Die Entscheidung beim IBM PC gegen den MC 68000

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Als IBM 1980 an die Planung des IBM PC gingen, standen am Anfang grundlegende Designentscheidungen. Recht bald war klar, das der neue PC einen 16-Bit-Mikroprozessor haben sollte. Das war naheliegend, weil es zu dem Zeitpunkt schon etliche eingeführte 8 Bit Mikrocomputer gab – in den USA als Hauptabsatzmarkt dominierten Apple II, Tandy TRS-80 und die Commodore CBM Serie. Ein neuer PC von IBM würde mit diesen verglichen werden und wenn er hier den kürzeren ziehen würde, dann wäre das nicht gut. Mit einem neuen Prozessor wäre man dagegen in einem anderen, noch neuen, Marktsegment angesiedelt und könnte sogar mit den Vorteilen eines 16 Bitters werben. Nebenbei hatte IBM schon einen Rechner auf Basis des Intel 8085 in der Entwicklung, das System/23 Datamaster und der lief nicht so besonders gut. Continue reading „Die Entscheidung beim IBM PC gegen den MC 68000“

Der Tod der Computerfamilien

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Es war einmal … ja es war einmal eine Zeit da war die Computerwelt noch in Ordnung. Es gab verschiedene Familien, in denen sich jeweils unterschiedliche Hersteller tummelten und alle waren zufrieden und machten Gewinne.

Gehen wir mal 30 Jahre zurück – ins Jahr 1981. Da gab es die Großrechnerwelt. IBM und die sieben Zwerge (Burroughs, Sperry Rand, Control Data, Honeywell, General Electric, RCA und NCR) produzierten Großrechner. Maschinen die ganze Räume einnahmen, an die niemand direkt herankam und deren Rechenleistung sich entweder mehrere Benutzer teilten oder die die gesamte Buchhaltung eines Großunternehmens übernahmen.

Die Rechner wurden meist gemietet, hatten einen vor Ort Service und bestanden aus eigener Hardware der Hersteller. Continue reading „Der Tod der Computerfamilien“