Die Optimierung einer druckgeförderten Stufe

Nachdem ich mich mit dem Thema schon theoretisch beschäftigt habe, will ich mich mit dem Thema heute praktisch beschäftigen. Welches ist der optimale Tankdruck für eine druckgeförderte Oberstufe? Dazu will ich den Tankdruck einer Oberstufe gezielt verändern und den Einfluss auf die Performance berechnen.

Herausgesucht habe ich mir die EPS mit dem Aestus-Triebwerk, weil ich von dieser Oberstufe durch die Recherche für meine Bücher viele Daten habe. Das wichtigste was für die Berechnung notwendig ist findet sich in der folgenden Tabelle: (mehr …)

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Der ESA Skandal

Seit Snowden im letzten Jahr den NSA-skandal aufdeckte rieeen ja die Negativ-Schlagzeilen nicht ab. Unsere Regierung scheint ja kein Interesse an der Aufklärung zu haben. Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass der kürzlich entlassene Generalbundesanwalt nicht mal das Abhören der Kanzlerin verfolgen wollte. Schön, das er dafür über seinen Diensteifer Journalisten zu verfolgen, gestolpert ist.

Nun hat die NSA ihr Tun ja nicht eingestellt. Aber sie bemüht sich, das Verhältnis zu europäischen Regierungen zu normalisieren indem sie den Regierungen einige Ergebnisse des Abhören zukommen lässt. Leider sind darunter fast keine Erkenntnisse in Sachen Terrorismus. Auch die letzten Attentate sei es im Zug oder auf die Redaktion der Satirezeitschrift konnten nicht durch das Abhören verhindert werden. Stattdessen gewann man sehr viele Erkenntnisse über illegale Machenschaften europäischer Unternehmen. Diese umfassen vor allem Kartellverstöße wie Preisabsprachen, aber auch Subventionsbetrug und andere Vergehen. Einige Fälle wurden im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags präsentiert und ein Abgeordneter muss die wohl der Presse zugespielt haben. Ein Fall dürfte auch für Raumfahrtinteressierte interessant sein. Es ist die Absprache zahlreicher Firmen in der Raumfahrtindustrie um der ESA Geld aus der Tasche zu ziehen für Entwicklungen die völlig unnötig und überteuert sind. (mehr …)

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Lieber nachdenken als eine neue Rakete

Ich greife mal erneut das Thema „Europäische Trägerraketenentwicklung“ im weiteren Umfeld auf. Wie aufmerksamen Bloglesern sicher bekannt wird da seit einigen Jahren über die Richtung diskutiert mit zwei gegensätzlichen Positionen von Frankreich und Deutschland. Deutschland will die Ariane 5 ME und Frankreich gleich die Ariane 6. Beim letzten Konzil hat man sich auf einen Kompromiss geeinigt – beides kommt. Das letzte Konzil war 2011, das nächste wird dieses Jahr sein und natürlich gab es im Vorfeld schon einige Meldungen dazu.

Von Deutschland ging das Signal aus: „Wir können den Ariane 6 Entwurf so nicht akzeptieren, weil da zu wenig für die deutsche Industrie drin ist“. Zypries als neue Ministerin kündigte zudem an, dass man über ein Jahrzehnt nicht mehr Geld für Trägerraketen ausgeben könnte. Das ist ein Problem, denn zum einen gibt es zwei Projekte (Ariane 5 ME und 6) und zum anderen ist selbst wenn dann Deutschland bei der Ariane 1 einsteigt der Anteil begrenzt, denn die Ariane 6 wird mehr als dreimal teurer las die ME. (mehr …)

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Muss alles so teuer sein?

So, nach einigen bloglosen Tagen heute ein neuer Blog. mit viel einfach nichts wichtiges ein oder erwähnenswertes. Ich war nicht untätig und habe in dder reihe über das Innenleben der 80×86 Reihe die beiden nächsten Prozessoren 80286 und 80386 fertiggestellt.

Irgendwie habe ich den subjektiven Eindruck, dass in letzter Zeit Raumfahrtprojekte unverschämt teuer werden. Da hätten wir Exomars. Mal geplant als ein Rover in der Art der beiden MER (die damals rund 800 Millionen Dollar zusammen kosteten) Exomars war mal mit 600 Millionen Euro geplant, das für nur einen Rover, also schon signifikant teurer als die beiden MER. Okay, etwas „Lehrgeld“ für die Entwicklung eines Landesystems muss man dazurechnen, doch in der Größe ist Exomars genauso ein Erstling für die ESA wie es die MER für die NASA war (Pathfinder als schuhkartongroßer Vorläufer kann man nicht mit den MER vergleichen). Inzwischen ist Exomars zu einem Zwei-Starts Projekt mit einem Atmosphärenorbiter und einem zweiten Lander mutiert und wird mindestens 1,2 Milliarden Euro kosten, dazu kommen noch Beiträge Russlands (Landesystem, zwei Proton Trägerraketen) und der USA (Experimente). Den Nutzen siehe ich nicht. Es gibt schon genug Raumsonden auf und um den Mars. Der Planet ist besser erforscht als alles andere. Ich würde mir für das Geld lieber eine Mission zum Saturn wünschen oder ein paar kleinere zur Venus. Eine Landesonde die Bilder macht oder ein noch höher auflösender Radarorbiter wären z.B. Missionen die ich für sinnvoller halte. Da Exomars aber seit er existiert Finanzierungsprobleme hat und auch laufend in die Zukunft verschoben wird (er sollte mal 2011/2103 starten…) würde ich das Projekt einstellen. Zumal derzeit es wieder eine Finanzierungslücke gibt. (mehr …)

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Das Ende einer Ära

In der letzten Zeit liest man etwas mehr über Ariane und Arianespace, sonst ist die Firma ja eher auf Understatement bedacht und auch die Diskussionen über träger laufen hinter verschlossenen Türen. Was für die Ariane 6 angeführt wird sind die geringere Startkosten. Nach diesem Interview kostet ein Start eines Satelliten auf der Ariane 5 100 Millionen Euro. Doch da die Größe nicht angegeben wird bleiben fragen offen, insbesondere, weil im weiteren Artikel dann auf SpaceX und Ariane 6 verweisen wird – nun hat aber die Falcon 9 eine GTO-Nutzlast von 3,5 t und die Ariane 6 soll 6,5 t erreichen. So macht das keinen Sinn. Wenn man die Umsätze von Arianespace durch die Starts teilt kommt man in einem reinen Ariane 5 Startjahr auf rund 160-170 Millionen Euro pro Start.

Dann gibt es die Auseinandersetzungen um die Ariane 6. Zum einen die über die fehlende Finanzierung und die Rolle Deutschlands. Dann gibt es noch das Interview von dem neuen Arianespace Chef Israel. (mehr …)

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