Welche Auflösung haben Spionagesatelliten wirklich?

Heute erhielt ich eine Mail in der mir Präjudix über eine Diskussion mit einem Studenten erzählte, der den Standpunkt vertrat die KH-12 hätten 2.5 bis 5 cm Auflösung. Ich habe ihm erklärt warum das technisch unmöglich ist – neben den Gesetzen der Optik limitieren auch hier auch die begrenzten verfügbaren Frequenzen für die Datenübertragung (Ein ziviler Satellit mit 50 cm Auflösung überträgt seine Daten mit 800 MBit/s – man kann sich leicht ausrechnen, dass man für 5 cm dann 80 GBit/s übertragen muss und leider gibt es keine für militärische Zwecke frei gehaltene Frequenzbänder die so breit sind).

Doch man kann es auch anders angehen. Welche Auflösung braucht man? Zum Erfassen der militärischen Leistungsfähigkeit braucht man nur eine mittlere Auflösung – Man zählt dann Flugzeuge, Panzer, Transporter – Keiner zählt Soldaten, denn diese laufen ja nicht zur Front. Google Maps hat etwa eine Auflösung von 1 m – das reicht aus um nicht nur Fahrzeuge zu zählen, sondern auch grob den Typ zu bestimmen.

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Lieber Herr Glos und Frau Schawan,

Da sie sich nicht so richtig entscheiden können, ob die Luft und Raumfahrt, zum Wirtschaftsministerium oder Wissenschaftsministerium gehört, ist dieser Blog an sie beide gerichtet. Nebenbei ist, die Tatsache, dass die DLR nun keinem Ministerium so richtig angehört, der letzte Tiefpunkt in der Talfahrt welche die Raumfahrt, in den letzten Jahrzehnten in Deutschland erlebte. Lange her sind die Zeiten, dass man über ein eigenes Raumfahrtministerium nachdachte. Heute reicht es nicht einmal für ein nationales Programm, dass sich mit dem europäischen Beitrag messen kann.

Sie diskutieren nun über Milliardengeschenke an die Automobilindustrie, die letztendlich wegen der großen Zahl an Fahrzeugen doch Keinen zum Neukauf eines Autos bewegen werden. Sinnvoller wäre das Geld in die Förderung der heimischen Raumfahrtindustrie investiert. Nun stehen wieder die ESA Ministerratssitzungen an, die bei Politikern doch so beliebt sind. Schließlich gibt es da lecker Essen, schöne Fotos mit den Kollegen für die PR Agenturen und wichtig kann man sich auch vorkommen, entscheidet man doch in wenigen Tagen über den Kurs der ESA in den nächsten 3 Tagen.

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Klimakollaps und Kommunismus

Warum ist der Kommunismus gescheitert? Eine gute Frage, wo die grundlegenden Ideen doch derzeit eine Rennaissanz erleben. Das Kapital wird wieder aufgelegt und fleißig gekauft, nachdem die Märkte zusammengebrochen sind. Trotzdem würde wohl niemand heute mehr den Kommunismus wiederbeleben wollen. Selbst in Kuba wird immer mehr Privatwirtschaft zugelassen.

Warum ist er gescheitert? Ist der Rüstungswettlauf mit dem Westen? Ist es die Unfreiheit in der die Menschen gelebt haben? Dies und vieles andere haben Vertreter der kommunistischen Lehre als eine Entartung des Kommunismus bezeichnet der zu einer Diktatur der Partei führte. Da mag etwas dran sein, doch ich glaube das grundsätzliche Konzept wird sich nicht durchsetzen, weil es die Persönlichkeitsstruktur der Menschen ignoriert.

Die Grundidee ist doch die: In einer klassenlosen Gesellschaft geht es allen besser wenn jeder sich einbringt und so alle mehr haben. Das dumme nur: Das wollen die Menschen nicht. Die Menschen sind egoistisch. Sie wollen für sich das Optimum herausholen. Der eine sieht dieses System als eine Hängematte in der er auch versorgt wird, wenn er nichts arbeitet. Der andere würde gerne mehr leisten und kann dies auch, aber wenn er dies tut springt für ihn doch nicht mehr raus. Das führt zu Schattenwirtschaft, Emigration und ´nomineller Vollbeschäftigung mit geringer Produktivität.

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Die Zukunft der Marsforschung

Gestern gab die NASA bekannt, dass sie Phoenix verloren hat. Mehr dazu in dem Aufsatz über seine Mission. Phoenix und die beiden Rover zeigen sehr deutlich die Problematik der aktuellen Marsforschung mit Landesonden. Phoenix ist ein klassischer Lander: Er ist gut instrumentiert, aber er ist unbeweglich. Gäbe es nur 10 m neben dem Lander Marsfossilien – sie wären unerreichbar für ihn. Auf der anderen Seite sind da die mobilen Rover. Sie können die Gegend erkunden, aber sie können nur eine begrenzte Nutzlast mitführen. Bei den aktuellen Rovern ist dies begrenzt durch die Masse der Rover, aber auch den verfügbaren Strom.

Das mobile Marslabor stellt mehr Strom zur Verfügung. Damit ist eine Beschränkung gefallen. Was jedoch immer gilt, ist dass ein Rover viel leichter ist als eine stationäre Landesonde. Die folgende Vergleichstabelle macht dies deutlich:

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Rätselt Alatsee

Gestern habe ich durch Zufall mal die Wissenschaftssendung im bayrischen Fernsehen "Faszination Wissen" gesehen. Es ging dabei um den Alatsee, der in zwei Zonen unterteilt ist: an der Oberfläche ist es ein normaler Bergsee und in der Tiefe (ab etwa 15 m) durchzieht ihn eine purpurne Schicht. Darunter ist der See biologisch tot, es herrscht aerobes Milieu vor.

Viel rätselhafter ist mir der See aber nach der Sendung, denn obwohl 30 Minuten lang von einer gemeinsamen Expedition der Humboldt Universität und der Stuttgarter Universität berichtet wurde, gab es nur wenige Fakten, und die sind meiner Meinung nach noch dazu rudimentär präsentiert worden..

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