Wer programmiert den Apollo Computer?

Diese Frage scheint eine sehr triviale zu sein. Doch es gab eine lange Diskussion als sie damals aufkam. Zur Erklärung muss man in die Zeit zurückblicken: Computer waren damals große Monster die in Schränken saßen, weitere Schränke nahmen Magnetplatten oder noch häufiger Magnetbandgeräte auf. Eingaben gab es auch per Lochstreifen, Lochkarte und als modernste Neuerung per Terminal (eine Schreibmaschine, bei ganz Modernen Rechnern sogar mit Monitor). Doch diese Technik war für Apollo zu groß. Apollo setzte zwar auch einen miniaturisierten Rechner ein, aber bei den Einschränkungen an Gewicht und Masse, war seine Leistung beschränkt. Technisch gesehen bestand der AGC (Apollo Guidance Computer) aus identischen Schaltungen: Jede Schaltung war ein NOR Gatter aus 3 Transistoren und 4 Widerständen. Etwa 5000 dieser Gatter bildeten dann die Logik des Computers. Der Speicher wurde unterteilt in einen zur Laufzeit beschreibbaren Speicher und einen Festwertspeicher unterteilt. Im letzteren wurde das Programm vor der Mission durch Verdrahtung fest abgelegt. Das wesentliche war, dass der vom MIR entwickelte Computer eine Spezialanfertigung für Apollo war, den es so nicht käuflich zu erwerben gab. Er war ausgelegt auf die Bedürfnisse der Mission: Die Verarbeitung von Prozessdaten und Berechnung von Navigationsinformationen und Steuerung des Antriebs.

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Ja, Computer werden langsamer!

Gestern habe ich mal wieder nach meinem Namen gegoogelt. Ich mache das ab und an. Wobei ich mich auf die Links in Groups beschränke. Die anderen Links sind praktisch nicht mehr nachzuvollziehen, da es über 10.000 derer gibt. Neben einem glühenden Plichta Anhänger (leider bar jeder Grundkenntnisse von Thermodynamik) bin ich auch auf ein Statement gestoßen bei dem jemand mal so philosophiert wie ich es gerne tue.

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Kinder, wie die Zeit vergeht….

Samstag 28.2.2008: Kinder wie die Zeit vergeht….

Auf diesen Gedanken bin ich gekommen, als ich bei der Recherche zum aktuellen Buch in einem alten P.M. Computerheft von 3/1985. Da war ein Artikel über den Bordcomputer der Ariane 1 und den Startablauf drin. Einiges davon ist brauchbar, auch wenn einige Zeitangaben falsch sind und auch sonst einige Fehler "NAVAL" anstatt "Natal", "Isle de Rois" anstatt "Île du Diable". Ich hoffe mal das gilt nicht für die Angaben die ich übernommen habe. Aber warum ich drauf komme: Natürlich blättert man dann mal weiter – und kommt ins Schmunzeln. Einige Zitate:

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Computer in der Raumfahrt – Wann kommt die Leistungsexplosion?

Ein Punkt der viele erstaunt, ist immer wieder, mit wie wenig Computerleistung Raumfahrzeuge auskommen müssen. Das ATV z.B. startet mit einem Sparc V7 kompatiblen Prozessor mit 14 MHz Taktfrequenz. Ein heutiger "Wald und Wiesen PC" ist etwa um den Faktor 1000 schneller. Eine gute Gelegenheit mal zu erläutern warum dem so ist.

Dem war nicht immer so. Als Voyager 1977 starteten waren ihre Borcomputer um einiges schneller als ein Apple II, der damals gerade erst erschien. Aber diese CPU war noch für das Raumfahrzeug entworfen und bestand aus vielen einzelnen Bausteinen. Danach ging man daran handelsübliche Prozessoren einzusetzen, die es auch in einer speziellen "Militärischen" Version gab: Diese Bausteine vertragen höhere Temperaturbereiche und sind unempfindlicher gegen elektrostatische Störungen. Die Raumfahrt hängte sich auch hier an das Militär an, weil es sich für die wenigen Satelliten nicht lohnte, eigene Prozessoren zu entwickeln.

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Computer-Krimskrams

Heute mal ein Eintrag weg von wichtigen Dingen, zu den banalen Sachen des Alltags. Ich möchte einfach ein paar Sachen ansprechen, die mich umtreiben. Gestern Abend durfte ich bei meinem Bruder wieder mal Pannenhilfe leisten. Sein Computer wurde immer langsamer und so bracht er ihn zu dem Verkäufer zurück mit der Bitte um Abhilfe. Was hat man dort gemacht? Eine 40 GB Festplatte eingebaut und dort Windows XP ein weiteres mal installiert.

Waahnsinn. Natürlich ist jetzt der Computer schnell, aber natürlich ist nix installiert, was mein Bruder einsetzt. Das habe damals alles ich erledigt. Also kein OpenOffice, kein Messenger, keinerlei Einstellungen bei Outlook, keinen konfigurierten Internetzugang eben absolut nix – damit konnte er dann auch nix anfangen. Also habe ich in die Boot.ini das alte Windows eingetragen und dann konnte er wenigstens wieder arbeiten. Woher die Firma eine 40 GB IDE Platte herbekommen hat würde mich auch interessieren. So was hatte mein letzter PC im Jahre 2001 eingebaut. Im Handel gibt es solche Platten schon lange nicht mehr zu kaufen.

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