Wer programmiert den Apollo Computer?

Diese Frage scheint eine sehr triviale zu sein. Doch es gab eine lange Diskussion als sie damals aufkam. Zur Erklärung muss man in die Zeit zurückblicken: Computer waren damals große Monster die in Schränken saßen, weitere Schränke nahmen Magnetplatten oder noch häufiger Magnetbandgeräte auf. Eingaben gab es auch per Lochstreifen, Lochkarte und als modernste Neuerung per Terminal (eine Schreibmaschine, bei ganz Modernen Rechnern sogar mit Monitor). Doch diese Technik war für Apollo zu groß. Apollo setzte zwar auch einen miniaturisierten Rechner ein, aber bei den Einschränkungen an Gewicht und Masse, war seine Leistung beschränkt. Technisch gesehen bestand der AGC (Apollo Guidance Computer) aus identischen Schaltungen: Jede Schaltung war ein NOR Gatter aus 3 Transistoren und 4 Widerständen. Etwa 5000 dieser Gatter bildeten dann die Logik des Computers. Der Speicher wurde unterteilt in einen zur Laufzeit beschreibbaren Speicher und einen Festwertspeicher unterteilt. Im letzteren wurde das Programm vor der Mission durch Verdrahtung fest abgelegt. Das wesentliche war, dass der vom MIR entwickelte Computer eine Spezialanfertigung für Apollo war, den es so nicht käuflich zu erwerben gab. Er war ausgelegt auf die Bedürfnisse der Mission: Die Verarbeitung von Prozessdaten und Berechnung von Navigationsinformationen und Steuerung des Antriebs.

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Wer bestimmte, wer als erstes auf dem Mond landet?

Ich lese gerade von James Hanser die Neil Armstrong „First man„. Normalerweise lese ich auch englischsprachige Bücher ganz. Aber das waren bislang Bücher aus der „Ich Perspektive“, geschrieben von Astronauten oder Flug Direktoren. Von diesen unterscheidet sich das Buch zum einen in der Dicke und zum anderen weil es ein Historiker geschrieben hat. Das merkt man. Was interessiert einen Raumfahrtbegeisterten? Es sind die Geschichten hinter der Geschichte. Wie sieht das Training eines Astronauten aus? Wie hat er selbst den Flug erlebt? Das alles kommt in diesem Buch zu kurz. Dafür ist er auf Zahlen fixiert. Sie wollen wissen welche Schulnoten Neil Armstrong auf der Akademie hatte? Kein Problem. Das finden sie in dem Buch. Exemplarisch wird dies in der Beschreibung des Trainings für die Mondlandung. Das wäre eine Möglichkeit genau zu beschreiben wie dieses ablief, eine Simulation einmal haarklein zu erläutern. Stattdessen wird es allgemein beschrieben und mit Zahlen garniert, (wie viele Stunden verbrachte Neil Armstrong in welchem Simulator?). Die einzige Begebenheit die näher erläutert wird ist eine Auseinandersetzung von Neil Armstrong und Buzz Aldrin, als bei einer Simulation Armstrong auf die Mondoberfläche aufschlug. Daher überspringe ich in dem Buch ganze Abschnitte. Derzeit habe ich es fast halb durch und bin kurz vor dem Start von Apollo 11. Bislang fand ich es eher enttäuschend. Vor allem die technische Seite, wie die Ursache der Beinahe-Katastrophe von Gemini 8 kommt sehr kurz weg, (mehr …)

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Die Faszination eines Raketenstarts

Wie viele andere Raumfahrtbegeisterte über auf mich Raketenstarts eine gewisse Faszination aus. Zeit das zu analysieren. Zuerst einmal: Es ist nicht jeder Start. Wenn ich es an Modellen festmachen muss, dann sind es die Starts der Redstone, Titan 2, Saturn I+B, Ariane 1+2 und Atlas Agena. Auf der anderen Seite finde ich Starts der Ariane 5, Titan 4 oder des Space Shuttles nicht faszinierend und die anderen Raketen sind dazwischen.

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Verschiedene Sichten

Derzeit bin ich so ziemlich am Ende von Eugene Cernans "The last man on the moon". Das bringt mich auch gleich zu meinem Thema: Man gewinnt mehr Überblick über ein Thema, wenn man verschiedene Seiten hört. Nehmen wir mal Amerikas Weltraumprogramm in den 60 ern. Ich bin ja nicht der Fan von bemannter Raumfahrt und in der Deutschen Sprache gibt es da auch recht wenig dazu.

Ich habe mir vor Jahren, als der Film Apollo 13 rauskam, das gleichnamige Buch Apollo 13 von James Lovell gekauft. Das ist eine gute Beschreibung was dort auf dem Flug passierte, auf dem Boden und in der Kapsel. Die Vorgänge werden plastisch erzählt, die Atmosphäre nachvollziehbar. Kein Wunder dass daraus ein Film wurde. Aber es informiert nur wenig über den genauen Ablauf des Unfalls, und die Vorgeschichte des Tanks, noch über die Apollo Hardware und warum damit die Rettung möglich war.

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Warum ich gegen bemannte Raumfahrt bin….

Bemannte Raumfahrt in verschiedensten Aspekten, darum drehte es sich in den letzten Wochen hier im Blog. Teilweise wegen aktueller Meldungen, teilweise wegen Fragen die an mich gerichtet wurden. Ich will das Thema heute abschließen und erläutern, warum ich gegen bemannte Raumfahrt bin, zumindest für die ESA und DLR.

Fangen wir an mal die ESA und ihr Engagement in der bemannten Raumfahrt zu beleuchten. Was sind die aufgaben der ESA? Nun es sind:

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