Das ideale Ionentriebwerk für die „All-Electric Satellites“

Nun beginnen sie also ihre Reise die „All Electrric“ Satelliten. Nun wären wir aber nicht im „Wir-Wissen-Es-Besser“ Blog wenn ich nicht da was zu kritisieren hätte. Es geht um die eingesetzten Ionentriebwerke des Typs XIPS der Boeing Satelliten. Mit einem spezifischen Impuls von 3500 s (US-Einheit) sind sie für die Aufgabe nämlich nicht optimal. Dazu erst mal eine kleine Einführung in die Technologie. Es gibt drei grundlegende Typen. Am vergleichbarsten mit dem chemischen Antrieb ist der elektrothermische Antrieb. Hier wird ein Arbeitsgas durch einen Lichtbogen in ein Plasma umgewandelt. Das Plasma hat eine hohe Geschwindigkeit durch die hohe Temperatur. Der Wirkungsgrad dieser Typen ist relativ gering (als Wirkungsgrad definiert man die Energie die im Antriebsstrahl steckt getilt durch die aufgenommene Energie des Triebwerk. Bei lagerfähigem Arbeitsgas ist auch die Ausströmgeschwindigkeit gering. Die elektromagnetischen Triebwerke versuchen diesen Nachteil zu kompensieren indem sie das Plasma durch ein Magnetfeld beschleunigen. Die meisten Triebwerke gehören heute zu den Elektrostatischen Triebwerken. Bei diesen werden die Ionen nicht durch einen Lichtbogen erzeugt sondern durch andere Methoden wie Elektronenbeschuss oder Hochfrequenzfelder. Die Ionen werden dann durch ein Magnetfeld oder elektrisches Feld beschleunigt. Diese Typen haben relativ hohe Ausströmgeschwindigkeiten und Wirkungsgrade. Zu dieser Gruppe gehören auch die XIPS Antriebe. Je nach Ionisierung und Beschleunigung kann man außer diesen drei Kategorien zahlreiche Untertypen unterscheiden. Wie Hall-Effekt oder Kaufmann Triebwerke. Mehr über das ganze in einem eigenen Aufsatz. (mehr …)

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Walhalla und die Sache mit der Hymne

Nun kommen gerade die beiden nächsten Teile der „Deutschland-Saga“. Ich hatte mich mal schon damit beschäftigt insbesondere damit, dass die Sendung ein australischer Professor moderiert, der in England arbeitet. aber so langsam sehe ich den Vorteil des „Blicks von Außen“. Man lernt immer was hinzu. In der letzten Sendung z.B. das Deutschland das „most popular Country of the World“ ist, zumindest nach einer BBC-Internetumfrage. Nun ja woanders möchte ich auch nicht leben, nur das Wetter im Winter ist nicht so toll.

Diesmal ging es um das Volk der „Dichter und Denker“ – nein, das haben wir uns nicht selbst zugeschrieben, sondern nach der Sendung eine Madame de Stael, nach Wikipedia scheint der Begriff mehrere Väter zu haben. Besonders dreist scheint sich Thüringen als Land der Dichter und Denker zu bezeichnen – wohl verkennend, dass die meisten der „Dichter und Denker“ woanders geboren sind wie Schiller oder Gothe. Wenn ich so nachdenke könnte man das sicher auch von Schwaben behaupten – Schiller, Hegel, Mörike, Kerner, Hauff, Hegel, Hölderlin, Hesse, Jünger  .. (mehr …)

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