Preiswerte Alternativen zur ESA Politik

Ich habe im vergangenen Aufsatz über einen alternativen Ansatz philosophiert. Wie Michael Van schon angeführt hat gibt es auch andere Konzepte. Mit mehr Vulcain Triebwerken kann man leicht aus der Ariane 5 eine Rakete machen die selbst 35 t zum Mond befördert, wie eine CNES Studie von 1991 schon zeigte. Die DLR hat ein Konzept der Wiederverwendung der EPC untersucht und will diese als geflügelte Booster wieder verwenden. Doch es geht auch anders. Machen wir doch eine Analyse:

Ariane 5 bezieht ihre starke Marktposition durch die Fähigkeit zwei Nutzlasten gleichzeitig zu transportieren. Dies macht den Start günstiger für einen Kunden. Das heißt im Umkehrschluss, dass Ariane 5 maximal die doppelte Nutzlast eines Konkurrenzproduktes anbieten muss. Da Delta und Atlas nicht mehr auf dem freien Markt angeboten werden (weil sie zu teuer sind) und die H-2 keine konkurrenzfähigen Preise offeriert sind noch übrig:

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Der Ausbau der Ariane 5: Die Lösung

Am Montag habe ich davon berichtet, wie die Ariane 5 recht spezifisch für Hermes konstruiert wurde, Heute geht es darum, wie man den Ausbau der Ariane 5 wohl besser hätte machen können als die ESA. Zuerst einmal: Ich ermutige meiner Leser ja zum kritischen Lesen und dass sie nicht alles glauben, was sie woanders sehen (sehr wichtig z.B. bei den SpaceX Seiten). Doch gilt dies natürlich auch für mich. Also ein kleiner Beweis für die Behauptung, das die Ariane 5 optimiert wurde für Transporte in den niedrigen Orbit. Hier die Nutzlasten der Ariane 5 in verschiedenen Versionen für den LEO und GTO Orbit.

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Der Ausbau der Ariane 5: Das Problem

Heute mal ein Beitrag in der von mir so geliebten Rubrik "Wir wissen es besser". Die Ariane 5 und die Bestrebungen sie auszubauen. Es gab schon eine Änderung und drei weitere sind geplant: Eine neue Oberstufe und ein neues Triebwerk für die Hauptstufe und zuletzt noch neue Booster. Dass hätte man sich ersparen können, wenn die Konstruktion der Ariane 5 ausbaufähiger gewesen wäre. In diesem ersten Teil will ich die Problematik aufzeigen, die man sich bei der Auslegung eingehandelt hat.

Die Ariane 5 G wurde primär für den Transport von Hermes entwickelt. Der Raumgleiter war viel zu groß für eine Ariane 5. Wahrscheinlich hätte sonst auch die ESA die 4 Milliarden Euro für die Entwicklung nicht locker gemacht. Die Ariane 1 war schließlich erheblich preiswerter zu entwickeln. Natürlich sollte auch Ariane 5 Satelliten in den geostationären Orbit transportieren. Nur hat man nun zwei unterschiedliche Anforderungsprofile:

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Lieber Herr Glos und Frau Schawan,

Da sie sich nicht so richtig entscheiden können, ob die Luft und Raumfahrt, zum Wirtschaftsministerium oder Wissenschaftsministerium gehört, ist dieser Blog an sie beide gerichtet. Nebenbei ist, die Tatsache, dass die DLR nun keinem Ministerium so richtig angehört, der letzte Tiefpunkt in der Talfahrt welche die Raumfahrt, in den letzten Jahrzehnten in Deutschland erlebte. Lange her sind die Zeiten, dass man über ein eigenes Raumfahrtministerium nachdachte. Heute reicht es nicht einmal für ein nationales Programm, dass sich mit dem europäischen Beitrag messen kann.

Sie diskutieren nun über Milliardengeschenke an die Automobilindustrie, die letztendlich wegen der großen Zahl an Fahrzeugen doch Keinen zum Neukauf eines Autos bewegen werden. Sinnvoller wäre das Geld in die Förderung der heimischen Raumfahrtindustrie investiert. Nun stehen wieder die ESA Ministerratssitzungen an, die bei Politikern doch so beliebt sind. Schließlich gibt es da lecker Essen, schöne Fotos mit den Kollegen für die PR Agenturen und wichtig kann man sich auch vorkommen, entscheidet man doch in wenigen Tagen über den Kurs der ESA in den nächsten 3 Tagen.

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Die Zukunft der Marsforschung

Gestern gab die NASA bekannt, dass sie Phoenix verloren hat. Mehr dazu in dem Aufsatz über seine Mission. Phoenix und die beiden Rover zeigen sehr deutlich die Problematik der aktuellen Marsforschung mit Landesonden. Phoenix ist ein klassischer Lander: Er ist gut instrumentiert, aber er ist unbeweglich. Gäbe es nur 10 m neben dem Lander Marsfossilien – sie wären unerreichbar für ihn. Auf der anderen Seite sind da die mobilen Rover. Sie können die Gegend erkunden, aber sie können nur eine begrenzte Nutzlast mitführen. Bei den aktuellen Rovern ist dies begrenzt durch die Masse der Rover, aber auch den verfügbaren Strom.

Das mobile Marslabor stellt mehr Strom zur Verfügung. Damit ist eine Beschränkung gefallen. Was jedoch immer gilt, ist dass ein Rover viel leichter ist als eine stationäre Landesonde. Die folgende Vergleichstabelle macht dies deutlich:

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