Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

Gerade habe ich ein Buch von Werner von Büdeler aus den 70 er Jahren über der Spacelab gelesen. Ich kaufe gerne alte Bücher bei Amazon Marketplace ein und versorge mich so vorwiegen mit alten Büchern über Weltraumfahrt. Es ist erstaunlich wie man noch 1976, als das Werk erschien und man schon seit Jahren kleinere Brötchen backen musste noch an eine glänzende Zukunft mit dem Space Shuttle glaubte. Die Reduktion der Transportkosten sollte eben auch eine Raumstation ermöglichen.

eine Raumstation ist teuer im Unterhalt. Der Schlüsselpunkt sind die Transportkosten. Die ISS braucht bei 6 Astronauten pro Jahr etwa einen Flug eines ATV und eines HTV mit Fracht und Treibstoff, zusammen mehr als 20 t. Dazu gibt es noch einige Progress Flüge. Noch teurer ist der Mannschaftstransport. Die russische Sojus ist hier leider kein Maßstab, denn ihr Startpreis ist nicht vergleichbar mit einem westlichen Start. Für den Start der Orion Kapsel wird man eine Trägerrakete mit 20 t Nutzlast einsetzen, die Ares I, so eine Rakete kostet für unbemannte Programme alleine 200 Millionen US-$. Die Kapsel für 6 Astronauten wird sicher erheblich teurer sein. (mehr …)

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Ein fundamentales Recht auf Waffen?

Wow, noch nie hatte ich ein Weblog so schnell abgeschlossen – das letzte in 3 Tagen einfach weil ich viel geschrieben habe. (Ein Weblog Artikel ist eine normale HTML Seite und wann eine neue fällig ist hängt nicht daran wann ich schreibe sondern ich mache eine neue auf wenn ich 30 KByte an Text zusammen habe, dass sind etwa 6-7 Seiten Text, wenn man es ausdruckt).

Nun ja heute wieder ein Thema das nix mit Raumfahrt zu tun hat (ja auch so was gibt es). Ich diskutiere seit einigen Wochen mit einem Bekannten in den USA über das Recht Waffen zu haben, das in den USA ein verfassungsmäßig garantiertes Recht ist. Nun gab es das Massaker in Virginia und dieses Thema kommt auch wieder in die öffentliche Diskussion.

steyr AUG-Z legal in den USANun Waffen sind nur Werkzeuge, das wird immer wieder betont. Nicht die Waffen töten, dass sind die Menschen die den Abzug drücken. Genauso gut, so wird argumentiert hätte man mit einem Messer ein Blutbad anrichten können oder mit einer Bombe. Nun ja da hat derjenige Recht, aber er hat etwas vergessen: Es ist weitaus schwieriger mit einem Messer 30 Menschen umzubringen. Zum einen physisch (man gelangt auch in Gefahr leicht überwältigt zu werden) und physiologisch. Es ist eine Sache mal kurz einen Bügel durchzuziehen und eine andere jemand der einem auf Armeslänge nahe ist ein Messer in die Brust zu stoßen, mit dem Widerstand der Weichteile, der Knochen, dem herausspritzenden Blut und dem Gesichtsausdruck des Opfers (und meistens reicht ein Stoß auch nicht). Zu Bomben ist zu sagen, dass ich denke dass man selbst in den USA nicht einfach so Sprengstoff erwerben kann wie dies auch bei uns verboten ist. (mehr …)

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