Was nervt – Bahn und HTML Export

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Hallo, ich bin gerade mal wieder in meinem Ferienhaus in Nesselwang, Zeit also für einen mehr kurzweiligen, unterhaltsamen Blog als ein langes Essay.

Hier in Nesselwang bin ich wieder mal mit zwei Dingen konfrontiert, die nerven. Das erste, für mich ein echter Dauerbrenner, ist das System der Bahn für Sparangebote. Prinzipiell läuft das so: Wer mindestens drei Tage vor der Reise diese fest bucht, mit Zugbindung kann Geld sparen. Bis zu 50 Prozent. Zugbindung heißt man muss mindestens einen Zug der auf dem Ticket angegeben ist nehmen. Ein Reisen zu anderen Uhrzeiten ist dann nicht möglich und umtauschbar oder stornbierbar ist das Ticket auch nicht. Wenn mal bei der Webseite der deutschen Bahn, Bahn.de sich aber mal Verbindungen raus sucht, selbst wenn diese deutlich später in der Zukunft liegen, wird feststellen, das sich diese im Preis deutlich unterschieden. Mal gibt es einen Zug im Sparangebot und der nächste eine Stunde später dann nur zum herkömmlichen Preis. Nun ist durch die Corona-Pandemie die Reise derzeit wirklich bequem – man hat viel Platz, selbst mit dem seit mehreren Jahren in Bayern obligaten Schienenersatzverkehr (SEV) kam ich pünktlich an – ein absolutes Novum in den letzten Jahren. Komischerweise wird in den 20 Jahren, in denen ich zweimal im Jahr immer dieselbe Strecke fahre, immer nur in Bayern so viel gebaut, das man einen SEV braucht. In Baden Württemberg entsteht zwar Stuttgart21, mit kompletten Tunneln unter der schwäbischen Alb, aber das behindert den Verkehr nicht und seit einigen Jahren sind auch die Züge in Ulm pünktlich.. (mehr …)

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Fank ju for traweling wif deutsche Bahn

Ich bin kein typischer Bahnkunde. Ich fahre im Jahr genau viermal mit der Bahn, nämlich zweimal zu meinem ganzjährig vermieteten Ferienhaus um nach dem Rechten zu Sehen, Großputz und Gartenarbeiten zu machen und entsprechend wieder zurück. Das ist eine feste Strecke von Stuttgart nach Nesselwang im Allgäu, nahe der österreichischen Grenze, mit Umsteigen in Ulm und Kempten. Trotzdem gab es in den letzten Jahren kaum eine Fahrt, ohne das ich eine Stunde später ankam. (mehr …)

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Splitter nach dem Urlaub

So, nun bin ich zurück aus meinem „Urlaub“, es ist eigentlich kein richtiger, weil ich viel Zeit damit verbringe unser Ferienhaus zu säubern und den Garten und Außenanlagen auf Vordermann zu bringen. Zwei Blogs konnte ich trotzdem verfassen, weil auch das Wetter teilweise schlecht war. Lange Zeit habe ich ja trotz Internetzugang keinen Computer dort. Ich hatte die Befürchtung, dass ich dann kaum noch was arbeite, schlussendlich sind es fast nur Tätigkeiten die ich sonst vermeide, wie reinigen, Sträucher schneiden, Unkraut jäten, Fugen ausputzen. Aber das hat sich als falsch herausgestellt, auch weil mir eben alles andere fehlt – wie wichtig meine Bibliothek ist, merkt man erst wenn man nicht schnell was nachschlagen kann. (mehr …)

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Die Bahn

Ich war nun ja wieder mal in Nesselwang, wo wir unser Ferienhaus haben. Ohne Auto komme ich da nur per Bahn hin und wie bei dem letzten Mal dauerte es eine Stunde länger als geplant. Es ist schon chronisch: Wie beim vorletzten Mal geht es schon in Stuttgart los, wo der Zug 8 Minuten verspätet ankam. Auf der Alb hielt er dann an und in Ulm waren es dann 20 Minuten Verspätung – und der Anschlusszug weg. Das ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Von vier der letzten Fahrten war es so, dass bei dreien ich den Anschluss versäumte und zwar immer in Ulm. Auf dem Rückweg gab es das in den letzten 11 Jahren nur zweimal. Einmal bei wirklich schlechtem Wetter (20 cm Neuschnee) und einmal wegen eines Zugunglücks auf der Strecke. Aber das der Zug in Stuttgart verspätet ankommt und auf der Alb dann noch bummelt ist schon fast normal. (mehr …)

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