Raketen die es geben könnte – Teil 1

Schon in der Anfangszeit der Raumfahrt wurden immer wieder neue Raketen durch Kombination existierender Stufen gebaut. Das reicht von Scout bis Connestoga, dazu kommen Oberstufen, die auf mehreren Raketentypen flogen, wie Agena und Centaur. Eine mit der damaligen Technik durchaus mögliche Rakete wäre eine Saturn 5 mit einer Centaur (die Version für die Titan 3E) als zusätzliche Stufe. Für Mondmissionen wäre das nicht verwendbar, aber für Flüge zum Jupiter hätte das die mögliche Nutzlast stark erhöht. Da die Raketen schon fertig und bezahlt waren, wäre es sinnvoller gewesen damit richtig schwere Raumsonden zu starten, statt sie ins Museum zu stellen. (mehr …)

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Konkurrenz belebt das Geschäft

Diese Woche gab es zwei neue Bekanntmachungen von Vorschlägen für das CRS-2 Programm. Es gab ja schon die Bekanntgabe von Boeing sich mit einem umgebauten CST-100 zu beteiligen. Die beiden neuen sind durchaus innovativer. Sierra Nevada will ihren Dream Chaser unbemannt einsetzen und gegebenenfalls durch ein angedocktes, nicht wiederverwendbares Modul für sperrige Fracht ergänzen. Pro Flug sollen 5500 kg hoch und bis zu 1750 kg runter transportiert werden.

Lockheed Martin hat das umgesetzt, was ich immer für das ATV vorschlug: Servicemodul und Druckmodul zu trennen. Ein „Jupiter“ genanntes Gefährt wird im Orbit bleiben, ein reines Frachtmodul einfangen (wegen den CBM-Anschlüssen nimmt man dazu einen Canadararm) und dann bei der Station abliefern. Beim Abtrennen wird dann nur das Cargomodul deorbitiert. Anders als bei Sierra Nevada kann man so nur 1750 kg Müll entsorgen. Pro Flug wird diese Lösung 6500 kg transportieren. Die Lösung spart Geld, denn das Druckmodul ist der billigste Teil am Transporter. (mehr …)

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Warum ist Abnehmen so schwer?

Nun auf die Frage gibt es etliche mögliche Antworten. die die man am häufigsten hört, ist die evolutionstheoretische. Für den größten Teil der menschlichen Geschichte war die Nahrungsversorgung unregelmäßig. Als die Menschen noch Jäger und Sammler waren, war es wichtig wenn es etwas zu essen gab Vorräte anzulegen. Konservieren konnte man nicht, so waren die Vorräte die Speckschichten am Körper. Je nach Autor ist daher der menschliche Körper so gepolt, möglichst viel zu essen ohne die Rückkopplung zu geben, „Es reicht“ oder man setzt bei Hunger eine solche Kaskade an Alarmsystemen in Gang die einen bewegen sollen etwas zu essen. So ganz kann ich der Argumentation nicht folgen, denn auch dieses System muss einen „Stopp-Regler“ haben um ein Zunehmen über ein Maß zu verhindern bei dem die Gesundheit leidet. Nicht nur Unterernährung auch zu viel Übergewicht ist nicht gesund und daher sollte es eine Regulation geben die wir ja auch in anderen Bereichen kennen. (mehr …)

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Kann man schwarze Löcher zur Energiegewinnung nutzen? – Teil 2

Im gestrigen Aufsatz habe ich erläutert was man bisher über schwarze Löcher weiß und das nicht alle schwarzen Löcher wirklich schwarz sind, sondern kleine schwarze Löcher wieder Energie abgeben. Die Nutzung von schwarzen Löchern zur Energiegewinnung wird wohl für absehbare Zeit aber Utopie bleiben – zumindest was schwarze Löcher angeht, die natürlichen Ursprungs sind. Das nächste schwarze Loch aus einer Sternenleiche, das wir kennen, ist immerhin noch rund 1000 Lichtjahre entfernt – das ist doch eine sichere Distanz, aber auch unerreichbar. Und ob es die von Hawking propagierten Minilöchern gibt, ist offen und wenn, dann weiß keiner, wie man eines entdecken kann (sie sind so klein, dass auch ihre Gravitationskraft klein ist).

Nun gibt es aber noch künstliche schwarze Löcher. Nach der speziellen Relativitätstheorie kann ein schwarzes Loch jeder Größe entstehen, wenn auf kleinstem Raum genügend Materie oder Energie zusammen kommen. So gab es nicht wenige Befürchtungen, dass der neue Beschleunigerring beim CERN zahllose schwarze Löcher erzeugen kann, da zwei Teilchen wenn sie nach Durchlaufen des Beschleunigerrings zusammenprallen schon genügend Energie haben um eines zu bilden. (mehr …)

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Energie gewinnen aus schwarzen Löchern? – Teil 1

Schwarze Löcher haben eine mythische Ausstrahlung. Schon der Begriff klingt toll. Eines der ersten Astronomie Bücher das ich gelesen habe hieß so und stammte von Isaac Assimov und es gab mal einen Spielfilm der so hieß, Daneben spielen sie ja immer Rollen in Science Fiction filmen. Schwarze Löcher versprechen – zumindest in der Theorie – den zweithöchsten Energiegewinn von bis zu 50% der Energie der in der Materie drinsteckt (nach E=mc²) (nach der Vernichtung von Teilchen mit Antiteilchen mit 100%), etwa 15-mal mehr als man durch Kernfusion und über 200-mal mehr als man durch Kernfission gewinnen kann. Ein Schwarze-Löcher Kraftwerk würde also 200 Kernkraftwerke ersetzen.

Doch warum dem so ist, dazu erst mal eine kurze Geschichte der Schwarzen Löcher. Auf Körper, die diese Eigenschaften haben, kam man erstmals vor 100 Jahren als Karl Schwarzschild sich einigen Vorhersagen der speziellen Relativitätstheorie widmete. Schwarzschild erkannte: Ist ein Körper hinreichend klein, so übersteigt die Fluchtgeschwindigkeit an der Oberfläche die Lichtgeschwindigkeit. Da diese die höchste erreichbare Geschwindigkeit überhaupt ist, kann nichts on dem Körper entkommen nicht mal Lcht. Er erscheint also absolut schwarz. (mehr …)

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