Steuern

Ich liebe Steuern. Nicht nur, dass es so wenig Steuern bei uns gibt und diese so gering sind. Nein, es sind diese phantasievollen Namen. Nehmen wir doch mal einige Beispiele:

  • "Solidaritätszuschlag". Ist es nicht schön: Da sind wir doch gerne solidarisch und geben gerne was dazu. Der Begriff ist so allgemein gehalten, dass man ihn auch noch behalten kann, wenn der Osten wirtschaftlich gesund da steht, das er den Westen finanziell unterstützen kann. Dann findet man sicher andere Verwendungsmöglichkeiten solidarisch zu sein, z.B. mit Abgeordneten die doch so wenig verdienen, oder Automobilherstellern, die internationale Trends verschlafen und in eine Absatzkrise kommen.
  • !"Mehrwertsteuer" : Ja da hat doch einen den Schalk geritten, eine Steuer die bewirkt, das man sich von seinem Geld weniger kaufen kann "Mehrwert"steuer zu nennen – Anstatt Verteuerungssteuer oder Abzockersteuer.
  • "Kohlepfennig": Ja einen Pfennig habe ich doch übrig für die Kohle. Das klingt doch so harmlos! Klar, man muss den Pfennig nur pro Kilowattstunde Strom berappen und zack kommen da bei einem normalen Haushalt schon einige Euros zusammen- auch so kann man aus Pfennigen viel Geld machen.

Überhaupt haben wir einen sehr fürsorglichen Staat. Er achtet drauf, dass es uns gut geht und besteuert alles was moralisch und gesundheitlich schlecht ist. So wird Benzin hoch besteuert, denn die Leute sollen ja Bahn und ÖPNV benutzen. Spielkarten werden besteuert, denn wir wollen doch nicht der Spielsucht Vorschub leisten oder? Lebensmittel die man braucht, haben nur 7 % Mehrwertsteuer, andere Güter dagegen 19 %. Tabakwaren und Alkohol werden hoch besteuert, damit man nicht zu viel davon konsumiert. Das sind nur ein paar Steuern, es gibt noch die Biersteuer, Alkopopsteuer, Kaffeesteuer, Stromsteuer, Schaumweinsteuer, Weinsteuer, Branntweinsteuer (ich denke unsere Abgeordneten sind strenge Antialkoholiker)

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Bevölkerungswachstum

Wie "Der K." andeutete, und auch ich schon mal erwähnt habe, liegt in dem Bevölkerungswachstum auf der Erde das Grundproblem. Die landwirtschaftlich nutzbare Fläche ist nicht unendlich vermehrbar, heute schon macht der Mensch an "Biomasse" mehr aus als die meisten Säugetierarten zusammen wiegen. Vor allem wollen wahrscheinlich alle Menschen mal den Lebensstandard erreichen, den wir heute in den Industrieländern haben, und was dies für Klima, Rohstoffverbrauch und Nahrungsversorgung bedeutet kann man sich ausmahlen.

Ein paar Zahlen: Die Weltbevölkerung betrug 2006 geschätzte 6060 Millionen, bei einem ebenfalls geschätzten Wachstum von 1.14 Prozent. Das ist sogar eine gute Nachricht – das Wachstum hat sich abgeschwächt. Als ich noch zur Schule ging sprach man von einer Verdoppelungsrate von 35 Jahren, nun sind es 61 Jahre. Doch besser wäre eine stagnierende, oder noch besser rückläufige Weltbevölkerung, auch wenn dies für alle Gesellschaften für einen Übergangszeitraum durch mehr Alte als Junge problematisch wird.

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Weg von fossilen Brennstoffen: Teil 2: Kraftstoffe

In meiner vorhergehenden Serie habe ich berechnet, wie groß die Fläche wäre, die man anpflanzen müsste um die BRD mit Ottokraftstoff oder Diesel aus regenerativen Quellen zu versorgen und kam dabei auf enorm große Zahlen. Würde man nur den Benzinbedarf durch Ethanol als Ersatz decken, so bräuchte man dazu eine Fläche von 73.000-122.000 km², dazu kommt noch der Dieselverbauch der sogar noch etwas höher als der von Benzin ist: Diese Fläche hat man schlicht und einfach nicht zur Verfügung.

Diesmal möchte ich andere Verfahren untersuchen, als die bisher angewandten und einige schon angewandte Alternativen untersuchen. Fangen wir mit dem Hybridmotor an. Er ist groß im Kommen und wird als ökologisch propagiert. Doch ist er es wirklich? Das Grundprinzip ist dies: Ein Benzinmotor wird betrieben wenn er von Vorteil ist, ein Elektromotor dann wenn er von Vorteil ist. Der Benzinmotor kann immer in seinem optimalen Wirkungsbereich laufen und der Elektromotor ebenso. Noch immer wird der Benzinmotor aber die Hauptlast liefern. Was man vermeidet, ist dass er im Leerlauf läuft, im Stadtverkehr oder man ihn überdimensionieren muss um Spitzenbeschleunigungen zu erreichen. Ein solches Gefährt erreicht einen Verbrauch von 5 l/km – nicht wirklich eine Revolution, aber es senkt den Allgemeinen Verbrauch. Doch er ist nur ein umweltpolitisches Feigenblatt, keine Lösung des Energieproblems.

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Weg von fossilen Brennstoffen: Teil 1: Strom

Ich habe mich schon mal mit der Fragestellung beschäftigt, ob man fossile Brennstoffe ersetzen kann und bin dabei zu erschreckenden Zahlen gekommen, versucht man diese durch regenerative Energiequellen zu ersetzen. Nun möchte ich das nochmal angehen unter der Prämisse: Was ist möglich? Fangen wir mit dem Strom an, denn da ist man in dieser Hinsicht schon am weitesten.

Alle Rechnungen werde ich auf die Bundesrepublik beziehen, deswegen, weil die BRD eine recht hohe Siedlungsdichte hat, von allen industrialisierten Ländern eine der höchsten. Alle regenerativen Energiequellen brauchen aber viel Fläche, und zwar deswegen, weil man im Endeffekt immer Sonnenlicht einsetzt, direkt oder indirekt. Wenn es also in der BRD klappen sollte, dann auch in anderen Nationen.

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Europas Raumfahrt 2008 / Was bewegt

Zur Information: Heute mal alle geplanten Ereignisse aus Europas (Elsas) Sicht für 2008:

  • Januar: Start von Columbus zur ISS
  • Zweite Hälfte Februar: Start des ATV zur ISS
  • März: Start von GIOVE-B
  • Mai: Start von GOCE
  • Mai: Start von Probe-2
  • Juli: Start von Herschel und Planck
  • September: Vorbeiflug von Rosetta am Planetoiden Stein
  • Oktober: Start von SMOS
  • Dezember 2008: Erststart der VEGA

Es wird also ein geschäftiges Jahr. Dazu kommen noch einige nationale Starts. Von Deutschland z.B. der Start der letzten beiden SARLupe Satelliten für die Bundeswehr und von Italien von Cosmo-Skynet. Herausragendes Ereignis sind sicher der Start von Herschel und Planck und der Erststart der VEGA (der sich aber noch verschieben kann). Für Fans der bemannten Raumfahrt sind natürlich die beiden ersten Ereignisse die wichtigsten. Nun noch eine kleine Erklärung:

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