölbten Schild, der wenn die Legionäre ihn nebeneinanderstellten, eine feste Wand bildeten. 16 Legionäre konnten auch die Schilde nach außen und oben drehen und bildeten so eine vollständig gepanzerte Einheit die „Schildkröte“, die zum Einsatz kam, wenn man bei Belagerungen unter dem Pfeilhagel heranrücken mussten. Auch der Helm wurde vereinfacht, es war kein individueller mehr, sondern ein standardisierten mit einem Nackenschutz und zwei drehbaren Wangenschutzteilen. Die Waffen bleiben gleich. Die Soldaten muss ich eigentlich nicht besonders beschrieben, wann immer in Filmen Soldaten zu sehen sind, treten sie in der Rüstung der Kaiserzeit auf, selbst wenn der Film zur Zeit Cäsars spielt. (mehr …)

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