Zement und der Lesch

Eigentlich mag ich ja den Lesch, vor allem weil er Klartext redet wenn es um die politische Bedeutung der Forschung und ihrer Ergebnisse geht. Darum ging es auch in einem Beitrag über „Frag den Lesch“. Es ging um den „Klima Killer Zement“. Die Aussage: Es werden 3 Milliarden Tonnen Zement pro Jahr produziert, der Kohlendioxydausstoß soll viermal so hoch wie beim weltweiten Flugverkehr sein. Das scheint auch zu stimmen. Zumindest der Spiegel berichtet ähnliches. Danach ging es in der Sendung um die Klimafolgen und Alternativen und da muss ich sagen: Schuster bleib bei deinen Leisten. Wenn ich nichts von Chemie verstehe, weil ich Physiker bin (leider meiner Erfahrung nach bei Physikern der Normalfall) dann sollte ich den Mund halten. (mehr …)

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Kapitalismus

Nachdem mein alter Blogeintrag über den Kommunismus eine neue Diskussion entfachte, dachte ich mir gebe ich meinen Senf zum Gegenteil, dem Kapitalismus. Nach Wikipedia wurde der Begriff erstmals um 1842 in der heutigen Bedeutung verwendet, bekannt geworden ist er sicher durch Karl Marx. In den Kommunistischen Staaten wurde der Begriff dann inflationär benutzt, meist sprach man vom „kapitalistischen Ausland“, was wohl heißen sollte „hier lebt ihr auf der glücklichen Insel der kein Kapitalismus die Macht hat“. Für mich klang dass immer als Zwangsabgrenzung, so wie wenn britische Politiker vom „Kontinent“ reden, zu dem sie nicht dazugehören wollen. (dazu als persönlichen Seitenhieb: tut mir den Gefallen und tretet aus der EU aus, dann steht ihr wenigstens nicht mehr im Weg, das wäre dann wenigstens konsequent, seit Magret Thatcher geht mir die englische EU-Politik mit ihrer Sonderrolle auf den Senkel). (mehr …)

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Die Sache mit den Cubesats

Letztes Jahr gab es eine Steigerung der Cubesat Starts um 40%. Cubesats wurden 1995 geschaffen, als eine standardisierte Plattform für Kleinstssatelliten. Sie wiegen maximal 1 kg und sind würfelförmig mit Abmessungen von 10 x 10 x 10 cm. Für komplexere Projekte kann man auch vielfache dieser Größen nehmen, so hat Planetlabs z.b 3U Einheiten von 10 x 10 x 30 cm Größe für ihre Satelliten gewählt. Erstaunlich ist wie viel man heute miut solchen Minisatelliten machen kann. Einschränkender als die Masse ist meistens die geringe Größe: Das Volumen/Gewichtsverhältnis liegt bei größeren Satelliten meist bei 4-5 dm³/kg, hier ist es nur bei einem 1 dm³/kg. Das limitiert vor allem die Stromversorgung durch Solarzellen bei nur 0,01 m² Fläche (bei üblichen Wirkungsgraden sind das maximal 3 Watt). (mehr …)

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Mit der V-2 ins All

Vor einiger Zeit hat mir Michael K. diesen Link zur BBC geschickt, In ihm geht es um die Möglichkeit, dass man die A-4 (besser bekannt unter der Bezeichnung V-2) benutzen konnte um eine Person ins All zu schicken. Als Mittelstreckenrakete würde es nicht in den Orbit reichen, doch für einen suborbitalen Hüpfer in jedem Fall. (mehr …)

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Mein Ariane 6 Vorschlag

Wie schon geschrieben sehe ich keine Notwendigkeit für eine Ariane 6. Es gibt allerdings einen Grund, der für eine neue Rakete spricht: Man kann die Fertigung effizienter gestalten. Technologien wandeln sich und neuere können preiswerter als alte sein. Wichtig ist auch, dass man mehr zentralisieren kann. Ariane 5 wird in zwölf Ländern mit 20 Fertigungsstätten hergestellt. Solange sie mit den eingeführten US-Trägern konkurrierte, war dies kein Problem. Auch Atlas und Delta bestehen aus Stufen unterschiedlicher Hersteller und ihre Bauteile kommen aus den ganzen USA. Russlands Träger werden dagegen von einer Firma (früher: Kombinat) gefertigt und SpaceX hebt hervor, dass sie vieles „In House“ entwickeln und bauen. Eine neue Rakete bietet die Möglichkeit, in der Produktion vieles zu verschlanken und zusammenzufassen. (mehr …)

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