Eine Chance für die private bemannte Raumfahrt

Die NASA hat einen Request veröffentlicht, in dem Interessenten sich für die Nutzung eines Ports bei der ISS bewerben können. An diesem hängt derzeit BEAM, ein Mini-Aufblasbares Modul. Es wird nach zwei Jahren 2018 abgekoppelt und um die Benutzung des Ports geht es dann. Bigelow will bis 2020 zwei größere BA-330 im Orbit haben und eines soll an der ISS sein – an eben diesem Port. So war der Firmensprecher auch etwas verwirrt da das NASA-Dokument ja dann überflüssig wäre. Und es scheint zumindest ein weiteres Unternehmen zu geben das sich für den Port interessiert und zwar mit einem normalen Modul. Es soll möglichst groß sein. Das könnte mit einer Ariane 5 gestartet 10 m lang sein, wenn man nur den zylindrischen Teil nimmt, wenn in ein paar Jahren eine neue Verkleidung zur Verfügung steht sogar 13 m und damit deutlich länger als die heutigen Module. (mehr …)

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Rätsel des Alltags: Das Fahrradgewicht

um das Fahrradgewicht. Auf das Thema kam ich, als ich mich kürzlich mit Elektromobilität beschäftigt habe und das Problem eines Elektrofahrrads ist, das man eigentlich nur mit Elektroantrieb fahren kann, auch wenn man ihn normalerweise nicht brauchen würde – weil das Fahrrad durch Motor und Akku so viel schwerer als ein normales Fahrrad ist, das man sonst arg treten muss.

Als ich Jugendlicher war, habe ich mir mal ein Fahrrad gekauft, das ich einfach nur „schick“ fand. Es war metallic-blau, hatte einen modernen Lenker, ganz anders als normale Lenker in liegender O-Form mit einem eingebauten Tacho, Speichen aus Kunststoff, die keinen Achter zuließen. Es war schick, aber sehr schwer. Der ganze Rahmen war aus Edelstahl und auch die Speichen wogen mehr als normale. Als ich später 2,5 km zur Endhaltestelle der Straßenbahn fuhr, als ich zur Uni ging, war ich immer ziemlich außer der Puste, denn es ging bergauf. (mehr …)

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Die Artikel

Ich bin gerade beim dritten Lesen des Manuskripts des nächsten Buchs. Eigentlich wollte ich es nur zweimal durchlesen, aber mir fielen dann doch viele Formulierungen und umständliche Sätze auf, sodass ich doch noch mal drüber gehe. Ich nutze die Hilfe der Grammatikprüfung in zwei Versionen von Libreoffice. Einer alten in der noch der Duden Korrektor funktioniert und einer neuen mit dem freien Language Tool. Sie brachten mich auf mein heutiges Thema. Eine Prüfung nutzt nur was wenn nicht in jeder Zeile ein bis zweimal was rot unterkringelt ist. Zahlreiche Fach- und Fremdwörter kann man ja beibringen. Lästig ist das beide Prüfungen Wörter wie „schubstark“ oder „schubkräftig“ rot unterkringeln und in beiden Fällen kann ich die nicht zum Wörterbuch hinzufügen, das Language Tool liefert nur angebliche Synonyme die mit Schub aber gar nichts zu tun haben. So bleibt viel Rot, und man fängt an die Farbe zu ignorieren. (mehr …)

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Der skurrilste Panzer

Im zweien Weltkrieg entstanden eine Reihe von Panzern, die man heute als skurril bezeichnen würde. Viele waren Improvisationen um schnell eine Lösung zu haben oder besonders auf deutscher Seite um auf die Bedrohung des T-34 zu reagieren bzw. veraltete Modelle weiter verwenden zu können. In Deutschland führte das zu eine Reihe von Sturmgeschützen und Jagdpanzern, wie dem Marder, Hetzer, dem Sturmgeschütz III und IV und diese alle noch in mehreren Versionen. Im Krieg hat man nicht die Zeit einfach die Produktion eines veralteten Modells runterzufahren und dann eine neue Fertigungsstraße für ein neues Modell zu bauen. In der Zeit würde die Produktion stillstehen. So baute man die alten Panzer um und verwendete zumindest die Wannen wieder. Anstatt einem Turm bekamen sie ein nur wenig schwenkbares Geschütz auf einem flachen Aufbau, dafür mit höherem Kaliber. Von diesen Jagdpanzern gab es daher eine Menge. Nach dem zweiten Weltkrieg sind sie aber wieder weitestgehend verschwunden, obwohl auch Russland solche Modelle baute. (mehr …)

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Die Einstufenrakete

Eigentlich wollte ich heute etwas über die Möglichkeiten von Apollo 13 zur Erde zurückzukehren scheiben. Doch bei dem Schreiben stellte ich fest, dass ich mein Programm noch um die Berechnung der Reisezeit auf einem Hyperbelabschnitt erweitern muss. Da der letzte Blog nun schon eine Woche alt ist heute mal ein kurzes Zwischenspiel. Das Thema ist nicht neu, ich habe es schon mal im Blog durchgekaut, doch ich möchte mich damit beschäftigen wie viel Nutzlast man mit einer einstufigen Rakete maximal in den Orbit bringen kann.

Ich war nicht faul, das Manuskript des nächsten Buches „Fotosafari durch den Raketenwald“ abgeschlossen und kann daher darüber etwas mehr sagen. Wie schon angekündigt, ist es kein technisches buch, sondern eines mit Farbfotos: 82 Stück bei insgesamt 90 Seiten mit Fotos. Mehr als die Hälfte des Buches mit 176 Seiten umfang sind damit Abbildungen. Anders als das letzte aber nicht auf Fotopapier sondern Normalpapier. Bedingt durch das Druckverfahren bei BOD, nicht mit Druckmaschinen sondern großen Laserdruckern, kostet jede Farbseite extra. Daher gab es bisher keine in meinen Büchern. Das Buch wendet sich nicht an mein übliches Publikum sondern ist mehr eines zum Erfreuen an den schönen Bildern. Eines das man sich vielleicht als Geschenk wünscht oder jemanden schenkt um sein Interesse an der Raumfahrt zu wecken. Kosten wird es 19,99 Euro, ich denke das ist ein reeler Preis. Ich bin mit meiner Marge stark runtergegangen, das spiegelt auch weniger Arbeit für das Schreiben wieder. Zum Vergleich: Die im Format um 30%  kleineren Bücher des Motorbuchsverlags über Träger haben 144 Seiten und kosten 14,95.  Mal sehen wie es wird. Gerade für solche Bücher bei denen ich mich nicht so arg in die Recherche reinknien muss habe ich derzeit noch am ehesten Zeit. Zwei weitere Bände der Reihe „Fotosafari“ über den Mars und das Universum schweben mir vor. (mehr …)

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