PV Anlagen – die Sache mit dem Eigenverbrauch

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Geht es nach der Politik, so sollen auf alle Dächer Photovoltaikanlagen montiert werden. Hier in Baden Württemberg ist ein Gesetz dafür in der Vorbereitung und auch auf Bundesebene denken inzwischen selbst konservative Parteien darüber nach.

Klar, aus logischer Sicht ist das sinnvoll. Die Dachfläche ist versiegelter Boden, wird in der Regel, außer bei manchen Flachdächern nicht genutzt und steht zur Verfügung. Eine andere Frage ist, ob es wirtschaftlich ist und da liegt der Hase im Pfeffer. Die Einspeisevergütung sinkt ja nach EEG laufend ab, um sich dem gesunkenen Preis der Anlagen anzupassen. Doch das ist nur ein Aspekt. Der Preis für die Wechselrichter ist gleich geblieben, die Handwerkerkosten für die Montage sogar gestiegen. Ich habe seit Juli auch meine zweite Dachhälfte mit einer PV-Anlage versehen. In den zwei Jahren zwischen beiden Anlagen ist der Preis pro Kwh installierter Leistung um 12,5 % gesunken, die Einspeisevergütung aber um 28 %. Meiner Ansicht nach ist es, wenn der größte Teil des Stroms eingespeist wird, heute gerade noch rentabel bei reinen Südlagen, in einigen Jahren wohl auch dort nicht mehr. Continue reading „PV Anlagen – die Sache mit dem Eigenverbrauch“

Wie man ohne große Kosten den Ertrag von Photovoltaikanlagen um 10 % steigern kann

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Ich habe nun ja zwei Photovoltaikanlagen. Eines was ich bald gelernt habe: so einfach wie ich es dachte, ist es nicht, vor allem weil der Staat viel geregelt hat.

Eines was man bei der Inbetriebnahme entscheiden muss beruht auf einer Gesetzesnovelle von 2012: Die Begrenzung der Anlagenleistung. Damit die Netzbetreiber vor großen Schwankungen im Netz geschützt sind, gibt es zwei Möglichkeiten: Continue reading „Wie man ohne große Kosten den Ertrag von Photovoltaikanlagen um 10 % steigern kann“

Die Lösung für ein überflüssiges Problem – reichen Dachflächen aus, um die BRD mit Solarstrom zu versorgen

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Die Anregung für den heutigen Blog gab mir der Kommentar von Ralph mit Z. Ein Riesennachteil von Solarzellen ist ja das sie Verhältnis zur Stromerzeugung viel Fläche verbrauchen. Wenn man von 1500 kWh/Jahr pro Person ausgeht – im Durchschnitt: Singles mehr, Familien weniger, dann braucht man rund 8 m² pro Person und Jahr. Wenn dann noch ein Elektroauto hinzukommt (gerechnet: 20 kWh/100 km, 10.000 km/Jahr) dann sind es weitere 11 m² für die Familie.

Schon dies zeigt aber auch, die Fläche ist zwar groß aber nicht riesig, denn noch dominieren bei uns Häuser mit wenigen Geschossen und da haben die Leute ja auch mehr als 8 m² Wohnfläche pro Person.
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Ich bin klimaneutral

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Fünf Monate nachdem ich den Entschluss gefasst habe, bin ich klimaneutral geworden, denn Montag letzter Woche ging auch meine zweite Photovoltaikanlage auf meinem Ferienhaus ans Netz. Bei deren Installation gab es einige Überraschungen, die sie verteuerten, unter anderem nahm der Netzbetreiber den Sicherungskasten nicht ab. Bei dem zuständigen Mitarbeiter halfen auch Argumente wie das das Haus Nachtspeicheröfen hat und der Kasten daher für 25 kW Bezug aus dem Netz ausgelegt ist, da werden auch maximal 7 kW ins Netz gehen. Der Mitarbeiter von AllgäuNetz warf nur mit VDE-Normen und Vorschriften um sich. Ergebnis: 2500 Euro Mehrkosten. Dabei ist der „Service“ von Algäunetz für die gleiche Leistung nämlich eine PV-Anlage ans Netz zu nehmen und einen Zähler zu installieren, zudem dreimal so teuer wie von EnBW bzw. deren Netzsparte. Ich hätte nie gedacht das mir mein Monopol-Versorger mal so sympathisch werden sollte. Continue reading „Ich bin klimaneutral“

Ein Monat mit der PV-Anlage

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Heute ist der erste Monat vorbei, in dem meine PV-Anlage Strom liefert, wenn auch erst seit dem 7.5.2019 er bezahlt wird. Zeit eine erste Bilanz zu ziehen. Gewonnen habe ich nun im ersten Monat 782,2 kWh. Der Eigenverbrauch sank auf 52 kwh. Natürlich ist das nicht repräsentativ. Vor allem der Eigenverbrauch (er sollte wenn ich  meine 1874 kwh vom letzten Jahr über die Zeit mittele 152 kWh betragen, aber das ist angesichts von 14 bis 15 Sonnenstunden pro Tag natürlich ein geschöntes Ergebnis, das im Winter ganz anders aussieht. Der Großteil gelangte unbezahlt ins Netz. Seit ich am 7.5.2019 den Zähler erhielt waren dies nur 269 kWh bei einem Eigenverbrauch von 23 kWh.

Wer mal eine Anlage plant, wird feststellen, dass es massive Unterschiede in den Prognosedaten gibt. Daher war ich daran interessiert, eine Ertragsprognose für das Jahr zu bekommen. Vor allem „Online Rechner“ die mehr oder weniger kommerziell sind, mit dem Ziel an Vermittlungen zu verdienen sind überoptimistisch. Ich habe mich im Folgenden auf das PV-System der EU (PVGIS: PHOTOVOLTAIC GEOGRAPHICAL INFORMATION SYSTEM) bezogen, das es aber auch in zwei Versionen gibt und es gibt mehrere Datenbanken, die man in den beiden Versionen selektieren kann. Das macht es nicht einfach. Hier mal ein Vergleich der Prognosen für meinen Ort, meine Dachneigung und Ausrichtung bei 7,1 kWP (genau sind es nach den Lieferzertifikat 7.197 Watt Peakleistung, doch da man das nicht eingeben kann, habe ich nach unten abgerundet, gekauft habe ich eine 6,9 kwP Anlage doch die Plus-Zertifizierten Module liefern 4,1 % mehr). Continue reading „Ein Monat mit der PV-Anlage“