Ballaststoffe

Unter Ballaststoffen versteht man Kohlenhydrate die der menschliche Körper nicht zur Energiegewinnung nutzen kann. Das sind Lignin, Cellulose, Pektine und Hemicellulosen. Nach neueren Forschungen ist aber auch ein kleiner Teil (etwa 3 bis 6%) der Stärke nicht verdaulich und muss streng genommen dazugezählt werden. Dieser Anteil steigt mit zunehmender Bearbeitung der Nahrungsmittel. So ist Kartoffelstärke, nachdem die Kartoffeln zuerst gekocht und dann angebraten und aufgewärmt wurden z.b. zu 10 bis 12% nicht mehr verdaulich. Die Mikroorganismen im Dickdarm können diese Stärke aber zur Energiegewinnung nutzen. Auf der anderen Seite sind die Ballaststoffe auch nicht energiefrei, denn durch die Spaltung durch die Darmflora im Dickdarm entstehen niedermolekulare Bruchstücke, die dort auch aufgenommen werden. Die so aufgenommene Energiemenge von etwa 600 kJ (150 kcal) pro Tag ist aber bei normaler Ernährung zu vernachlässigen. (mehr …)

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Nachlesen: Die Alm

„Dschungelcamp für Arme“ – so könnte man die Alm wohl am besten beschreiben. Das Konzept ist nicht so originell. Man nehme einige „so called“ Promis und sperre sie zusammen, und beobachte sie von morgens bis abends. Die Unterschiede sind nur graduell. Beim Dschungelcamp ist wohl die Umgebung und das karge Essen die Herausforderung. Bei der Alm wohl eher die Tatsache dass die Promis abreiten müssen, auch wenn ich ehrlich gesagt, nicht glaube, das es besonders viel ist, denn wahrscheinlich wird sonst die Alm vom Sepp alleine geschmissen. Aber für Leute, die sonst nichts selbst tun und sich nur bedienen lassen, ist das wohl schon zu viel.

Für Arme, weil natürlich es nicht an das Vorbild herankommt. Es fehlen vor allem sie spitzzüngigen Moderatoren. Sie machten das Dschungelcamp so gut. Man kann sich amüsieren wie vor allem sich Tessa bei den „Muhproben“ anstellt. Verschreckt im Dunkeln vor Wollmützen und Hasen Angst hat, weil sie nicht weiß was sie da denn gerade anlangt. (Frage: welches Tier mit Fell oder weiche Gegenstand ist denn wirklich gefährlich?) und essen als „ekelig, das würde ich nicht mal meinem Hund verfüttern“, ablehnt, das andere Leute auch heute noch essen. Ich mag z.B. Hirnsuppe, meine Mutter isst Blutwurst und Markknochen sind in jeder Suppe drin. Mein Vater hat früher gerne Rinderzunge gegessen. All das mussten Tessa bei den „Muhproben“ essen und fanden es als ungenießbar… (mehr …)

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Wie authentisch muss die Stimme sein?

Nachdem Arne den Einsatz von Autotune in seinem letzten Blog beleuchtet hat. Will ich mal die Gegenposition beleuchten. Muss alles perfekt sein oder muss alles ausgeglichen werden? Natürlich ist es toll wenn ein Sänger eine sehr gute Stimme hat, so wird Mariah Carrey ein Stimmumfang von 5 Oktaven nachgesagt. Aber bei der Popmusik gibt es eine Menge mittelmäßiger Sänger und Sängerinnen und manche werden sogar mit Sprachfehlern berühmt, so Bob Dilan mit seiner sehr komischen Singweise oder Herbert Grönemeyer mit seiner Mischung aus gepresstem und genuschelten Gesang. Ja, von Gesang kann man bei vielen modernen Sängern (Rappern, Hip-Hopper…) gar nicht mehr reden.

Trotzdem gab und gibt es genügend Beispiel von Sänger/innen mit begrenztem Stimmumfang und trotzdem großen Erfolg. Lennon/McCartney schrieben für Ringo immer leicht zu singende Lieder. Viele davon wie „With a little help from my friend“ gehören zu den meist gecoverten Beatles Songs. Auch Phill Collins oder Mick Jaggers Stimmumfang ist nicht besonders ausgeprägt. (mehr …)

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Stimmkorrektur

Heute ein Gastblog von Arne. Von mir gibt es erst am 4. wieder was.

Nachdem die letzten Musikrätsel auf wenig Resonanz getroffen sind, möchte ich versuchen, das Interesse an musikalischen Themen mit einem etwas kontroversen Thema wiederzubeleben: Stimmkorrektur.

Mitte der 90er brachte die Firma Antares ihr Produkt Autotune auf den Markt, das erst durch die in den Jahren davor verfügbar gewordene Rechenleistung möglich geworden war. Vereinfacht gesagt geht es darum, einstimmigen Gesang zu korrigieren, wenn der Sänger die Töne nicht getroffen hat. Der Algorithmus analysiert in Echtzeit die gesungene Tonhöhe und vergleicht sie mit dem Soll. Dazu kann man dem Gerät (oder der Software, Autotune gibt es mittlerweile sowohl als eigenständiges Gerät als auch als Software, die auf verschiedenen Hardwareplattformen läuft) entweder die an dieser Stelle gewünschte Note oder die Tonart vorgeben. Im zweiten Fall sucht sich der Algorithmus dann die passende Note, die am dichtesten an der gesungenen liegt. Anschließend wird dann die Tonhöhe des Gesangs korrigiert. Die Technik für die reine Tonhöhenänderung gibt es schon länger und wird in der Musik in Form der sogenannten „Pitch Shifter“ eingesetzt. Beispiele dafür sind tiefe, aber unnatürlich klingende Stimmen wie in „Oh Yeah“ von Yello oder die Mickey-Mouse Stimmen einiger Techno-Songs von Anfang der 90er (Dune, Das Modul, Scooter…).

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