Kleines Update

Seit einigen Monaten nimmt sich Christian Schütt den Raketenaufsätzen an und korrigiert da Rechtschreib- und Interpunktionsfehler. An dieser Stelle herzlichen Dank für diese Fleißarbeit!

Nun bekam ich heute die SpaceX Sachen zurück und weil ich in der Zwischenzeit da auch was geändert habe, kam ich in den Bredouille. Da ich viel auch im Fließtext reingefügt habe und nicht nur unten erweitert, dachte ich daran das es besser wäre, er geht noch mal drüber. Aber damit sich das lohnt, wollte ich nochmals alles nachprüfen und siehe da. Es gibt was neues. (mehr …)

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Enthält Spinat viel Eisen?

So, weiter bei den Fragen zur Ernährung. Heute geht es um ein Gemüse mit „Blub“.

Beginnen wir mit einem Klassiker der Ernährungsirrtümer, nämlich der das Spinat viel Eisen enthält. Das war so bekannt, dass Seemann Popeye seine übermenschlichen Kräfte sogar aus dem Genuss von Spinat bezog. (mehr …)

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Möglichkeiten für den ISS Ausbau

Wenn tatsächlich mal CST-100 oder Dragon einsatzbereit sind. Dann gibt es eine neue Herausforderung für die ISS-Planer. Dann könnte die Besatzung nämlich rapide ansteigen. Derzeit sind sechs Astronauten/Kosmonauten auf der ISS (eigentlich sollte man ja von Ionosphärenauten reden, denn in den Kosmos oder zu den Sternen ist noch keiner aufgebrochen). Selbst wenn die Russland eine Sojus aufgeben (mehr wird es nicht werden, denn es wäre ja blamabel, wenn man nicht mehr die eigenen astronauten zur ISS befördern kann), dann sind bis zu 10 Astronauten an Bord der ISS.

Was sind die Probleme. Also erst mal ein Platzproblem. Nicht dass die ISS eng wäre. es gibt sogar mehr Volumen als in jeder Raumstation vorher. Allerdings ist es beengt. Die westlichen Knoten haben z..B. ISS-Standardracks an den Wänden in denen Gerätschaften sind. Von 4,4 bis 4,8 m Außendurchmesser bleiben noch 2-2,5 m innen übrig und im Rahmen der Einsparungen wurde das einzige geplante Wohnmodul eingespart. derzeit haben die Ionosphärenauten hygienische Einrichtungen und Schlafkabinen verstreut über die ISS zwischen Lebenserhaltungssystemen und Forschungsapparaturen. Vor allem braucht man ja dann mindestens 4 weitere Kabinen, sicher noch eine Toilette und bei 10 Leuten vielleicht auch eine Messe. (mehr …)

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COTS und CRS – Industriepolitik anstatt Sicherheit und Kostenbewusstsein

Nun da alle COTS bejubeln, wird es mal wieder Zeit mal ein bisschen Essig in den Wein zu schütten – das ganze hätte man nämlich billiger, effizienter und früher haben können. COTS wird ja gefeiert und zwar weil es ein Festpreis-Kontrakt ist und die NASA nur Kunde ist. Das Erstaunliche was gefeiert wird, ist dass dieses Konzept tatsächlich funktioniert hat und nur 42% teurer war als geplant. (ja Festpreiskontrakt ist ein dehnbarer Begriff, wenn man 278 Millionen und drei  Flüge ausmacht und dann 396 Millionen für zwei Flüge zahlt). Auch bei OSC wird es teurer: 388 Millionen anstatt 170 Millionen.

Es folgt nun das CRS, bei dem nun 3,5 Milliarden für den Transport von 41 t Fracht bezahlt werden. Die NASA feiert auch das, weil man nun ja nur noch für Servies zahlt. Auch hier ist der Begriff dehnbar, wenn SpaceX schon vor dem ersten CRS Flug 337,5 Millionen Dollar erhalten hat, also soviel wie zweieinhalb Füge kosten. Welche Services sind denn „nichts transportiert“? Mal sehen wenn es einen Fehlstart gibt ob dann tatsächlich umsonst nachgeliefert wird. (mehr …)

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Ist destilliertes Wasser giftig?

In den Medien hört man immer wieder, dass destilliertes Wasser nicht getrunken werden soll, weil es die Zellen zum Platzen bringt. In der Tat passiert dies mit Zellen im Reagenzglas so. Der Mechanismus beruht auf dem osmotischen Druck. Damit ist Folgendes gemeint: Enthält eine Zelle einen gelösten Stoff, so ist Wasser bestrebt, diesen Konzentrationsunterschied auszugleichen. Die Zellmembran ist durchlässig für Wasser, aber nicht für die meisten Stoffe, die sich in den Zellen befinden. Sonst würden die Körperzellen diese leicht verlieren. Nun ist die einzige Möglichkeit für den Konzentrationsausgleich, dass Wasser in die Zellen einströmen. Dadurch bauen sie einen Druck auf, der Druck führt dazu, dass Wasser aus den Zellen herausgedrückt wird und ein Gleichgewicht wird erreicht, wenn das zum Ausgleich der Konzentration hereinströmende Wasser und das durch den Druck herausströmende Wasser sich ausgleichen. Hält die Membran dem nicht stand, z.B. weil die Konzentration innen zu hoch ist, so platzt sie. Liegt der andere Fall vor, (außen gibt es mehr gelöste Stoffe als in der Zelle) so verliert die Zelle Wasser, sie trocknet aus. Das wird bei der Konservierung in Salzlake praktisch genutzt. Bei toten Lebensmittel und isolierten Zellkulturen ist dies so beobachtbar. (mehr …)

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