Eine kurze Geschichte des Mariner-Programms
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Da ich auf einen meiner letzten Blogs die Rückmeldung bekomme habe, das die meisten von euch die Website gar nicht mehr besuchen, habe ich etwas nachgedacht und die Chance erkannt, die gesamte Website nochmals zu erzählen, nur etwas kürzer und weniger detailliert, die Website Artikel sind ja deutlich länger als die Blogartikel und auch viel technischer und wenden sich an ein tiefer interessiertes Auditorium.
Für alle die es trotzdem genauer wissen wollen, das Thema gibt es auch ausführlich auf der Website und jede einzelne Mission findet sich hier, hier, hier, hier, hier und hier. Continue reading „Eine kurze Geschichte des Mariner-Programms“
Nachdem von 1960 bis 1964 schon zwei Generationen von Raumsonden verloren gingen, schaffte es 1964 die siebte zum Mars gestartete Sonde auch am Mars anzukommen. Mariner 4 hatte eigentlich nur ein marsspezifisches Experiment, eine TV-Kamera. Alle anderen Experimente maßen Strahlung, Teilchen, Stäube und Magnetfelder. Die Kamera wurde in rund 15.000 km Entfernung aktiviert und übermittelte 22 Bilder. So viele passten nicht auf das Magnetband, sodass es vom 22.sten Bild nur 22 Zeilen gab. Die Bilder wurden dann langsam übertragen – das NASA DSN schaffte damals nur eine Datenübertragungsrate von 8,33 Bit/s. Obwohl die Bilder weder hochauflösend , noch besonders scharf waren, zeigten sie doch etliche Krater, aber keine Kanäle, dabei hatte die Bildserie einen Streifen quer vom Nordpol bis nahe des Südpols gezogen und dabei zahlreiche „Canali“ überquert.