Hitlers Tagebücher

Als ich vor einigen Wochen eine Dokumentation über den Skandal der Hitler-Tagebücher gesehen habe, tat sich mir eine Frage auf: Was ist mit den 9,3 Millionen Mark passiert, die der Stern an Heidemann gezahlt hat. Der Beitrag lieferte nur die Antwort eines Bekannten von Kujau, der als persönliche Meinung sagte, das hätten die beiden „verprasst“. Mir kam das bei der Summe und dem kurzen Zeitraum von 2 Jahren doch etwas komisch vor und weil auch die ganze Geschichte so abstrus klang habe ich mir zuerst ein Buch, dann zwei weitere zu dem Thema gekauft und will die mal hier besprechen.

Das erste Buch war von Manuel Seufert „Der Skandal um die Hitler Tagebücher„. Manuel Seufert war nach eigenen Angaben von Henri Nannen beauftragt, den Skandal aufzuklären. Der Stern wollte das Ergebnis veröffentlichen, hat das aber ne getan (wenn man sich das Buch durchgelesen hat, weiß man auch warum) und aus diesem Material ist dann das Buch entstanden. Da Seufert damals Stern-Redakteur war, konzentriert sich die Sache auf den Stern, man bekommt viele interne Details mit auch Schriftstücke zwischen dem Verlag und Heidemann. Es ist das neueste Buch, erschienen 2008. Das hat den Vorteil, dass auch der Prozessausgang und die Vita der Betroffenen danach mit dabei ist. (mehr …)

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Die Suche nach Leben außerhalb des Sonnensystems – Die Exoplaneten

Gehen wir nun über zu den Planeten.

Bis vor zwanzig Jahren kannten wir nur unser Sonnensystem als Beispiel für ein Planetensystem. Seitdem haben wir über 130 weitere entdeckt. Das Grundproblem ist, das trotz immer stärker verfeinerter Messtechnik wir noch nicht in der Lage sind, einen Planeten von der Größe und Entfernung von der Sonne wie unsere Erde bei einem anderen Stern zu entdecken. Bis auf wenige Ausnahmen wurden die meisten Planeten durch ihre gravitativen Auswirkungen auf den Stern bestimmt, wobei es verschiedene Methoden gibt. Nur ist die Auswirkung der Erde zu gering. Heute (2012) liegt die Nachweisgrenze bei etwa 11-facher Erdmasse in der Distanz von 1AE um einen Stern. Man kann eine zweite „Erde“ näher am Stern entdecken, nur wäre dann zu heiß für die Entstehung von Leben.

Was wir bisher kennen, sind sehr schwere Gasriesen. Einige sind so nahe am Stern, dass sie regelrecht verdampft werden. Mit fortschreitender Verbesserung der Instrumente kennen wir auch „Supererden“, also Planeten aus Gestein, aber vielfacher Erdmasse. Sie sind genauso ungeeignet für Leben. Es ist nicht die Gravitation (eine Supererde mit 10-Facher Erdmasse und einer mittleren Dichte von 8 g/cm³ (sie nimmt wegen der Kompression durch den Druck zu, je schwerer ein Planet ist) hätte einen Durchmesser von 24.200 km und eine Oberflächengravitation von 27,3 m/s) sondern dass dieser Planet viel bessere Chancen hat, Gase zu binden. Er hätte eine dichte Atmosphäre mit einem hohen Treibhauseffekt. (mehr …)

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