Eine Frage oder ihr Kommentar fehlt hier?
Haben Sie eine Frage zum Thema Raumsonden und Trägerraketen?
Dann hinterlassen sie diese hier und finden vielleicht die Antwort im Blog wieder….
Noch was zu den Kommentaren im Blog. Ich habe mir mal die Mühe gemacht den SPAM Ordner durchzusehen und entdeckte dort einen Kommentar, den ich leider nicht wieder beleben konnte (ich habe ihn als “Kein Spam” markiert, aber als ich dann auf “Den ganzen Spam löschen” klickte war er trotzdem weg). Bisher hatte ich das Aksimet Plugin recht gut geschätzt, weil es in fast einem Jahr nur zwei SPAM’s gab die ich von Hand löschen musste. Allerdings schaue ich inzwischen nicht mehr die Kommentare durch, die als SPAM markiert werden – es sind einfach zu viele, auf jeden Kommentar kommen 17 SPAM’s. Der Autor hat wohl den Fehler gemacht seinen Kommentar dreimal abzugeben (wahrscheinlich Verbindungsfehler des Browsers). Wer einen Kommentar abgegeben hat und ihn hier nicht wiederfindet möge sich bitte per E-Mail an mich wenden. (bl at bernd-leitenberger.de), denn ich lösche nur SPAM und sonst nix.

Bernd Leitenberger (Blog-Autor) meint:
Hinzugefügt am 2. Februar, 2010 um 11:42 UhrHallo Sascha,
Ich habe noch nie ein Buch über die “Moon Hoax” gelesen. Worüber ein Buch lesen über etwas von dem ich weiss, dass es stattgefunden hat? Ich nutze meine Zeit lieber für wirklich wichtige Raumfahrtbücher. Wenn man sich allerdings über Apollo informieren will, dann gibt es gutes Buch (auf englisch):
How Apollo Flew to the Moon (Springer Praxis Books in Space Exploration)
Ich denke wer es durchgelesen hat, der weiss so viel mehr über apollo, dass er die Landungen wohl kaum bezweifeln wird.
Sascha meint:
Hinzugefügt am 2. Februar, 2010 um 09:48 UhrHallo Bernd,
du hast nicht zufällig einen guten Tipp für ein Buch, dass sich differenziert mit den Mondlandungs Hoax Theorien beschäftigt. Also nicht umbedingt ein Buch, dass polemisch und einseitig PRO Mondlandung argumentiert, sondern eben objektiv vorgeht und dabei gerne am Ende festhält, dass es eben kein Hoax sein kann!
Suche ein Geschenk für eine Freundin…
Danke im Voaus und Lieben Gruß
Sascha
Bernd Leitenberger (Blog-Autor) meint:
Hinzugefügt am 15. Mai, 2009 um 11:31 UhrJa man kann Kommentare zu den Seiten direkt machen – einfach am Ende wie hier auch.
Zu den Reflektoren: Ich bin da kein Experte, aber ich habe mal einen Film gesehen wie die vermessen werden. Im Telekop werden wirklich einzelne Photonen gezählund das Signal baut sich über die Zeit auf. Natürlich reflektieren die Reflektoren deutlich mehr, aber es gibt zwei große aber:
Erstens kommen nur wenige Photonen an – auf Monddistanz hat sich auch ein Laserstrahl auf einige Kilometer aufgefächtert und die Reflektoren haben Abmessungen von einigen dm
Zweitens muss da Signal von dem hellen Hintergrund des Mondes herausdetektiert werden und das ist viel schwieriger als von dem dunklen Himmelshintergrund
Karsten meint:
Hinzugefügt am 14. Mai, 2009 um 21:04 UhrHallo Bernd,
kann man denn direkt komentare zu den Artikeln schreiben? Ich werde nachschauen.
Die ALSEP Reflektoren sind corner-cube-reflektoren. Die haben einen beachtlichen Gain >60db. Dagegen ist die fluoreszenz in der hohen Atmosphere isotrop (Gain 0), und nur ein kleiner Teil der Photonen wird überhaupt absorbiert (Gain <-10). Da spielt die größere Entfernung keine Rolle. Aufgund der größeren laufzeit lassen sich außerdem Bei gepulsten Lasern auch gepulste detektoren verwenden. Dasurch wird direkte Streuung im Teleskop ausgeblendet.
Wir Reden über eine eindringtiefe von bis zu einem Meter. Wobei auch die räumliche Verteilung kontolliert werden kann. Ansonsten wäre es für eine Tumorterapie denkbar ungeeignet. Das findet sich auch in meinen Links.
Bernd Leitenberger (Blog-Autor) meint:
Hinzugefügt am 11. Mai, 2009 um 14:45 UhrHallo Karsten,
es wäre besser gewsen den kommentar an die Stelle zu positionieren wo er hin gehört. Leider kenne ich keine Möglichkeit ihn zu verschieben. Also zuerst mal zum Leitstern:
Wir reden hier von einer erheblich stärkeren Lichtquelle. Die Photonen die in der Ionosphäre zurückgestreut werden, sind dazu geeignet, die wenigen die nach rund 10.000 mal längerem Weg von den ALSEP Reflektoren zurückkommen wohl nicht, die werden heute noch einzeln gezählt und die Entfernungsmessung geschieht über längere zeitliche Integration. Es würde auch ein natürliches lichtschwaches Objekt in unmittelbarer Nähe gehen, so war es bei einer Saturn Aufnahme einer der Saturnmonde. Doch beim Mond scheidet dies aufgrund seiner größen Ausdehnung aus.
Mag sein, dass man so einige Atome in die Oberfläche bringt – doch wir reden hier nicht von einigen Atomen. Kalium bestand einmal zu rund 1 % aus Kalium-40 und kommt in den meisten Gesteinen im einstelligen Prozentbereich vor – da reden wir dann nicht mehr über ein par Atome sondern Gehalte im Promille Bereich. Zufem muss natürlich jedes Gestein so gleichmäßig präpariert werden, bis in die Tiefe.
Ich halte es für praktisch ausgeschlossen.
Karsten meint:
Hinzugefügt am 11. Mai, 2009 um 00:21 UhrHallo Herr Leitenberger,
ich habe da eine kleine anmerkung zu ihrem Aufsatz “Spinner und die Mondlandung”. In der Sache bin ich vollkommen ihrer Meinung. Allerdings haben sie in zwei punkten unrecht:
Sie Schreiben:
“6. Dazu kommen die Altersbestimmungen. Das meiste Mondgestein ist älter als jedes Gestein auf der Erde, dass durch die Plattentektonik immer wieder aufgeschmolzen wird. (Wenn man von “Alter” redet dann meint man den letzten Zeitpunkt seit das Gestein erkaltete). Gestein enthält unter anderem auch das Element Kalium, von dem ein Teil das Isotop Kalium 40 ist. Dieses zerfällt mit einer Halbwertszeit von 1.3 Milliarden Jahren in Argon-40. Das Argon ist ein Edelgas und nimmt dann die Position des Kalium 40 ein, bis man das Gestein erhitzt und die Menge bestimmt. Dieser Prozess ist physikalisch nicht umkehrbar. Es gibt auch keine Methode wie man Argon in Gestein einbringen kann um dieses Ergebnis vorzutäuschen, den Argon verbindet sich als Edelgas nicht mit Gestein. Wenn Moon Hoaxer meinen in einem “Keramiklabor” hätte man die Mondproben herstellen können, so verrät dies nur ihr mangelndes geologisches Wissen.”
Natürlich ist es möglich das Argon-40 in die Proben zu behommen. Nicht an der Stellen an denen es Kaliun ersetzen könnte, aber tatsächlich in das Kristallgitter. Mit einem Teilchenbeschleiniger. Dabei ist eine Eindringtiefe von mehreren Metern zu erreichen, wie man anhand der Protonen- [1] und Schwehrionenterapie [2] erkennen kann .Ich selber war an einem Projekt [3] beteiligt bei dem Blei durch den Beschuss explosionsartig verdampft wurde.
Gerade auf dem Mond soll doch durch den Sonnenwind Helium 3 in das Mondgestein eingebracht worden sein. (Quellen dafür habe ich auf die Schnelle nicht gefunden)
Punkt 2 ist weniger bedeutsam. Sie schreiben:”Dazu nutzt man einen Laserstrahl den man als künstlichen Stern neben dem Stern positioniert und der als Referenz dient. Für den Mond kann sie nicht angewandt werden, er ist zu hell und vor allem zu groß und man kann keinen Stern auf ihm positionieren. Es gibt VLT Aufnahmen eines einzelnen Teleskops von 8.2 m Durchmesser. Doch diese haben eine Auflösung von 130 m.”
Tatsächlich gibt es fast ideale “Leitsterne” die sie selbst ansprechen:
“Zudem werden die Laserreflektoren der ALSEP Stationen noch heute angefunkt. Dies geschieht mit Teleskopen in deren Brennpunkt sich ein Laser befindet, um aus der Signallaufzeit die Erde-Mondentfernung zu bestimmen.”
Natürlich würden die Bilder sehr seltam aussehen, denn die Faltungsfunktion der Abbildung eines guten Teleskops entspricht immer der Fouriertransformierten der Apertur, und die besteht in diesem Fall aus vier Großen und vielen kleinen Kreisen. Das gibt schöne Interferenzen.
Die Korrektursoftware ist wohl auf kleine helle Punkte und einen dunklen Hintergrund optimiert.
[1] http://p-therapie.web.psi.ch/
[2] http://www.gsi.de/forschung/bio/heavyiontherapy.html
[3] http://www.gsi.de/forschung/pp/index.html
Viele grüße,
Karsten
Limbo meint:
Hinzugefügt am 14. April, 2009 um 00:04 UhrHallo Bernd,
würde mich mal interessieren was du von den neuen russischen Träger- und Kapsel(or whatever)-Plänen hällst.
Oder ist dir das momentan von der Nachrichtenlage noch zu undurchsichtig?
tp1024 meint:
Hinzugefügt am 7. April, 2009 um 20:53 UhrEs ist dir vielleicht schon aufgefallen, oder auch nicht, aber SpaceX hat auf seiner Webseite die Startdaten im Launchmanifest geändert. Wahrscheinlich wurde es ihnen zu peinlich immernoch Q4 2008 als Starttermin für die Falcon 9 anzugeben. Jetzt steht dort jedenfalls zuerst der nächste Start einer Falcon 1 auf dem Plan, die F9 kommt dann wohl später zum Zuge. Von den restlichen für 2009 angesetzten Starts (die F9 mit Dragon und ein Satellit für Avanti) will ich gar nicht erst schreiben.
Was allerdings auch verschwunden ist, ist der Hinweis, dass sich die Starttermine auf die Ankunft der Rakete am Startplatz beziehen. Was ich mal als positiv bewerten möchte.
Martin meint:
Hinzugefügt am 2. März, 2009 um 15:18 UhrWas ist eigentlich energietechnisch günstiger, der Betrieb eines Kraftwerks mit integrierter Kohlevergasung, oder die CO2-Abscheidung bei konventionellen Kraftwerken?
Bernd Leitenberger (Blog-Autor) meint:
Hinzugefügt am 3. Januar, 2009 um 15:54 UhrNin Thomas, mit der derzeitigen Ariane 5 geht das nicht. Die leifert 21.6 t zur ISS, für einen Antrieb mit Ionenetriebwerken sollte die Bahn aber höher sein, weil sonst die Solarzellen zu stakr bremsen. Relaistisch muss man von unter 20 t Nutzlast dann ausgehen. Das lässt nur 5 t übrig für eine Oberstufe. Bereichnet man ein Dlat-V von 7000 m/s (Ionentriebwerke liegen hier deutlich höher als chemische Triebwerke, weil sie auch Hubarbeit verrichten) so braucht man bei 30 km/s (einem typischen Wert) schon fast 4 t Treibstofff. Das lässt dann praktisch nichts übrig für die energieversorgung.
Mit dem DS4G Antrieb kommt man auf 210 km/s – derzeitiger Rekord bei den Geschwindigkeiten. Das würde den Treibstoffverbrauch auf 0.7 t senken und etwa 3.5 t für die Soalerzellen übrig lassen. Doch bei einem Wirkungsgrad von 70 % im Ionentriebwerk, Solarzellen mit 20 % Wirkungsgrad und einem Flächengewicht von 4 kg/m² erzeugt man trotzdem nur etwa 1.5 N Schub und braucht so rund 1100 Tage um zum Mond zu gelangen.
Da muss man schon viel Gelduld haben. Realsitischerweise sollte man mindestens 30 t in einen erdnahen Orbit bringen um 15 t in eine Mondumlaufbahn zu befördern. Selbst dann dauert es noch fast 2 Jahre um dorthin zu gelangen.
Thomas meint:
Hinzugefügt am 3. Januar, 2009 um 13:02 Uhrhallo Bernd !
Reicht die Nutzlastkapazität der Ariane 5 aus, um mit einer elektrisch betriebenen Oberstufe einen Mondlander vom Apollo-Typ (bei Apollo 11 ca. 15 t schwer) unbemannt in einen Mondorbit zu bringen ?
(Ich stelle mir vor, dass die Ariane 5 den Mondlander plus eine elektrisch betriebene Oberstufe in einen niedrigen Erdorbit bringt; Die Oberstufe müsste dann ja ca. 5 bis 10 t schwer sein dürfen, oder ? )
lg,
Thomas
Ronny meint:
Hinzugefügt am 10. September, 2008 um 21:36 UhrHallo Bernd!
Wie erfolgt eigentlich die Ausrichtung der Antennen von geostationären Satelliten? Die Antennen müssen schließlich ständig zur Erde zeigen. Meiner Meinung nach, müßte ein Körper im Orbit seine Lage während des Umlaufs beibehalten. Womit wird also sichergestellt, das immer die selbe Seite zur Erde zeigt?
Tschüß
Ronny
der K meint:
Hinzugefügt am 9. September, 2008 um 18:02 UhrIch vermute zweierlei, wenn mir erlaubt wird mal voreilig zu raten:
1. Nicht alle Objekte bewegen sich exakt in die gleiche Richtung. Allerdings würde ich vermuten dass im ungünstigsten Fall (genau entgegengesetzte Richtung) die Geschwindigkeitsdifferenz höher ist.
2. Eliptische Orbits kreuzen den Hubble Orbit
Was mich beim diesbezüglichen SPIEGEL ONLINE Artikel heute wunderte, ist, dass die NASA angeblich mit einer Wahrscheinlichkeit eines Totalverlusts der Atlantis von 1:60 rechnet, jedoch nur nur mit einer Treffewahrscheinlichkeit durch einen Mikrometeoriten von 1:185. Vermutet hätte ich hingegen, dass die Trefferwahrscheinlichkeit wesentlich höher liegt als die eines Totalverlusts.
Abgesehen davon wundern mich diese Werte. Ist es nicht erstaunlich, dass die NASA eine viele Millionen Dollar teure Raumfähre und 7 hochqualifizierte US-Amerikaner ins All schickt, wenn die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlusts bei 1:60 liegt?
Chris meint:
Hinzugefügt am 9. September, 2008 um 15:51 UhrHallo Bernd,
durch die momentane Berichterstattung zur HST Servicemission stellte sich mir die Frage, warum der “Weltraumschrott” eine solch hohe Differenzgeschwindigkeit zu anderen Objekten im gleichen Orbit hat.
(lt. Wikipedia aimmerhin 10km/s)
Sollten sich denn nicht alle Objekte auf einem Orbit mit der gleichen Geschwindigkeit bewegen?
Wo ist mein Denkfehler?
Uwe Klein meint:
Hinzugefügt am 23. Juli, 2008 um 21:45 UhrHi,
vorweg die Artikel lese ich immer gerne.
Vielen Dank.
Zu ATV und Freunden.
Mir ist aufgefallen das über das ATV
und den erfolgreichen Flug der Jules Verne
spez in den USA sehr wenig berichtet wurde. (der koreanische Astronaut und Japan bekommt da schon mehr Licht ab )
Die USA werden zur “Freude” aller sicherlich nicht den nächsten Konkurenten
auch noch mit Mitteln versorgen.
Im großen und ganzen agiert die USA (politisch) eigentlich immer disruptiv.
G!
UK
robotriot meint:
Hinzugefügt am 5. Juni, 2008 um 13:42 UhrHallo Bernd,
als treuer Leser hätte ich auch mal eine Frage an Dich. Ich habe schon öfters gelesen dass Farbfotos die von Raumsonden gemacht werden meistens nur Annäherungen sind an das, was ein menschliches Auge an der selben Stelle tatsächlich sehen würde. Ich wüßte gerne woran des genau liegt, hat es mit der Art wie die CCDs gebaut sind zu tun, oder damit dass die verwendeten Farbfilter nicht genau dem menschlichen Sichtbereich entsprechen, oder hängt es z.B. irgendwie mit der unterschiedlichen Atmosphärenzusammensetzung zusammen? Und wie funktioniert dann das kalibrieren so dass in etwa ein “natürliches” Bild entsteht, nur mit Referenzfarbflächen? Würde mich über eine Antwort freuen.
lg,
Hannes