Intel und Stalin

Ja an Stalin wurde ich bei der Recherche für meinen neuesten Artikel erinnert. Nun ist ja Stalin für allerlei Scheußlichkeiten bekannt, doch ich meine etwas besonderes, das war das man unter seiner Zeit gerne die Geschichte zurecht gebügelt hat. Da gab es Photographien bei denen unter Stalin unbeliebte Personen herausretuschiert wurden, Manchmal amateurhaft, so fehlten die Köpfe aber die Füße waren noch zu sehen. Verzichten konnte man auf die Fotos nicht den es waren meistens welche wo auch Lenin drauf war. Stalin selbst sorgte dafür dass seine Rolle während der Oktoberrevolution (die eine eher kleine war) hervorgehoben wurde. So bekam er ein Schauspieler der ihm ähnlich sah eine Rolle in einem Film von Eisenstein wo das Winterpalais gestürmt wurde – in Wirklichkeit war Stalin da nie dabei. Im Zuge der Säuberungen mussten dann auch Personen von Fotos weichen. Ein extremes Beispiel findet sich weiter unten wo drei Personen aus dem Bild „verschwinden“. (mehr …)

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Des Rätsels Lösung …

Ich dachte eigentlich nicht, das mein letztes Rätsel so schwierig ist. Vor allem wenn man regelmäßiger Blockleser ist und bemerkt hat das ich in den letzten Wochen einen Artikel über den 8008 und 8080 verfasst habe. Da dachte ich mir müsste es offensichtlich sein, das man vielleicht mal bei den anderen frühen Prozessoren den Befehlssatz anschaut, da könnte ich ja dann gerade am Artikelschreiben sein (ich erwähnte ja das ich beim Recherchieren drauf kam). Vielleicht lag es auch an der etwas satirischen Formulierung, oder ihr seid allgemein Rätsel überdrüssig oder von Rätseln überfordert die man nicht mit einer Google-Abfrage lösen kann. (mehr …)

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Buchkritik: H.G. Wells: Die Zeitmaschine


Heute mal eine Buchkritik zu einem „ganz neuen“ Buch. Es ist gerade mal lächerliche 120 Jahre alt. Aber da ich es gerade noch mal durchgelesen habe und mir dazu doch einige einfällt trotzdem eine Buchkritik. Es ist H.G. Wells Roman die Die Zeitmaschine . Mit ihm verbindet mich die Erinnerung an dem frühesten Film, den ich im Fernsehen sah. (bzw. an den ich mich bewusst erinnere) Wie alt ich war weiß ich nicht mehr, aber nicht sehr alt. Wir waren als Familie in unserem Ferienhaus und machten nach dem Mittagessen einen Spaziergang. So um drei oder vier sollte eben jener Film im Fernsehen laufen und es sah so aus, dass wir nicht rechtzeitig heimkommen würden. Ich lief voraus, hängte bald den Rest der Familie ab und muss irgendwo aber falsch abgebogen sein. Schließlich fragte ich jemand der campierte nach dem Weg und der war nett genug mich zu unserem Ferienhaus zu chauffieren. Der Film hatte schon angefangen und ich war auch ganz gebannt bis der Rest meiner Familie zurückkam, die sich Sorgen machte und es ein ziemliches Donnerwetter gab das nicht besser wurde dadurch dass ich mich hatte chauffieren lassen. Damals gab es bei Aktenzeichen XY eine Menge Fälle von Morden bei Anhaltern ….

Aber kommen wir zu dem Buch. Das Buch hat einige Unterschiede zu den beiden Verfilmungen. Die sind beide im Kern eine Liebes- und Actiongeschichte. Das Buch ist in der Hinsicht langweiliger aber es ist gesellschaftskritischer. Der Roman wird geschrieben von einem der Gäste des Zeitreisenden der niemals mit dem Namen genannt wird. Er gibt die Ereignisse wieder, die er als Gast sah und dann die die der Zeitreisende erzählt hat. Zuerst sind beide Teile noch identisch. Der Zeitreisende führt logisch aus, das wir uns in allen drei Raumdimensionen bewegen können, nicht aber in der Zeitdimension. Das ist im Roman noch logischer als heute. Die allgemeine Relativitätstheorie ist noch unbekannt und Flugzeuge auch nicht. So verweist er als Beispiel dafür dass der Mensch sich nicht in der Höhe bewegen kann – zumindest nicht ohne technische Hilfsmittel und die Zeitmaschine wäre eben ein solches Hilfsmittel für die vierte Dimension. (mehr …)

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Die Miniraumsonde zum Kuipergürtel

In knapp einem Monat am 14.7. fliegt New Horizons am Pluto vorbei. Einen Monat davor ist sie noch 40 Millionen km vom Pluto entfernt und er nur einige Pixel groß. Dabei ist die Raumsonde seit über 9 Jahren unterwegs. Das zeigt deutlich das Dilemma von Vorbeiflugsonden, nachdem die großen Ziele alle schon mal passiert wurden: Die noch nicht besuchten Ziele sind klein und sie sind weit weg. Das bedeutet: lange Reisezeiten, schneller Vorbeiflug nur wenig Zeit wo das Ziel so groß ist dass man auch einen  wirklichen Erkenntnisgewinn hat. Die letzten Vorbeiflüge waren daher auch nicht zum Erkunden vorgesehen sondern zum Sammeln von Proben (Stardust) oder zum Absetzen eines Impaktors (Deep Impact). Ich vermute wenn New Horizons ein paar Jahre später nachdem Pluto der Planetenstatus entzogen wurde zur Genehmigung angestanden wäre – die Wahl wäre anders ausgefallen. So war es aber die Sonde zum letzten noch nicht erforschten Planeten, dem einzigen den ein Amerikaner entdeckt hat. Schon für New Horizons II die den Uranus passieren sollte und billiger als New Horizons gewesen wäre und bei Uranus anstatt Tage über Monate hätte beobachten können reichte es nicht mehr. Der Vorbeiflug an einem Kuipergürtelobjekt ist in etwa vergleichbar eine, Vorbeiflug von Voyager an einem der kleineren Eismonde von Saturn – Die Passage ist in einer, maximal einigen Stunden vorbei. In der Zeit gilt es die meisten Daten zu sammeln.

Trotzdem will ich mich des Themas annehmen und mal skizzieren wie Raumsonden zu Objekten des Kuiper Gürtels aussehen können. Die Problematik ist recht einfach: (mehr …)

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