Wird es die Ariane 6 wuppen?

Wenn man die Nachrichten verfolgt so scheint die ESA ja sehr optimistisch mit der Ariane 6 wieder konkurrenzfähig zu werden. Ziel sind 70 Millionen Euro Startpreis für 7 t Nutzlast. Neben höheren Produktionsziffern durch Einzelstarts und identische Booster in erster und zweiter Stufe soll auch eine Neustrukturierung des Trägersektors sein. Auch nicht-Raumfahrtfirmen sollen sich für Strukturen bewerben können und es soll nur noch 50 anstatt 150 Firmen geben.

Doch wird es klappen? Ich bin skeptisch. In der Retrospektive ist es eher erstaunlich, dass Europa bisher so erfolgreich war. An dieser stelle eine kleine Revue der bisherigen Trägerentwicklung. Europa baute die Ariane 1 als Träger für eine europäische Eigenständigkeit mit geringem technologischen Risiko. Sehr bald bekam Arianespace die nur als erste Firma nur für die Vermarktung von Trägern gegründet wurde (lange bevor in den USA man das als „private Raumfahrt“ neu erfand) Aufträge, den ersten von Intelsat. Das waren damals Vorschusslorbeeren, von denen die Firma profitierte. (mehr …)

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Eine gemeinsame Oberstufe für die Ariane 5 ME und 6

Es gibt ja Themen die sind bei mir Dauerbrenner. Eines ist der Ausbau der Ariane 5, vor allem weil ich hier deutliche technische Defizite sehe, die wenn sie gelöst wären, sicher dazu führen würden, dass man sich die Entscheidung für die Ariane 6 nochmals überlegt. Eigentlich wollte ich das ganze in die Satire und Fiction Rubrik einordnen, doch dann dachte ich – eigentlich falsch, das wäre technisch möglich und auch wirtschaftlich sinnvoll.

Also warum geht es: Derzeit laufen ja die Arbeiten für die kryogene Oberstufe der Ariane 5 an, dabei soll man schon daran arbeiten, möglichst viel in der Ariane 6 wiederzuverwenden. Nun die optimalste Lösung ist eine Oberstufe für beide Träger. Doch das ist derzeit nicht geplant. Die Ariane 5 Version wird kurz sein und 5,40 m Durchmesser haben. Die Ariane 6 wird länglicher sein und im Durchmesser kleiner. Genaueres kann man aus den Skizzen mangels Bemaßung nicht angeben, aber ableiten kann man das aus den Zeichnungen. (mehr …)

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Super Konzeption und ein Rätsel

Tja nun ist ja die Konzeption der Ariane 6 raus. und Überraschung, sie transportiert nur 6,5 t Nutzlast. Na ja so sehr verwundert es mich nicht, denn eine Rakete die nur mit Boostern von 3 bis 8 t skalierbar sein soll wie es mal geplant war ist schwer umzusetzen. Und dann dieses ausgeklügelte Design: An der ersten Stufe nicht einige Booster sondern die Booster sind zusammen in einem Gehäuse die erste Stufe.

Das wurde schon kritisiert, aber ich will es mal zusammenfassen: (mehr …)

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Manchmal schäme ich mich für das DLR

„Fremdschämen“ ist ja eines der neuen Worte die seit dem Einzug des Assozialenfern… pardon Privatfernsehens Einzug gehalten haben. Aber es trifft ganz gut das was ich empfinde, wenn ich über das DLR und die Trägerpolitik denke. Ich will mal mit der Ariane 5 anfangen. Die Europa-Rakete war vor der Gründung der Vorgängerorganisation DFVLR (1969). Bei Ariane 1 war man nach den Erfahrungen bei der Europa-Rakete vorsichtig. Das ist verständlich, da bei der der Europa der Anteil der BRD im Laufe des Projektes gravierend anstieg, obwohl man am wenigsten zur Rakete beitrug und Ariane 2-4 waren nur preiswerte Weiterentwicklung der Ariane 1. (mehr …)

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Nach dem europäischen Mondprogramm

Also da ihr mich schon nach einem Nach-Mondprogramm Einsatz der Komponenten gefragt habt, her eine mögliche Vision. Sie mag nicht besonders originell sein, aber wenn man nach einer Lösung sucht die möglichst wenige Neuentwicklungen braucht wohl eine der wenigen Möglichkeiten.

So, mal angenommen, wir hätten ein europäisches Mondprogramm durchgeführt und ein CRV und eine Ariane mit 50 t LEO Nutzlast entwickelt. Was dann? Nun sinnvollerweise geht man dann den Erdorbit an. Eine europäische Raumstation ist damit leicht umsetzbar, wobei ich ein etwas ungewöhnliches, aber sehr praktisches Konzept umsetzen müsste. (mehr …)

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