Virenschutz und wie ich es damit halte Teil 2

So, nun geht der Gastblog von Frank weiter. Der Text schließt sich an den ersten Teil an:

Damit stellt sich die nächste Frage: in wie weit sind die Laborbedingungen der Tests für mein Nutzerverhalten und damit mein persönliches Risiko eigentlich repräsentativ?

Ich hab in der vergangenen Jahren auf verschiedenen Rechner unterschiedliche Virenschutzsoftware genutzt. Kostenpflichtige als auch kostenlose. Ich konnte nicht feststellen, ob ich durch ein Programm besser geschützt war als durch ein anderes. Aber das ist natürlich auch stark vom Nutzerverhalten abhängig. Eindeutig nachvollziehbar war, dass die Programme die Rechner unterschiedlich stark belasten und damit verlangsamen. Deutlich wurde der Unterschied auf verschiedenen Rechnergenerationen. Derzeit nutze ich einen 4 Jahre alten PC mit Dualcore Prozessor und ein Notebook mit aktuellem i7 Prozessor. Der Unterschied fällt besonders beim Booten auf und der Zeitdauer, bis das Gerät dann wirklich einsatzfähig ist. Aber auch hierbei sind für mich 10 Sekunden kein wirkliches Kriterium. Da ich die Rechner nur für Büroarbeiten und Internet nutze, kann ich natürlich keine Aussage treffen, ob z.B. bei Spielen ein merklicher Leistungsverlust auftritt.
Trotz des erheblichen Leistungsunterschiedes der beiden Rechner ist kein bedeutender Unterschied in der Verlangsamung durch verschieden Antivirenprogramme feststellbar. (mehr …)

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Virenschutz und wie ich es damit halte 1

Heute zur Füllung meines Urlaubs mal ein Gastbeitrag von Frank:

Immer wieder stößt man beim Lesen diverser Computerzeitschriften auch auf Tests von Virenschutzprogrammen. Beim Vergleich dieser Tests fiel mir auf, dass die Tester zu teilweise erheblichen Bewertungsunterschieden kommen. Ein Produkt, das in der einen Zeitschrift hoch gelobt wird versagt in der anderen völlig, ein anderes, das nur mittelmäßig bewertet wird gilt auf einmal als Lösung erster Wahl. Bei mir haben diese Tests jedenfalls mehr Verwirrung als Klarheit geschaffen. Auch ein Blick in diverse Nutzerforen war nicht sehr erhellend. Die Diskussion wurde ehr emotional geführt und welcher Nutzer hat schon die Möglichkeit wirklich objektiv zu testen, welches Produkt vermeintlich gut und welches schlecht ist? Es geht mir auch nicht darum, eine Bewertung der am Markt befindlichen Produkte vorzunehmen. Da muss ich ganz klar auf die einschlägigen Testberichte verweisen. Dazu bin ich auch gar nicht kompetent und in der Lage. Also hab ich versucht, mir die Hintergründe etwas zu erhellen, um zu einer für mich hinreichenden Lösung zu kommen. Damit wendet sich dieser Artikel an den interessierten Laien, der ebenfalls eine sinnvolle Lösung für seine Daten sucht und vielleicht auch verunsichert ist. Auch ich bin selber 2 oder 3-mal Opfer eines Virus geworden, was aber ohne schlimme Folgen für mich blieb. Meine Daten waren extern gesichert und die Fehlfunktionen des PC willkommener Anlass sich mit der Sache mal genauer zu befassen. Das ist allerdings schon einige Jahre her und heute ist die Situation bei mir auch eine andere als damals. Heute kann ich nicht mal eben einige Stunden damit verbringen den PC wieder zu richten. Auch sind die Datenmengen erheblich größer geworden. Waren es früher nur ein paar Textdateien, geht es heute um einige GB diverser Daten, die nicht so leicht wiederherzustellen oder neu zu beschaffen sind. Auch habe ich heute nicht mehr nur einen PC sondern zeitweise mehrere, die gemeinerweise auch noch untereinander vernetzt sind. Hinzukommt, dass ich natürlich vermeiden will via Netzwerk, USB Stick oder sonstigem Datenträger zur Verbreitung von Schadprogrammen beizutragen. Sehr wichtige Texte (Hausarbeiten usw.) hab ich früher sogar nach jedem größeren Bearbeitungsfortschritt ausgedruckt um sie im unwahrscheinlichsten aller Katastrophenfälle neu abtippen oder scannen zu können. Das will und kann ich heute natürlich nicht mehr so handhaben. Virenschutz und damit eng verbunden Redundanz in Form von Sicherheitskopien sind heute unvermeidlich. (mehr …)

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Gagarins Flug

Heute jähren sich zwei historische Daten in der Raumfahrt: Vor dreißig Jahren startete die erste Raumfähre Columbia zu ihrem Jungfernflug mit Bob Crippen und John Young und vor fünfzig Jahren war es Gagarins erster Raumflug.

Ich will mich mit dem ersten beschäftigen und wenn die Shuttles ausgemustert sind auf diese zurückblicken.

Bis heute gibt es sehr wenig Material über den Flug von Gagarin. Das meiste wurde erst nach der Öffnung der Sowjetunion bekannt. Das wohl spektakulärste, neben einigen kleineren Vorkommnissen, wie dem Verlust des Bleistifts in der Schwerelosigkeit, war, dass sich die Landekapsel der Wostok beim Wiedereintritt nicht vollständig von der Serviceeinheit löste und noch mit einer Leine verbunden war und so am Anfang des Wiedereintritts um den gemeinsamen Schwerpunkt torkelte. Erst die Hitze durchtrennte die Verbindung. Gottseidank war die Landekapsel als Kugel mit einem die ganze Oberfläche bedeckenden Hitzeschutzschild ausgelegt, sodass sie keinen Schaden nahm. (mehr …)

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Stöchiometrie bei Raketen

Fangen wir mal an zuerst mal das böse Fremdwort zu erklären: Stöchiometrie. Gemeint ist damit die Berechnung der Verhältnisse der bei einer Reaktion beteiligten Substanzen, damit diese vollständig umgesetzt werden. Nehmen wir mal die Verbrennung von Wasserstoff und Sauerstoff als ganz einfaches Beispiel. Die Reaktionsgleichung lautet:

2 H2 + O2 ? 2 H2O.

Ein Mol Wasserstoffmolekül (H2) wiegt 2 x 1 g, ein Mol Sauerstoff (O2) 2 x 16 g. Das Verhältnis für eine vollständige Umsetzung liegt also bei 4 zu 32 oder 1 zu 8. Liegt es höher, z.B. bei 10 zu 1 so wird ein Teil des Sauerstoffs nicht umgesetzt. Ist es niedriger z.B. bei 6 zu 1, so wird ein Teil des Wasserstoffs nicht umgesetzt. (mehr …)

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Die Ariane 5 Mondrakete

Muss es immer was neues sein? Also wenn die ESA die Industrie fragt, bekommt sie ja immer die Antwort „Ja“. Warum auch nicht, wenn sie einen Handwerker nach einer Meinung fragen, wie man ihr Wohnzimmer neu einrichten könnte, dann bekommen sie von vielen auch ein Angebot das im oberen Bereich der Möglichkeiten liegt.

Wenn mal wieder die Pläne für Mond- und Marsmissionen aufkommen, dann möchte ich auch eine besteuern. Warum immer eine neue Trägerrakete erfinden? Viel Geld in deren Entwicklung stecken, wenn sie doch nur wenige Starts absolvieren wird? Hier eine Idee, wie sich die ESA beteiligen könnte – mit einer Ariane Mondrakete, aufgebaut aus der Ariane 5. (mehr …)

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