Das Elektroauto – zum Dritten
Er geistert durch die Gazetten und war auch schon im Fernsehen zu sehen: Der Think City, ein norwegisches Elektroauto mit 180 km Reichweite und 100 km/h Spitze. Gerade dieses Top-Modell…
Er geistert durch die Gazetten und war auch schon im Fernsehen zu sehen: Der Think City, ein norwegisches Elektroauto mit 180 km Reichweite und 100 km/h Spitze. Gerade dieses Top-Modell…
Wie bereits angekündigt war es in der letzten Woche still um den Blog. Das liegt daran, dass ich letzte Woche (und auch noch zu Beginn der nächsten Woche) extern arbeite.…
Nach knapp 4 Wochen ist es nun endlich im Handel. Mein erstes Buch über das Gemini Programm. Es war ein hartes Stück Arbeit und unterscheidet sich von meinen Webartikeln in…
Heute mal wieder ein längerer Beitrag getreu dem Motto "Da haben wir mal wieder was gelernt". Es geht um eine Klasse von Instrumenten, die unbemerkt eine Blüte erlebt hat: Abbildende Spektrometer.
Zuerst einmal eine Erklärung was Spektroskopie ist: Es ist die Aufspaltung von elektromagnetischen Wellen nach ihrer Frequenz in einzelne Messwerte. Das ganze kann man bei allen elektromagnetischen Wellen machen, von Gammastrahlen bis hin zu Langwellen. Ein Radio ist z.B. ein Spektrometer für UKW Wellen. Sie selektieren einen Bereich durch die Wahl der Frequenz und würden sie durch alle Frequenzen durchgehen und dabei jeweils die Lautstärke in der Y Achse notieren (die X Achse ist für die Frequenz bestimmt) so hätten sie ein Spektrogramm.
Nun die Instrumente die ich nun bespreche arbeiten im sichtbaren Licht und im Infraroten. Die Sonne sendet Strahlung dieser Wellenlänge aus und schon im Spektrum des Sonnenlichts findet man Einbrüche – scharf begrenzte Linien. Diese entstehen, weil Atome in der Korona und Photosphäre der Sonne Energie aus dem Licht aufnehmen und dabei Elektronen von einer Bahn auf eine andere springen. Jede Wellenlänge entspricht einer Energie und weil diese Sprünge nur von einer Bahn zur anderen gehen, aber nie in den Zwischenraum dazwischen, wird nur Energie einer bestimmten Wellenlänge absorbiert (analog wie wenn sie einen Ball genau in einem Basketballkorb versenken wollen – dazu muss er genauso so hoch wie der Korb geworfen werden – zu wenig und er erreicht den Korb nicht, zu viel und er prallt am Schild ab.)
Heute morgen startete es plangemäß, der erste ATV, getauft Jules Verne. Fertiggestellt wurde er schon vor einiger Zeit und ursprünglich sollte er schon letztes Jahr starten. Die Verschiebung liegt nicht an der ESA sondern dem schleppenden Ausbau der ISS: Hauptaufgabe des ATV ist es die ISS zu versorgen und da er viel leistungsfähiger als die bisherigen Progress Transporter ist braucht man ihn erst wenn die ISS von mehr Personen bemannt ist als die derzeitige 2-3 Mann Stammbesatzung. Das dürfte nun bald der Fall sein, nachdem zuerst im Oktober der europäische Verbindungsknoten (von der NASA Harmony getauft) gestartet wurde an den nun nach und nach weitere Labore angekoppelt werden. Den Start machte Columbus, beim nächsten Shuttle Flug kommt das japanische Kibo Modul dazu.