Die 10 Milliarden Dollar Blase

Heute bin ich auf eine Meldung gestoßen nach der die US Regierung erwägt zwei kommerzielle Satelliten zu erwerben, die hochauflösende Bilder machen. Für eine Summe von 1.7 Milliarden Dollar. Der Schritt ist nicht unumstritten, da viele schon den Kauf von Bildern privater Betreiber als eine Quersubvention dieser betrachten. Ich dachte bisher eher, dass dieser Schritt eine Ergänzung der eigenen Systeme darstellt. Zum einen decken sie eine große Fläche ab, zum anderen liefern sie Aufnahmen mit hoher, aber nicht höchster Auflösung. Das entlastet die eigene Flotte von Spionagesatelliten, die ja nun viel mehr Länder abdecken müssen als bisher um nach Terroristen zu suchen oder was die Achse des Bösen so alles macht….

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Spionagesatelliten

Ich habe mich ja schon einmal in einem Artikel mit der Problematik von Spionagesatelliten beschäftigt. Heute will ich mein Hauptaugenmerk nicht auf die Optik richten, sondern den Problemen, mit denen zivile Satelliten konfrontiert sind, die hochauflösende Erderkundung betreiben und diese Bilder verkaufen.

Es gibt eine Reihe davon. For wenigen Tagen startete eine Dnepr gleich 5 Satelliten der deutschen Firma RapidEye, jeder nur 150 kg schwer. Ihre Auflösung beträgt nur 5 m, doch dies ist schon deutlich mehr als Erderkundungssatelliten liefern und man für kartographische oder Spektraluntersuchungen braucht. Andere Satelliten von Indien und Israel haben 1-2 m, Auflösung und Digiglobe startet ihren zweiten Satelliten mit 0.6 m Auflösung in einigen Wochen. Für einen Satelliten von 150 kg Gewicht sind 5 m Auflösung nicht so schlecht und die Firma hat ja davon gleich 5 auf einmal gestartet um die globale Abdeckung zu verbessern.

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