„Tritiumbatterien“

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Als ich nach dem nächsten Starship-Start suchte – der letzte ist ja schon sieben Wochen her und nach Musk sollten sie ja einmal pro Monat starten fand ich das heutige Thema. Vor allem weil es der erste Start nach dem IPO ist, da ist interessant ob sie da genauso weitermachen wie bisher, was mit Sicherheit den Aktienkurs fallen lassen würde. Der sinkt eh, selbst nach der Aufnahme in den NASDAQ 100, was dazu führt das Indexfonds für 4 Milliarden US-Dollar SpaceX Aktien kaufen mussten. Gestern schloss er gerade mal über 140 Dollar, niedriger als am Ausgabetag, 700 Milliarden US-dollar ist die Firma seit dem Höchstkurs von 225,4 Dollar weniger wert. Musks Begegnung zu dem Wertverlust: er will Tesla und SpaceX fusionieren. Hat er schon vorher mit neu gegründeten Firmen so gemacht, so mit Solar City. Eine gutgehende Musk-Firma kauftz die schlecht gehende auf. Der Unterschied ist nur, dass weder Tesla noch SpaceX derzeit glänzen, SpaceX macht nach dem IPO Prospekt Verluste, bei Tesla sinken die Verkaufszahlen und noch stärker die Gewinne weltweit. Vor allem die beiden Firmen haben völlig unterschiedliche Produkte im Portfolio. Im Geiste stelle ich mir die neuen Produkte von SpaceX-Tesla vor: Teslas die zum Mars transportiert werden oder Autos mit Raketenantrieb? (mehr …)

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Strontium 90 – eine Alternative zu Plutonium 238?

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Auf den heutigen Artikel komme ich durch folgende Schlagzeile bei Spacenews: Zeno to recycle decades-old radioactive material to fuel its radioisotope power systems. Ich dachte zuerst, es ginge um das Aufarbeiten alten Plutoniums 238 für neue RTG, aber es geht um Strontium 90. Es soll eine Alternative zu Plutonium 238 sein. Die RTG aus diesem Isotop waren noch nie billig. Perseverance und Curiosity waren die beiden letzten Missionen die RTG einsetzen. Jeder der MMRTG hat 3,5 Kilogramm Plutonium als Energiequelle und kostet 36 Millionen Dollar. Neben den Kosten gibt es eine zweite Einschränkung: die Kapazität zur Produktion ist recht klein, die USA können weniger als 10 kg pro Jahr produzieren. Das liegt an der Produktion.

Das Element Plutonium entsteht als Abfallprodukt in Kernreaktoren. Uran fängt dabei Neutronen aus dem Zerfall anderer Urankerne auf und diese zerfallen in Protonen und Elektronen. Als Folge nimmt der Plutoniumanteil in den Brennstäben zu. Dies ist ein angenehmer Nebeneffekt, da alle Plutoniumisotope erheblich kürzere Halbwertszeiten als das Uran haben. Je länger man ein Atomkraftwerk betreibt, desto mehr Plutonium gibt es und um so mehr Energie liefert dieses. Im dritten Jahr stammen schon 70 Prozent des Stroms aus dem Zerfall von Plutonium obwohl dieses nur 1 Prozent der Masse ausmacht. Das Plutonium besteht dann aus folgendem Gemisch: (mehr …)

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Eine Mission zu Eris – Teil 2

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So nun kommt der zweite Teil einer Mission zu Eris, den ersten findet ihr hier:

Als günstigsten Passagepunkt bei dem man die Zielentfernung von Eris am schnellsten erreicht habe ich etwa 228.000 km Distanz ermittelt – diese Entfernung scheint übrigens allgemein das Optimum zu sein, da ich auf ähnliche Minimalabstände auch bei anderen Simulationen komme. Geht man näher an Jupiter heran, wird man zwar noch stärker beschleunigt, aber die Bahnrichtung wandert von radial von der Sonne weg zu tangential, sodass man effektiv länger braucht.

Die wesentlichen Daten der Bahnen vor und nach dem Swing-By seht ihr hier: (mehr …)

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Alternativen zu Plutonium-238 RTG

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Europa-Clipper wird die vierte Raumsonde in Jupiterentfernung sein die auf RTG (Radioisotopengeneratoren) verzichtet und Solarzellen zur Stromgewinnung einsetzt. Zeit mal die Problematik der Energiequelle von RTG, dem Plutoniumisotop 238 und die Alternativen zu beleuchten. (mehr …)

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Uranus – das nächste Ziel im Sonnensystem

Eigentlich sollten alle Planeten mehr oder weniger gleichberechtigt sein. Schließlich hat jeder eine Besonderheit. Sie sind es aber nicht, wie man leicht an den vielen Marssonden erkennen kann. Dabei ist Mars nicht schwerer erreichbar als die Venus. Bevor man nochmal eine Flagschiffmission (einen Nachbau von Curiositys) zum Mars schickt sollte man meiner Ansicht nach die Augen mehr ins äußere Sonnensystem legen. Ich meine nicht die Europamission. Die ist zwar ganz nett, aber in meinen Augen überflüssig. Vor allem da mit JUICE ja schon eine Jupitermission, wenn auch mit Schwerpunkt auf die äußeren Monde geplant ist. Bei Saturn gäbe es mit Titan ein interessanteres Ziel. Doch schwer vernachlässigt wird alles jenseits von Saturn. Für Uranus war nur mal ein Nachbau von New Horizons als Vorbeiflugmission gedacht. Doch die war noch zu teuer. Heute will ich mich mal mit den Möglichkeiten für eine Uranusorbitermission befassen. (mehr …)

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