Kleinvieh macht auch Mist

Ihr wisst ja, ich bin ein Ionentriebwerk-Fan. Ich denke pragmatisch und sie sind verfügbar, haben das Potential viel Treibstoff einzusparen und sie teilen etwas mit Unix/Linux: Sie sind die Triebwerke/das Betriebssystem der Zukunft – und das schon seit 40 Jahren ….

Also Zeit sie behutsam einzuführen. Da fiel mir wieder etwas ein. Heutige Planetensonden haben eine sehr großzügige Stromversorgung. Sie muss dem Rechnung tragen, dass alle Systeme zur Stromversorgung im Laufe der Zeit weniger Leistung liefern und vor allem alle Fälle abgedeckt werden müssen, also z.B. der Betrieb mehrerer Instrumente zur gleichen Zeit und eine Dehnung des Körpers. Während des Flugs zum Planeten ist eine Raumsonde aber weitgehend inaktiv und die Instrumente abgeschaltet und es gibt kaum Kommunikation mit der Erde – die nicht benötigte Leistung liegt brach. (mehr …)

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Schnürsenkel, Wissenschaft im Fernsehen, Computer und der neue Kindle

Heute mal wieder ein Kurzweilliger Blog über Dinge die mir so auffielen. Das erste sind Schnürsenkel. Seit ein paar Jahren wechsle ich bei jedem neuen Paar Schuhe die Schnürsenkel aus. Ich weis nicht was da die Industrie getreten hat, aber alle Schnürsenkel die dran sind, sind zu lang. Man muss die Schlaufen irgendwo reinstopfen, damit man nicht auf die tritt und sie aufgehen oder den Knoten zuziehen. Also habe ich begonnen Schnürsenkel zu kaufen und selbst auszuwechseln. Die Beschriftungen auf den Packungen geben mir sogar recht. Gestern waren es neben dem Fernsehgucken drei Paar. Jeweils 6 Ösen pro Schuh. Da benötige ich nach den Angaben auf der Schnürsenkelverpackung 90 cm lange Senkel. Drin waren welche von 120 cm Länge. Damit war ich am Samstag Abend neben dem Schauen von Wetten Dass beschäftigt. (mehr …)

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Der überflüssigste Preis / Steve Jobs

Als ich mit meinem ersten Studium anfing, gab es gleich in der ersten Woche ein Ereignis. In einem MPI Institut, einen Steinwurf entfernt von der Uni, bekam ein Doktor den Physik-Nobelpreis und zwar, das ist heute schon eine Ausnahme, alleine und als noch recht junger Forscher. Natürlich wurde uns in der Experimentalphysikvorlesung versucht zu vermitteln, worum es ging, doch da dies einen Bereich berührte, der in der Schule nicht vermittelt wurde, habe ich davon nichts verstanden. Immerhin, fiebere ich seitdem in der ersten Oktoberwoche, wer diesmal den Nobelpreis bekommt und für was. Früher war das auch deswegen interessant, weil noch mehr Deutsche darunter waren, auch weil die Forschung mehr gefördert wurde. (mehr …)

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Alternativen zu Plutionium in RTG

Wenn eine Raumsonde ins äußere Sonnensystem aufbricht, benötigt sie eine Stromversorgung die unabhängig von der Sonnenstrahlung ist, die immer weiter abnimmt. Derzeit ist dies noch immer ein RTG, bei dem Thermoelemente einen Teil der Zerfallswärme von Plutonium-238 in Strom umwandeln. Es gibt Alternativen wie Kernreaktoren oder Solarzellen, doch darum soll es in diesem Beitrag nicht gehen, sondern um eine Alternative zu Pu-238 als Element für die RTG. (mehr …)

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Die Bahn

Ich war nun ja wieder mal in Nesselwang, wo wir unser Ferienhaus haben. Ohne Auto komme ich da nur per Bahn hin und wie bei dem letzten Mal dauerte es eine Stunde länger als geplant. Es ist schon chronisch: Wie beim vorletzten Mal geht es schon in Stuttgart los, wo der Zug 8 Minuten verspätet ankam. Auf der Alb hielt er dann an und in Ulm waren es dann 20 Minuten Verspätung – und der Anschlusszug weg. Das ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Von vier der letzten Fahrten war es so, dass bei dreien ich den Anschluss versäumte und zwar immer in Ulm. Auf dem Rückweg gab es das in den letzten 11 Jahren nur zweimal. Einmal bei wirklich schlechtem Wetter (20 cm Neuschnee) und einmal wegen eines Zugunglücks auf der Strecke. Aber das der Zug in Stuttgart verspätet ankommt und auf der Alb dann noch bummelt ist schon fast normal. (mehr …)

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